Lamm auf Zucchini-Bohnencreme

Die Zucchiniernte ist in diesem Jahr mal wieder mehr als Ergiebig, das habe ich ja schon im Rezept für den sommerlichen Nudeltopf erwähnt, und so habe ich die Möglichkeit jede Menge neue Rezepte auszuprobieren. Eins davon ist dieses Lamm auf Zucchini-Bohnencreme – mit zartem Lammfilet, buntem Paprikagemüse und einer leichten Creme aus weißen Bohnen und gebackener Zucchini. Dazu ein paar frische Kräuter und eine Prise grobes Meersalz und schon steht ein leckeres Abendessen auf dem Tisch! 



Lamm auf Zucchini-Bohnencreme

Zutaten für 2-3 Personen:

350g Lammfilet

1 rote Paprika

1 gelbe Paprika

Olivenöl

Pfeffer & Salz

etwas frischer Oregano

1 Dose weiße Bohnen, 240g Abtropfgewicht

300g Zucchini

1 kleine Knoblauchzehe

1/2 Zitrone

Zubereitung:

Die Zucchini in Scheiben schneiden, auf ein Backblech legen, mit etwas Olivenöl beträufeln und salzen. Das Blech bei 200°C auf mittlerer Schiene für 25-30 min in den Backofen schieben.

Die Bohnen in ein feines Sieb geben und unter fließend kaltem Wasser abspülen. Die Bohnen mit einer geschälten Knoblauchzehe in den Mixer* geben und beiseite stellen. 

Die Paprika in waschen, halbieren, entkernen und in Streifen schneiden. In zwei Pfannen jeweils etwas Öl erhitzen. In einer Pfanne das Fleisch rundum scharf anbraten und dann die Hitze reduzieren. Das Fleisch 3-4 Minuten fertig braten und dann kurz beiseite legen um es ruhen zu lassen.

Gleichzeitig in der anderen Pfanne die Paprikastreifen erhitzen. Die Hitze etwas reduzieren und die Paprika garen. Die Paprikastreifen mit Pfeffer und Salz würzen.

Die Zucchini aus dem Ofen nehmen und zusammen mit Pfeffer und Salz zu den Bohnen in den Mixer geben. Mixen bis eine glatte Creme entsteht. Die Creme nochmals mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken und auf die Teller verteilen. 

Die Paprikastreifen darauf platzieren. Das Fleisch in Tranchen aufschneiden und auf dem Paprikagemüse anrichten. Ein paar Blättchen frischen Oregano darüber zupfen und etwas grobes Salz mit auf den Teller geben. Das Lamm auf Zucchini-Bohnencreme sofort servieren.

Guten Appetit!

Lamm auf Zucchini-Bohnencreme




Rinderfilet mit roter Bete und Kartoffelspalten

Rinderfilet mit roter Bete und Kartoffelspalten

Wenn ich bei uns ein Gericht mit Rinderfilet vorschlage, dann wird das eigentlich immer begeistert aufgenommen. Es gab glaube ich nur zwei Ausnahmen als ich Rezepte aus Kochbüchern nachgekocht habe und Bessere Hälfte und ich uns einig waren, dass ein gutes Steak bei der kräftigen Sauce genau so seinen Zweck erfüllt hätte. In diesem Fall wird das Fleisch aber ganz unverfälscht gebraten – natürlich könnt ihr es auch durch ein gutes Steak ersetzen, aber wenn ihr euch etwas gönnen wollt solltet ihr ruhig zum Filet greifen. Der kleine Mann wird eindeutig unser Nachwuchs-Gourmet hier im Haus, er hat seinen Anteil an unseren Filetsteaks munter fröhlich und mit großer Begeisterung verputzt. Passend zur Saison habe ich das Rinderfilet mit roter Bete und Kartoffelspalten auf den Teller gezaubert – ob man das jetzt bei den aktuellen Temperaturen gut findet oder nicht: die rote Bete im Garten will geerntet werden! Saisonal ist eben saisonal. Und da Bessere Hälfte auch bei 30°C und mehr Schmorgerichte essen könnte in der Kantine isst muss ich mir hier keine Beschwerden anhören. Außerdem wird das Ofengemüse durch einen schnellen Oregano-Dip aufgefrischt. Ein feines Rezept bevor es mit den winterlichen Varianten weiter geht. Wie steht ihr denn eigentlich zu der roten Knolle – jay oder nay? 

