Orientalischer Schmortopf mit Rücken vom Jungweideschaf

Orientalischer Schmortopf mit Rücken vom Jungweideschaf

Als ich gestern  die Fleisch- und Fischtheke abgelaufen bin hatte ich noch keinen festen Plan was ich kochen möchte. Da musste ich an die „Lanz kocht!“ Folge denken die bisher noch in der Warteschleife der „Dinge die gesehen werden wollen“ festsitzt. Thema war 1001 Nacht und nach einem kurzen Blick in die App war klar – da ist 1:1 nichts dabei, aber die Pita von Chakall ist eine super Idee, den Joghurt dazu mache ich immer anders, aber Joghurt ist auch gut… Studis Tajine klingt spannend – aber ich habe zum einen keine Tajine und zum anderen (mit Blick in die Theke) eine andere Idee – Schmortopf mit Rücken vom Jungweideschaf. Zuhause im Vorratsschrank steht noch ein Päckchen getrocknete Mini-Feigen… ich weis was ich mache!

Zutaten für 2-3 Personen:

500g Rücken vom Jungweideschaf

1 EL Ras El Hanout

1/2 TL Cumin

Salz

1 Zitrone

300g eingelegte Paprika (Abtropfgewicht)

20 getrocknete Mini-Feigen

1 Zwiebel

6 Knoblauchzehen

3 Anissterne

2 TL Anissamen

2 EL Gänseschmalz

2 Tomaten

4 Zweige Rosmarin

1 Tasse Wasser

100g Joghurt

Für die Pita:

Leider gibt es im Rezept von Chakal keine Angabe für die Wassermenge – genaugenommen wird das Wasser nicht erwähnt. Ich habe hier ein wenig improvisiert und zusätzlich die Trockenhefe durch frische Hefe ersetzt.

250g Mehl

125 ml lauwarmes Wasser

1 TL Zucker

1 TL Salz

1/4 Hefewürfel (ca. 10 g)

1-2 EL Olivenöl

Für den Joghurt:

300g Joghurt

3 TL Honig

2 TL Sesampaste

2 EL Zitronensaft

1 TL getrocknete Minze

1 Prise Salz

1 Prise Pfeffer

Zubereitung:

Auf los geht’s los – ich schäle Knoblauch und Zwiebeln und gebe die Knoblauchzehen im Ganzen und die Zwiebel geviertelt in einen großen, flachen Topf mit Deckel. Dazu kommt der Gänseschmalz das Ganze wird erhitzt. Anissterne und Anissamen einrühren, die getrockneten Mini-Feigen in den Topf geben, die eingelegten Paprikas aus dem Glas angeln und so wie sie sind ebenfalls in den Topf legen. Für 5 Minuten anbraten. Den Ofen auf 150°C vorheizen.

In dieser Zeit schneide ich das Fleisch in Würfel und würze es mit Ras El Hanout, Cumin und etwas Salz.

Dann gebe ich das Fleisch in den Topf und brate es rundherum an. Die Rosmarinzweige und die geviertelte Zitrone dazugeben. Die Paprikastücken mit dem Kochlöffel vorsichtig etwas zerkleinern. Das sollte jetzt bereits recht gut gehen. Dann die Tomaten vierteln und untermengen.

5 Minuten braten – es sollte jetzt bereits wunderbar duften – und dann mit einer Tasse Wasser ablöschen.

Den Topf mit dem Deckel verschließen und so wie er ist für 2 Stunden in den Ofen stellen. Jetzt hat man etwas über eine Stunde Zeit sich um andere Dinge zu kümmern.

Nach 75 Minuten fange ich mit dem Pita Teig an. Der ist absolut unkompliziert und der erste Schritt schnell gemacht. Die Hefe im lauwarmen Wasser lösen. Mehl, Zucker und Salz mit dem Olivenöl in eine Schüssel geben. Dann langsam das Hefewasser einrühren und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Die Teigschüssel mit einem Handtuch abdecken und ungefähr 20 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen. Wieder ein Päuschen.

