Kritharaki mit Salsiccia und Zucchini

Bei diesem traumhaften Wetter kann man doch kaum anders als endlich in die lang ersehnte Sommerküche zu starten – oder? Gerade wenn wir momentan ja alle nur vom Reisen träumen können gibt es doch nichts schöneres als sich ein paar mediterrane cross-over Aromen auf den Teller zu zaubern. Salsiccia… Italien in Wurstform… na gut, das klingt jetzt nicht so richtig poetisch aber ich denke ihr wisst was ich meine. Also nochmal von vorne – ich habe bei meinem Wocheneinkauf (ja, ich gehe immer noch 1x pro Woche einkaufen) an der Fleischtheke Salsiccia entdeckt und hatte keinen Plan was ich daraus machen möchte, mitgenommen habe ich sie aber trotzdem. Und so ist spontan dieses Rezept für Kritharaki mit Salsiccia und Zucchini entstanden. Ich glaube ja, dass die Welt eh mehr Kritharakirezepte braucht – als alle Nudeln und jedes Reiskorn weggehamstert waren standen die nämlich immer noch im Regal!



Kritharaki mit Salsiccia und Zucchini

Zutaten für 3 Personen:

3 Salsiccia

200g Kritharaki

Salz & Pfeffer

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1 EL Tomatenmark

200g Pizzatomaten

1 Zucchini

70g Spinat

1/2 TL geräuchertes Paprikapulver

1/2 Zitrone

Zubereitung:

Einen kleinen Topf Salzwasser zum kochen bringen und die Kritharaki gar kochen.

In dieser Zeit einen beschichteten Topf ohne Öl erhitzen und die Salsiccia in Stücke schneiden. Die Wurst ohne zusätzliches Fett angraten. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Zucchini in kleine Stücke schneiden. Alles zur Wurst in den Topf geben und anschwitzen bis die Zwiebel glasig ist. Das Tomatenmark kurz mit anrösten. Die Pizzatomaten dazu geben, alles mit Pfeffer und Salz würzen und mit 200ml Wasser ablöschen. 

Die Kritharaki durch ein feines Sieb abgießen und beiseite stellen.

Den Spinat untermengen und alles mit Paprikapulver, Pfeffer und Salz abschmecken. Die Kritharaki unter die Tomatensauce mengen und zu guter Letzt den Zitronensaft einrühren.

Die Kritharaki mit Salsiccia und Zucchini auf tiefe Teller verteilen und direkt servieren.

So schmeckt der Sommer!




Bratwurst und Sauerkraut auf Brot

Bratwurst und Sauerkraut auf Brot

Die Grillsaison hat wieder begonnen und ich vermute der eine oder andere von euch wird dieses Problem hier kennen: am Ende der Grillparty bleiben doch fast immer ein oder zwei „Anstandswürstchen“ übrig. Diese letzten, armen Bratwürste die nichts verbrochen haben, aber einfach keinen Abnehmer mehr finden. Zum wegwerfen ist so eine richtig gute Bratwurst natürlich viel zu schade, also muss eine Lösung her. Meine Lösung ist dieses super einfache Gericht: Bratwurst und Sauerkraut auf Brot. Das passt, das schmeckt und nachdem man ja für so eine Grillparty meist einige Zeit in der Küche verbracht hat ist es doch ganz nett, wenn es am nächsten Tag zur Abwechslung mal super flott geht!

Bratwurst und Sauerkraut auf Brot

Zutaten für 2 Personen:

1-2 große Bratwürste

4 Scheiben kräftiges Brot, hier dieses Roggenbrot

100g Schmand

1/2 EL Senf

Pfeffer & Sall

250g rohes Sauerkraut (oder fertiges aus der Dose)

1/2 Zwiebel

Pfeffer & Salz

3 Pimentkörner

1 TL Kümmel

etwas Rapsöl

Zubereitung:

Wenn ihr fertiges Sauerkraut nehmt müsst ihr es nur erwärmen und mit Pfeffer, Salz und den zerstoßenen Pimentkörnern abschmecken. Für rohes Sauerkraut die Zwiebel klein würfeln und das Öl in einem kleinen Topf erhitzen. Die Zwiebel und den Kümmel hinein geben und kurz anschwitzen.

Bratwurst und Sauerkraut auf Brot

Dann das Sauerkraut und 100ml Wasser zufügen, das Kraut mit Salz, Pfeffer und den zerstoßenen Pimentkörnern würzen und 25 Minuten bei gelegentlichem Rühren köcheln lassen. Bei Bedarf nochmal etwas Wasser dazu geben.