Rinderfilet mit roter Bete und Kartoffelspalten

Zutaten für 2 Personen:

2 Medaillons vom Rinderfilet, je ca. 250g

Olivenöl

Pfeffer & gutes Salz* / Fleur de sel

Für das Ofengemüse:

2 Knollen rote Bete

5-6 Kartoffeln, ca. 450g

Olivenöl

Pfeffer & Salz

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Für den Dip:

100g Schmand

4-5 EL Milch

Pfeffer & Salz

4-5 Zweige frischer Oregano

Zubereitung:

Das Rinderfilet aus dem Kühlschrank nehmen, trocken tupfen und auf einem kleinen Teller beiseite stellen. Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen, Die rote Bete schälen, die Kartoffeln waschen. Beides in Spalten schneiden und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech mit Öl beträufeln und mit Pfeffer und Salz würzen. Den Knoblauch in der Schale dazu legen, die Zwiebel vierteln und mit auf das Blech geben. Das Gemüse für 35-40 Minuten auf mittlerer Schiene in den Backofen schieben.

15 Minuten vor Ende der Garzeit eine schwere Pfanne* ohne Öl stark erhitzen. Das Rinderfilet rundum mit Öl einreiben und direkt in die heiße Pfanne geben. Von beiden Seiten 2 Minuten scharf anbraten, dann die Hitz reduzieren (hier Stufe 8 von 14) und das Fleisch je nach Dicke und gewünschtem Gargrad noch 3-4 Minuten pro Seite garen.

In dieser Zeit das Oregano fein hacken. Den Schmand mit der Milch glatt rühren und mit Oregano, Pfeffer und Salz abschmecken. Den Dip in einem kleinen Schälchen anrichten.

Das Fleisch aus der Pfanne nehmen und kurz mit einem Teller oder einer Schüssel abdecken und 2-3 Minuten ruhen lassen. Die Gemüsespalten auf die Teller verteilen, das Fleisch dazu geben und das Rinderfilet mit roter Bete und Kartoffelspalten zusammen mit dem Dip, einem gutem Salz und einer Mühle mit schwarzem Pfeffer auf den Tisch stellen. Ich bin in den letzten Jahren ja ein großer Fan von Fleur de Sel oder einem schönen Fingersalz zum (Filet)Steak geworden.

Rinderfilet mit roter Bete und Kartoffelspalten

Viel Spaß beim Genießen!

Rinderfilet mit roter Bete und Kartoffelspalten




Curry-Kokos Wokpfanne mit Schweinefleisch

Curry-Kokos Wokpfanne mit Schweinefleisch

Nach einem Raclette- oder Fondueabend habe ich oft noch etwas Fleisch übrig. Das ist dann schon in dünne Streifen geschnitten und muss zeitnah verarbeitet werden. Mit dem Schweinefilet, etwas Babymais, Karotten und Paprikastreifen, Brokkoli und Zuckerschoten ist daraus eine leckere Wokpfanne geworden. Dabei habe ich auch das restliche Kokospulver aus der Weihnachtsbäckerei verwendet – ich muss allerdings sagen, dass ich beim nächsten Mal die Hälfte der Brühe durch richtige Kokosmilch ersetzen werde. Mit Reis vermengt wird das Ganze zu einer leckeren Curry-Kokos Wokpfanne mit Schweinefleisch!