Nach 20 Minuten wird der Teig weiter bearbeitet. Die ganze Luft die sich gebildet hat als er so wunderbar aufgegangen ist wird durch intensives Kneten wieder heraus gedrückt. Nicht erschrecken wenn der Teig dabei ein wenig quietscht 😉 Dann auf der Arbeitsfläche Mehl ausstreuen und vom Teig kleine Stücken abtrennen (ungefähr Hühnerei groß). Das Teigstück rundherum mit Mehl bestäuben. Mit den Händen kneten und es dabei immer weiter zu einem flachen, runden Fladen formen. Dieser sollte nicht dicker als 0,5-1 cm sein.

Die gleiche Prozedur für den restlichen Teig durchführen. Man kann den Teig auch ausrollen und ausstechen, das finde ich persönlich aber nicht ganz so schön. Wenn man jede Pita einzeln knetet ist es einfach irgendwie „originaler“. Außerdem macht das auch nicht mehr Arbeit…

Die fertigen Teigfladen lege ich auf ein Backblech mit Backpapier und pinsel sie ein wenig mit Wasser ein. Jetzt dürfen sie nochmal 5-10 Minuten ruhen und etwas aufgehen bevor sie in den Ofen kommen.

Solange fange ich schonmal mit dem ersten Schritt für den Joghurt an. Joghurt und getrocknete Minze in ein Schälchen geben. Die Minze braucht ein paar Minuten um Flüssigkeit aufzunehmen.

Jetzt hole ich den Schmortof kurz aus dem Ofen, die Temperatur im Ofen erhöhe ich auf 200°C. Das Fruchtfleisch der Zitronen schabe ich mit dem Löffel ab, es löst sich praktisch von selbst auf und verrühre es. Die Schalen können noch kurz im Topf bleiben. Die Knoblauchzehen zerdrücke ich und auch die Paprikastücken können noch etwas zerkleinert werden. Alles gut umrühren, den Deckel aufsetzen und weit unten in den Ofen schieben. Das Pitablech darüber schieben und die Brote ungefähr 10 Minuten backen lassen bis sie leicht gold-braun werden.

In dieser zeit geht es mit dem Joghurt weiter. Sesampaste und Honig einrühren, mit Pfeffer und Salz würzen und mit Zitronensaft abschmecken. Bei Bedarf noch Honig oder Zitronensaft dazugeben. Wenn zur Hand mit 2-3 Blättchen frischer Minze garnieren.

Den Schmortopf und die Pita-Brote aus dem Ofen holen und kurz abkühlen lassen.

Sobald der Schmortopf 5 Minuten abgekühlt ist hole ich die Zitronenschalen und die Anissterne heraus und rühre alles nochmal ordentlich um. Das Fleisch sollte jetzt butterzart sein.

Dann rühre ich den Joghurt ein. Dazu sollte das Ganze wirklich ein wenig abgekühlt sein, damit der Joghurt durch die Hitze nicht gerinnt.

In tiefen Tellern oder Schüsseln anrichten und zusammen mit Pita und Joghurt servieren.

Lasst es euch schmecken!

Auch lecker:

… mit Kritharaki als Beilage!




Tomate-Mozzarella Salat mit Feigen und Serrano Schinken

Tomate-Mozzarella Salat mit Feigen und Serrano Schinken

Dieser Tomate-Mozzarella Salat mit Feigen und Serrano Schinken ist mehr als nur „Tomate-Mozzarella mal anders“. Die süßen und salzigen Aromen aus Feigen und Schinken kombiniert mit einem Honig-Balsamico-Dressing sprechen alle Sinne an! Ein super als schnelles, herbstliches Abendessen, eine wunderbare romantische Vorspeise oder als raffinierte Leckerei auf dem Buffet.