Die Bratwürste 12 Minuten bei 160°C im vorgeheizten Backofen aufwärmen. Für die Senfcreme den Schmand in einer kleinen Schüssel mit Senf, Pfeffer und Salz verrühren.

Bratwurst und Sauerkraut auf Brot

Die Brotscheiben toasten und mit der Senfcreme bestreichen.

Bratwurst und Sauerkraut auf Brot

Das Sauerkraut kurz abtropfen lassne und dann darauf verteilen…

Bratwurst und Sauerkraut auf Brot

… und die Würste aus dem Ofen holen. Die Bratwürste in dicke Scheiben aufschneiden und auf den Broten platzieren.

Bratwurst und Sauerkraut auf Brot

Sofort als Abendbrot oder schnelles Mittagessen servieren!

Bratwurst und Sauerkraut auf Brot




Pizza mit Salami und Wurst

Pizza mit Salami und Wurst

Das erste Mal haben wir diese Pizza in New York gegessen – in der Shopping Mal und triefend vor Fett. Trotzdem war die Geschmackskombination grundsätzlich lecker, Salami, Wurstbrät, Fenchelsamen und Tomatensauce. Das wollte nachgemachte werden, nur natürlich ohne das viele Fett!

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Zutaten für 1 Pizza / 1/2 Blech:

210g Weizenmehl, Typ 405

40g Hartweizengries

21g frische Hefe

1/2 EL brauner Zucker

1 TL Salz

Für die Sauce:

200g Pizzatomaten

8 Zweige Thymian

1 TL Paprikapulver

Salz & Pfeffer

Für den Belag:

12 Scheiben Paprika-Salami

1 rohe, feine Kalbsbratwurst

1 EL Fenchelsamen

200g geriebener Gouda

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig verkneten und 35-45 Minuten gehen lassen bis er sein Volumen verdoppelt hat.

Den Teig dünn ausrollen und auf ein Backblech legen oder auf ein Pizzablech ziehen.

Den Thymian fein hacken und mit den restlichen Zutaten für die Tomatensauce in einen Becher geben und mit dem Stabmixer zu einer glatten Sauce mixen.

Den Teig mit der Sauce bestreichen und rundum 1cm Rand frei lassen. Dann zuerst den Käse, gefolgt von den Salamischeiben und dem klein gezupften Wurstbrät darauf verteilen. Den Fenchel im Mörser etwas zerstoßen und darüber geben.

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Wenn nur ein Blech Pizza in den Ofen kommt braucht die Pizza in etwa 20-25 Minuten bei 200°C. Bei zwei Blechen dauert es in etwa 35 Minuten. Prüft einfach ab und an per Sichtkontrolle wann der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist.

Guten Appetit!

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Rinderbratwurst mit Rosenkohl

Rinderbratwurst mit Rosenkohl

In dem „Kauf ne Kuh“ Paket, das wir vor einiger Zeit bestellt haben, gab es einen bunten Fleischmix von allen Enden der Kuh. Nicht nur Steak und Geschnetzeltes, sondern auch Bratwürste und Suppenfleisch sind mit im Programm. Die Bratwürste eignen sich natürlich ganz wunderbar für ein schnelles Gericht unter der Woche – passend zum Winter mit Rosenkohl. Der Zeitaufwand liegt bei nicht mal 15 Minuten und ich serviere dazu grünen Tomatenketchup!

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Zutaten für 2 Personen:

2 Bratwürste

etwas Rapsöl

250g Rosenkohl

1/2 Zwiebel

2 Tassen Wasser

Pfeffer & Salz

2 Pimentkörner

60g Schlagsahne

Zubereitung:

Den Rosenkohl waschen, von den Röschen den Strunk und die äußeren Blätter entfernen. Den Rosenkohl und die Zwiebel sehr fein aufschneiden – bei mir erledigt das der Küchenmaschinen-Aufsatz* für den Stabmixer.

Dann wird das geraspelte Gemüse mit etwas Öl in einer großen Pfanne angeschwitzt. In einer kleinen Pfanne etwas Öl für die Bratwürste erhitzen.

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Zwei Tassen Wasser zum Kohl geben und Salz, Pfeffer und die zerstoßenen Pimentkörner zufügen. Die Bratwürste rundum braten. Es dauert in etwa 8 Minuten bis sie fertig sind. Wenn der Rosenkohl weich ist die Sahne unterrühren und alles ein letztes Mal abschmecken.

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Die Bratwürste zusammen mit dem sahnigen Rosenkohl anrichten und mit einem Klecks Ketchup oder einer anderen Sauce servieren.

Greift zu!