Curry-Kokos Wokpfanne mit Schweinefleisch

Zutaten für 2 Personen:

200g Schweinefilet

etwas Erdnussöl

100g Brokkoli

1 Karotte

1/2 rote Paprika

4-5 Mini-Maiskolben

1 Hand voll Zuckerschoten

1 Handvoll Mu-Err Pilze*

1 TL Matsman Curry Pasta*

20g Kokospulver oder besser 200ml Kokosmilch

400ml Gemüsebrühe (die Hälfte wenn Kokosmilch verwendet wird)

1 Limette

120g Reis

Salz

Zubereitung:

Das Fleisch und das Gemüse klein schneiden. In dieser Zeit einen Topf Salzwasser für den Reis zum kochen bringen. Den Reis hinein geben und nach Packungsanleitung zubereiten. Das Öl im Wok erhitzen und das Fleisch darin scharf anbraten. Pilze, Karotte, Paprika und Babymais dazu geben und kurz mit anschwitzen. Mit der Brühe ablöschen und die Currypaste einrühren.

Curry-Kokos Wokpfanne mit Schweinefleisch

Den Brokkoli und die Zuckerschoten zufügen. Das Kokospulver oder die Kokosmilch einrühren. Den fertig gekochten Reis dazu geben.

Curry-Kokos Wokpfanne mit Schweinefleisch

Den Reis mit dem Curry vermengen und die Wokpfanne mit Limettensaft abschmecken.

In tiefen Tellern oder Schüsseln servieren!

Curry-Kokos Wokpfanne mit Schweinefleisch




Schweinefilet mit Senf-Paprika Marinade vom Grill

Schweinefilet mit Senf-Paprika Marinade vom Grill

Wenn man an Schweinefleisch vom Grill denkt hat man sofort Schweinenacken, Schweinebauch oder auch mal den Rücken vor Augen. Aber wie wäre es mal mit einem saftigen Medaillon vom Grill? Ich habe in diesem Fall ein paar Stücken Schweinefilet mit Senf-Paprika Marinade vorbereitet – dazu gab es einen frischen, grünen Salat und leckere Folienkartoffeln mit Kräuterbutter. Natürlich könnt ihr bei den Beilagen auch variieren, das Fleisch solltet ihr aber unbedingt mal ausprobieren!

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Zutaten für 2 Personen:

300g Schweinefilet (4 Medaillons)

1 EL scharfer Senf

2 EL Rapsöl

2 TL Paprikamark

1 TL geräuchertes Paprikapulver, bei mir dieses hier*

etwas Salz

Beilagen:

2 große Kartoffeln

2 EL Kräuterbutter

1 Lolo-Salat

3-4 Tomaten

1/2 Salatgurke

Pfeffer & Salz

Essig & Öl

4 große Champignons

1 Knoblauchzehe

etwas Olivenöl

Zubereitung:

Das Schweinefilet in vier Medaillons schneiden. Öl, Senf, Paprikamark, Salz und das geräucherte Paprikapulver zu einer kräftigen Marinade verrühren und die Medaillons rundum darin wenden. Mindestens 4 Stunden (besser über Nacht) mit Frischhaltefolie abgedeckt in den Kühlschrank stellen. 30 Minuten bevor das Fleisch auf den Grill soll hole ich es wieder heraus.

In dieser Zeit die Champignons putzen und die Knoblauchzehe in etwas Olivenöl pressen. Pfeffer und Salz dazu geben und die Pilze mit dem Knoblauchöl einreiben. Bis zum Grillen beiseite stellen.

Die Kartoffeln in Salzwasser gar kochen und dann in Alufolie wickeln. So müssen sie später auf dem Grill nur noch erwärmt werden.

Die Kräuterbutter vorbereiten und etwas ziehen lassen.

Kurz bevor das Fleisch auf den Grill kommt den Salat klein pflücken, die Tomaten vierteln oder achteln und die Gurke klein würfeln. Den Salat mit Pfeffer, Salz, Essig und Öl anmachen.