Tomate-Mozzarella Salat mit Feigen und Serranoschinken

Zutaten für 2 Personen:

1-2 Feigen pro Person

6 Scheiben Serrano Schinken

2 große oder 6-8 kleinere Tomaten

150g Mozzarella, am Stück oder als Mini-Mozzarella

Pfeffer & Salz

1 TL Honig

2 EL Balsamicoessig

10 Basilikumblätter

Zubereitung:

Die Tomaten in Scheiben schneiden und auf dem Teller verteilen. Den Mozzarella in Scheiben schneiden, Mini-Mozzarellakugeln halbieren und ebenfalls mit auf den Teller geben. Den Schinken in kleine Stücke zupfen und zwischen den Tomaten platzieren, die Feigen vierteln und ebenfalls dazu geben.

Als letztes die Basilikumblättchen auf der Platte verteilen.

Alles mit Pfeffer und Salz würzen. Aus Honig und Balsamico Essig ein Dressing anrühren und mit einem kleinen Löffel über den Salat tröpfeln.

Tomate-Mozzarella Salat mit Feigen und Serranoschinken

Sehr, sehr lecker und eine schnell gezauberte Vorspeise!

Tomate-Mozzarella Salat mit Feigen und Serranoschinken




Rosenkohlsalat mit Pecorino, Wachteleiern, Granatapfel und Feigendressing

Rosenkohlsalat mit Pecorino, Wachteleiern, Granatapfel und Feigendressing

Zu diesem Rezept hat mich der fantastische Rosenkohl-Passionsfrucht-Salat im Blog Kochessenz inspiriert. Der Salat ist ein bisschen aufwendiger, das hat Rosenkohlsalat ja leider meistens so an sich, aber für dieses Ergebnis lohnt es sich auf jeden Fall!

RosenkohlsalatMitPecorinoUndWachteleiernMitDressing

Zutaten für 2 Personen:

12 Rosenkohlröschen

6 Wachteleier

Pecorino con Peperoni

1/2 Granatapfel (der Saft wird für das Dressing gebraucht)

Für das Dressing:

1 Feige

1-2 TL Crema balsamico mit Feige

1 EL Limettensaft

1 TL Honig

1 EL Zitronenöl

1 EL Walnussöl

3 EL Wasser

den Granatapfelsaft


Zubereitung:

Für diesen Salat muss zuerst der Rosenkohl entblättert werden. Das ist eine ganz schöne Fleißarbeit, aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Die Blättchen werden dann kurz (ca. 3 Minuten) in kochendem Salzwasser blanchiert und anschließend unter kaltem Wasser abgeschreckt. Ich habe den Rosenkohl mit der Schaumkelle aus dem kochenden Wasser geholt und den Topf mit dem heißen Wasser direkt zum Kochen der Wachteleier verwendet. Also schnell die Wachteleier in das kochende Wasser legen und dort 1-2 Minuten hartkochen lassen. Auch die Eier eiskalt abschrecken und vorerst beiseite legen.

Ein schönes Stück vom Pecorino abschneiden und in dünne Scheiben schneiden. Den Rosenkohl auf dem Teller anrichten, vorher aber nochmal ordentlich das Wasser abschütteln. Den Pecorino darauf verteilen. Die Wachteleier pellen und halbieren. Die Kerne aus dem halben Granatapfel holen (ich weiß man soll klopfen aber ich benutze dafür den Stiel von einem Teelöffel) und die Kerne gleichmäßig über dem Salat verteilen. Bei der ganzen Aktion darauf achten den Saft vom Granatapfel aufzufangen. Den Saft und Ein paar Kerne beiseite stellen für das Dressing.

RosenkohlsalatMitPecorinoUndWachteleiernOhneDressing

Jetzt wird das Dressing zubereitet. Den Granatapfelsaft mit dem Fruchtfleisch der Feige, der Crema di balsamico, Zitronenöl und Walnussöl glatt rühren. Den Limettensaft und den Honig dazugeben und nach und nach die 3 EL Wasser dazugeben. Wenn die gewünschte Konsistenz schon früher erreicht ist etwas weniger Wasser verwenden. Die restlichen Granatapfelkerne in das Dressing geben.

Ein wenig vom Dressing auf dem Salat verteilen, den Rest mit auf den Tisch stellen.

Fertig – ein etwas anderer Salat!