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Bratwürstchen auf asiatischem Rucolasalat

Bratwürstchen auf asiatischem Rucolasalat

Ich weiß ja nicht, wie das bei euch ist – aber ich werde nach zwei Wochen Urlaub immer ein bissl unruhig. Da habe ich sooo viele Ideen und Inspiration was ich kochen könnte. Umso mehr freue ich mich dann auf den ersten Tag zu Hause und plane gefühlt ein 10 Gänge Menü. Realistisch betrachtet warten dann aber zwei Koffer Wäsche darauf gewaschen zu werden, die Katzen wollen bespaßt werden, der Gemüsegarten muss gesichtet werden und so weiter und so fort. Also gibt es doch nur etwas Kleines – Bratwürste sind schnell gemacht und für den kleinen Salat kann ich wunderbar den Rucola verwenden, der mir hier über den Kopf wächst!

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Zutaten für 2 Personen:

10 Mini-Bratwürste

etwas Sesamöl

2 EL Sojasauce

1 scharfe Chili

1 Süßkartoffel

Pfeffer & Salz

150g Rucola

2 EL Sesamöl

1 EL Sesam

1 EL japanische Sojasauce (oder eine andere milde Variante)

Pfeffer

Zubereitung:

Die Süßkartoffel waschen und klein würfeln. In eine Auflaufform geben, mit Öl beträufeln und mit Pfeffer und Salz würzen. 40 Minuten bei 200°C im Ofen backen.

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Den Rucola waschen und in kurze Streifen schneiden. Kurz beiseite stellen. Den Sesam in der Pfanne anrösten und über den Salat geben.

Etwas Öl in der Pfanne erhitzen und die Würstchen rundum anbraten. Die in dünne Streifen geschnittene, entkernte Chili dazu geben.

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Für den Salat aus Sesamöl, Pfeffer und milder Sojasauce ein leichtes Dressing anrühren. Den Salat damit anmachen und auf einen Teller geben.

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Die Süßkartoffel darauf verteilen.

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Die Würstchen sobald sie fertig sind mit der Sojasauce „ablöschen“, kurz darin schwenken und auf dem Salat platzieren.

Bratwürstchen_auf_asiatischem_Rucolasalat_ (11)Schnell und einfach, aber trotzdem lecker.

Greift zu!

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Partyhäppchen – Currywurst im Glas

Partyhäppchen – Currywurst im Glas

In wenigen Wochen ist es so weit – es wird gepoltert. Ganz klassisch als kleine Gartenparty, mit Bierbänken, Zelt, Grill und allem drum und dran. Auch wenn wir unsere Gäste bitten werden die eine oder andere Kleinigkeit zum Buffet beizusteuern bin ich trotzdem noch auf der Suche nach ein paar raffinierten Methoden um den einen oder anderen Klassiker ein bisschen aufzupeppen. Was vom Grill immer einfach gemacht ist sind Bratwürste. Und als ich auf feinbeisser.de diese ziemlich coole Variante von Currywurst im Glas entdeckt habe musste ich das unbedingt ausprobieren. Ich finde das sehr hübsch. Da wir den Abend aber als open door Party gestalten und man die Currysauce nur schwer auf Dauer warm halten kann wenn die Gläser erst einmal vorbereitet sind kommen sie diesmal nicht auf den Tisch, da muss man dann wohl wirklich professionell ausgerüstet sein damit das klappt. Es wird sich aber sicher die eine oder andere Gelegenheit ergeben wo die kleinen Gläschen zum Einsatz kommen. Vielleicht steht bei euch ja auch bald etwas an?

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Zutaten für 20 Gläser:

6-7 Bratwürste (hier Thüringer, roh)

2 EL Currypulver

Für die Sauce:

2 Schalotten

2 große Knoblauchzehen

etwas Öl

3 eingelegte, geröstete Paprika

1/2 Tube Tomatenmark

2 kleine, rote Chilis

200ml Sud aus dem Paprikaglas

500ml Gemüsebrühe

2 TL scharfes Paprikapulver

1/2 EL scharfes Currypulver

1 Prise Salz

Zubereitung:

Wie ich die Sauce zubereite habe ich ja an dieser Stelle bereit detailliert beschrieben. Ich fasse es aber nochmal zusammen:

Schalotten und Knoblauch würfeln und in etwas Öl anschwitzen. Die Paprika und Chilis zerkleinern und dazu geben. Tomatenmark zufügen und alles ein wenig anrösten. Mit 200ml Sud aus dem Paprikaglas ablöschen und einkochen lassen. Mit der Brühe aufgießen und wieder etwas einreduzieren.

Sobald die Sauce dicklich wird mit Curry und Paprikapulver würzen und mit dem Stabmixer pürieren. Abschmecken und bei Bedarf noch etwas Salz dazu geben.