Die Schweinemedaillons aus der Marinade nehmen und überschüssige Marinade etwas abstreichen. Das Fleisch von jeder Seite eine Minute bei direkter Hitze grillen und dann am Rand des Grills noch 5-6 Minuten bei indirekter Hitze garen lassen. Wie lange es genau dauert hängt natürlich davon ab wie heiß euer Grill ist.  Die Kartoffeln und die Pilze ebenfalls auf den Grill legen.

Die Schweinemedaillons zusammen mit den Folienkartoffeln und den Pilzen vom Grill nehmen. Salat und Kräuterbutter stelle ich einfach auf den Tisch – das kann sich dann jeder nach Lust und Laune selber nehmen.

Greift zu!

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Klassisches Tartar mit knackigem Salat

Klassisches Tartar mit knackigem Salat

Ich habe es ja schon an der einen oder anderen Stelle erwähnt – um Bessere Hälfte für Salat zu begeistern muss ich mir etwas einfallen lassen. Besonders kompliziert ist es nicht, aber ein Stückchen Fleisch oder Fisch macht es doch deutlich einfacher. Diesmal habe ich mich für ein ganz klassisches Tartar mit knackigem Salat entschieden. Da ist wirklich ganz schnell gemacht, da darf meine Küche auch mal kalt bleiben! Gurke und Karotte geben dem Salat etwas Biss – ich finde es nur wichtig, dass beides wirklich klein gewürfelt ist und schön zum Tartar passt.

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Zutaten für 2 Personen:

280g Rinderfilet

2 Eigelb

30g Kapern

1/4 Zwiebel

Pfeffer & Salz

2 TL Worcestershiresauce

1 TL Senf, mittelscharf

Für den Salat:

150g Salatmix

2 Karotten

1/3 Salatgurke

8 Cocktailtomaten

Pfeffer & Salz

Olivenöl

Balsamico Essig

Zubereitung:

Den Salat waschen, trocken schütteln und in eine große Schüssel geben. Die Karotte schälen, in dünne Stifte schneiden und fein würfeln. Die Gurke längst vierteln, das Kerngehäuse entfernen und ebenfalls klein würfeln. Die Tomaten vierteln. Alles zusammen in die Salatschüssel geben und beiseite stellen.

Das Rinderfilet erst in dünne Scheiben, dann in feine Streifen schneiden und am Ende fein hacken. Die Eier trennen und die Eigelb unter das Rindertartar mischen. Die Kapern klein hacken und die Zwiebel sehr fein würfeln. Beides unter das Tartart heben und mit Worcestershiresauce, Senf, Pfeffer und Salz abschmecken.

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Tartar und Salat auf einem passenden Teller gemeinsam anrichten und sofort servieren.

Einfach, schnell und lecker!

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Rinderfilet auf Wildkräutersalat mit Süßkartoffelpommes

Rinderfilet auf Wildkräutersalat mit Süßkartoffelpommes

Ich habe lange überlegt, was ich dieses Jahr als Hauptgericht für mein Valentinstags Menü koche. Geplant waren 3 Gänge plus ein Häppchen vorweg und angelehnt an unsere Flitterwochen wollte ich eine kleine kreolische Note ins Spiel bringen. Für das Dessert war das ganz einfach, kreolische Crêpes und Papaya Sorbet standen auf dem Plan. Die Vorspeise hatte mit Garnelen, Mango und Gurke eine leicht exotische und fruchtig-frische Note. Für das Hauptgericht wollte ich nun aber kein Curry machen und auch ein weiterer Fischgang war mir nicht das Richtige – also habe ich einfach die Süßkartoffel als Beilage aufgegriffen und dazu ein ganz klassisches Rinderfilet auf Wildkräutersalat gebraten. Das Ganze lässt sich super vorbereiten und ist dann am Ende schnell gemacht – genau das Richtige für so ein Menü!

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Zutaten für 2 Personen:

1 Süßkartoffel , ca. 250-300g

etwas Rapsöl

Pfeffer & Salz

150g Wildkräutersalat – Rucola, Sauerampfer, Schafgarbe, Fenchel, Vogelmiere & Co. (gefunden bei Rewe)

Olivenöl & guter Balsamico

2 Medaillons vom Rinderfilet, hier je 180g – wenn ihr kein Menü macht würde ich etwas mehr nehmen, ca. 200-250g pro Person

etwas Butter

Fleur de Sel oder grobe Salzflocken, z.B. Salz aus Mallorca*

Zubereitung:

Die Süßkartoffel schälen und in Pommes große Stifte schneiden. Mit etwas Öl, Pfeffer und Salz in eine kleine Auflaufform geben. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Auflaufform mit den Süßkartoffelpommes auf mittlerer Ebene in den Backofen schieben und 35 Minuten backen. Dabei ab und an gut durchmischen.

Den Salat waschen und sehr große Blätter etwas kleiner schneiden. Trocken schütteln und auf zwei große Teller verteilen.

10 Minuten bevor die Süßkartoffel Pommes fertig sind die Pfanne mit etwas weicher Butter einpinseln und die Filetsteaks von beiden Seiten scharf anbraten. Danach die Hitze etwas reduzieren und das Fleisch je nach Dicke und gewünschtem Gargrad fertig braten. Bei mir sind das pro Seite 4 Minuten, dann ist es medium-rare.

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In dieser Zeit den Wildkräutersalat mit Pfeffer und Salz würzen und mit Essig und Öl anmachen. Das sollte man nicht zu früh machen, sonst fällt der Salat zusammen und wird schlaff.

Das fertig gebratene Rinderfilet auf dem Wildkräutersalat anrichten…

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… und die Süßkartoffelpommes als Beilage mit auf den Teller geben. Das Fleisch mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer würzen und ein paar Flocken grobes Fingersalz daneben platzieren.

Sofort servieren – wer möchte kann noch etwas extra Salz und die Pfeffermühle mit auf den Tisch stellen.

Lasst es euch schmecken!

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Duo vom Tartar – Rinderfilet trifft Avocado

Duo vom Tartar – Rinderfilet trifft Avocado

Es gibt ja so Gerichte, die brauchen nur wenige Zutaten – diese müssen dafür aber umso besser sein. Dieses hier ist eines davon – ein feines Rinderfilet wird schlicht mit fein gehackter Zwiebel, Eigelb und etwas Petersilie angemacht und trifft auf eine fein gewürfelte Avocado die ganz schlicht mit einem Tröpfchen Chiliöl und etwas Salz gewürzt ist. Dazu gibt es einen kleinen Salat – nichts aufregendes, nur ein bisschen Blattgrün auf dem Teller – und schon haben wir ein leckeres Abendessen gezaubert!

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Zutaten für 2 Personen:

300g Rinderfilet

2 Eigelb

¼ Zwiebel oder 1 Schalotte

Pfeffer & Salz

3-4 Zweige Petersilie

1 Avocado

1-2 TL Chiliöl, bei mir hausgemacht

150g Blattsalat

2 EL Olivenöl

1 EL guter Balsamicoessig

Zubereitung:

Das Rinderfilet erst in feine Streifen und dann in kleine Würfel schneiden. Die Eier trennen und die Eigelb zum Rinderfilet geben. Die Zwiebel so fein hacken wie ihr könnt und ebenfalls untermengen. Mit Pfeffer und Salz würzen und kurz beiseite stellen.

Die Avocado halbieren, aus der Schale lösen und ebenfalls sehr klein würfeln. Mit etwas Salz würzen und mit einem Schlückchen Chiliöl anmachen.

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Das Tartar mit einem Servierring anrichten. Dabei das Tartar in den Ring geben, mit einem Löffelchen oder einer Gabel leicht andrücken, kurz warten und dann den Ring ganz vorsichtig abheben.

Den Servierring abwaschen und das Ganze mit dem Avocadotartar wiederholen.

Den Salat nur kurz mit etwas gutem Balsamico Essig, Olivenöl, Pfeffer und Salz anmachen und zum Duo vom Tartar auf den Teller geben.

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Sofort servieren – wer möchte kann dazu etwas Brot anbieten.

Lasst es euch schmecken!

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Rinderfilet mit Rosenkohl

Rinderfilet mit Rosenkohl

Erinnert ihr euch noch an die Rinderbratwurst mit Rosenkohl? Der Rosenkohl war eine so leckere Beilage, dass ich ihm hier die Begleitrolle in einem etwas edleren Gericht zugeordnet habe. Zartes Rinderfilet mit leckeren Kartoffelspalten und feinem Rosenkohl serviert. Dieses Gericht ist wirklich unkompliziert – die Kartoffelspalten backen im Ofen, das Fleisch wird kurz gebraten und beim Kohl kann auch nichts schief gehen.

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Zutaten für 2 Personen:

2 Rindermedaillons – je ca. 170-200g

etwas Rapsöl

Fleur de Sel & Pfeffer

Für die Kartoffeln:

200g Kartoffeln

etwas Öl

1 Zwiebel

Pfeffer & Salz

2 Knoblauchzehen

Für den Rosenkohl:

250g Rosenkohl

1/2 Zwiebel

2 Tassen Wasser

Pfeffer & Salz

2 Pimentkörner

60g Schlagsahne

Zubereitung:

Die Kartoffeln längst in Spalten aufschneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit Öl beträufeln und mit Pfeffer und Salz würzen. Die geviertelte Zwiebel und den ungeschälten Knoblauch mit auf das Blech geben und 35 Minuten bei 180°C backen bis die Kartoffeln gold-braun sind.

Der Rosenkohl braucht in etwa 15 Minuten in der Pfanne. Den Rosenkohl waschen, von den Röschen den Strunk und die äußeren Blätter entfernen. Den Rosenkohl und die Zwiebel sehr fein aufschneiden – bei mir erledigt das der Küchenmaschinen-Aufsatz* für den Stabmixer. Dann wird das geraspelte Gemüse mit etwas Öl in einer großen Pfanne angeschwitzt. Mit zwei Tassen Wasser ablöschen und mit Pfeffer, Salz und den zerstoßenen Pimentkörnern würzen. So darf der Kohl in ungefähr 8 Minuten köcheln bevor die Sahne untergemengt wird.

Während der Rosenkohl köchelt geht es mit den Steaks weiter. Eine Pfanne erhitzen und das Fleisch rundum mit Öl einreiben. Die Rinderfilets in die heiße Pfanne legen und von jeder Seite eine Minute lang scharf anbraten. Die Hitze reduzieren, das Fleisch wenden und für ein schönes Muster um 90° drehen und von jeder Seite in etwa weitere 4-5 Minuten braten, abhängig von der Dicke und vom gewünschten Gargrad. Wer es lieber durch hat sollte es etwas länger braten, bei mir ist es am Ende medium-rare.

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Den Rosenkohl ein letztes Mal mit Pfeffer und Salz abschmecken und das Rinderfilet mit Rosenkohl zusammen mit den Kartoffelspalten anrichten.

Am Tisch etwas Fleur de Sel oder ein gutes Fingersalz auf das Fleisch geben und mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

Ein wirklich feines Abendessen!

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Sahnegeschnetzeltes mit Portwein

Sahnegeschnetzeltes mit Portwein

In der Grillsaison gab es bei uns ab und an Schweinemedaillons. Das Problem – da brauche ich nur die schönen, runden Medaillons. Die Endstücken sind dafür nicht so gut geeignet, sie garen zu ungleichmäßig. Halb so wild, ich habe sie gesammelt und eingefroren um daraus Geschnetzeltes zu machen. Und jetzt war es so weit – es gab Sahnegeschnetzeltes mit Portwein, Pilzen, Paprika und Reis. Perfekt für die kalten Tage!

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Zutaten für 2-3 Personen:

200g Shitake

2 EL Butter

200g Schweinefilet

Pfeffer & Salz

1 kleine Zwiebel

2 Knoblauchzehen

200ml Portwein

100g Schlagsahne

1 rote Paprika

2 Zweige Estragon

120g Reis

Zubereitung:

1EL Butter in der Pfanne erhitzen und das Fleisch in Streifen schneiden. Das Fleisch rundum anbraten, aber nicht komplett durchgaren. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

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Die Pilze in Scheiben schneiden und mit der restlichen Butter in die Pfanne geben. Die Pilze kräftig anbraten. In dieser Zeit den Reis mit der entsprechenden Menge Salzwasser aufkochen und nach Packungsanleitung zubereiten.

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Zwiebeln, Karotte und Knoblauch schälen und zu den Pilzen in die Pfanne geben. Etwas anrösten und dann mit dem Portwein und einer Tasse Wasser ablöschen. Den Bratensatz vom Boden der Pfanne lösen.

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Die Paprika klein würfeln und die Paprikawürfel dazu geben. Die Sahne einrühren und den fein gehackten Estragon dazu geben. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

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Das Geschnetzelte mit Reis auf dem Teller anrichten.

Lasst es euch schmecken!

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Rindertartar trifft Gewürzgurke

Rindertartar trifft Gewürzgurke

Wir sind große Fans von Tartar. Sowohl mit Fisch wie in dieser Variante mit Lachs, als auch klassisch mit Rindfleisch. In den meisten Fällen greife ich beim Rindfleisch zu Kapern. Da kann man die kleinen nehmen, oder auch Kapernäpfel. Diesmal habe ich aber den Kühlschrank und das Vorratsregal vergeblich durchstöbert. Keine Kapern… das ist mir schon lange nicht passiert. Nicht verzagen, es gibt ja noch Plan B. Was spricht schließlich gegen sehr klein gewürfelte Gewürzgurke? Eigentlich nichts, geschmacklich ist es irgendwie ähnlich und erfüllt durchaus seinen Zweck. Im Ergebnis hatten wir ein wunderbares Tartar und dazu ein schönes Bruschetta mit frisch geernteten Tomaten auf selbst gebackenem Brot.

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Zutaten für 2 Personen:

250g Rinderfilet

5 Gewürzgurken

½ Zwiebel

Pfeffer & Salz

½ TL Senf

1-2 EL Olivenöl

2 Eigelb

Für das Bruschetta:

8 mittelgroße Tomaten

½ Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Pfeffer & Salz

6-7 Blätter Basilikum

etwas Olivenöl

2 Scheiben Brot (hier das Emmer Brot aus dem Topf)

Zubereitung:

Die Tomaten in kleine Würfel schneiden, die Zwiebel und den Knoblauch sehr fein hacken. Die Hälfte der Zwiebelwürfel beiseite stellen. Die Tomate mit Zwiebel- und Knoblauchwürfeln in ein feines Sieb geben und kräftig salzen. Über einer kleinen Schüssel abtropfen lassen.

Das Rinderfilet in dünne Streifen schneiden, diese dann nochmal längst in schmale Streifen schneiden und am Ende sehr fein aufschneiden. Die Gewürzgurken fein würfeln und zusammen mit der restlichen fein gehackten Zwiebel unter das Fleisch mengen. Öl, Senf, Pfeffer und Salz verrühren und unter das Fleisch mischen. Das Rindertartar im Servierring auf dem Teller platzieren. In die Mitte eine Vertiefung drücken, die Eier trennen und das Eigelb auf das Tartar setzen.

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Das Brot kurz in der Pfanne antoasten und die Scheiben halbieren. Das Tomatenwasser weg kippen, die Tomaten in die Schüssel geben und mit Olivenöl, Pfeffer und Salz anmachen. Das fein gehackte Basilikum dazu geben und den frischen Mix auf dem Brot anrichten.

Ein feines Abendessen – ganz ohne zu kochen!

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