Die Bratwürste in der Pfanne braten oder auf dem Grill grillen, in Scheiben schneiden und auf Holzspieße stecken. Bei mir passen 3 Scheiben perfekt zu der Höhe des Glases.

Je 2-3 EL Sauce in jedes Glas geben und die Wurstspieße hinein stellen. Mit etwas Currypulver würzen und sofort servieren.

Greift zu!

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Curry-Wurstbällchen am Spieß

Curry-Wurstbällchen am Spieß

Currywurst gilt als typische Berliner Imbiss-Spezialität. Meine Variante habe ich euch hier schon gezeigt. Aber was erwarten Leute aus dem Ausland, wenn sie sich auf ihre erste „echte“ Currywurst freuen? Lustiger weise habe ich schon mehrfach gehört, dass die erste Currywurst eine große Enttäuschung war. Nicht, dass die Wurst nicht grundsätzlich lecker gewesen wäre – man hat nur etwas ganz anderes erwartet! Die wohl bildlichste Beschreibung kam aus Brasilien „Ich habe mir eine exotische Spezialität, mit Curry in der Wurst und eine wahre Geschmacksexplosion vorgestellt! Aber dann gab es eine Bratwurst mit Sauce, das war ein Schock.“ Dabei blickt man in ein Gesicht, das schaut als hätte ein Kind gerade entdeckt, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt. So bin ich auf die Idee für diese Wurstspieße gekommen – meine Wiedergutmachung für alle enttäuschten Touristen und alle die sich mehr von der Wurst wünschen – Currywurst wie sie sei könnte. Den richtigen Bums bekommt die Wurst durch die Kokos-Curry Sauce und wer es richtig scharf mag kann ruhig auch etwas mehr von der Currypaste einrühren.

Curry-Wurst-Bällchen

Zutaten für 2 Personen:

3 grobe, rohe Bratwürste

2 TL mildes Currypulver

1 TL mildes Paprikapulver

1 TL gemahlener Ingwer

½ TL Salz

1 TL Kurkuma

etwas Erdnuss- / Sonnenblumenöl

Für die Sauce:

200ml Kokosmilch

1 TL gelbe Currypaste

1 Prise Zucker

1 Limette

etwas frischer Koriander oder Petersilie

Zubereitung:

Die Würste der Länge nachaufschneiden und die Füllung aus dem Darm lösen. Mit Currypulver, Paprikapulver, Ingwerpulver, Salz und Kurkuma in einer Schüssel verkneten, bis die Gewürze gleichmäßig in der Wurstmasse verteilt sind.

Die Currywurstmasse in 12 Portionen teilen und zu Bällchen formen. Jeweils 3 Bällchen auf einen Holzspieß stecken und kurz beiseite stellen.

Die Kokosmilch in einen beschichteten Topf geben und bei hoher Hitze auf die Hälfte einreduzieren. Dabei immer wieder umrühren und kurz von der Herdplatte nehmen falls die Kokosmilch zu stark aufschäumt. Die Currypaste einrühren und die Sauce mit etwas Zucker und Limettensaft abschmecken.

Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Erdnussöl passt sehr gut, ein anderes Pflanzenöl erfüllt aber auch seinen Zweck. Die Wurstspieße rundum scharf anbraten, dann die Hitze reduzieren und die Wurstspieße gut 8-10 Minuten zu Ende braten. Dabei mehrmals wenden damit sie gleichmäßig gar werden.

Die Sauce direkt aus dem Topf in ein Schälchen geben und mit den heißen Spießen servieren. Je nach Geschmack etwas fein gehackte Petersilie oder Koriander darüber streuseln.

Das ist meine Variante der Currywurst!




Typische Berliner Currywurst

Typische Berliner Currywurst

Was macht so eine waschechte Berliner Currywurst eigentlich aus? Ist es die Wurst als solche? Mit Darm oder ohne? Daran scheiden sich die Geister. Manche schwören auf das Curry 36 in Kreuzberg, andere auf Konnopke. Ich bin eigentlich kein großer Fan der Currywurst und so lange ich eine frisch gegrillte Wurst bekomme recht zufrieden. Bei Curry 36 machen sie außerdem verdammt gute Pommes – also wäre das im Zweifelsfall mein Favorit. Was für mich aber das eine und einzige ultimative Kriterium ist an dem alles scheitern kann ist eine frisch gemachte Currysauce die unbedingt warm auf die Wurst kommt. Nichts ist schlimmer als so ein liebloser Klecks kalter Curryketchup – da schüttelt’s mich! Wenn ihr also auch mal Lust habt die Currywurst zuhause zu machen, dann solltet ihr unbedingt einen warmen Klecks von dieser Sauce darüber geben – die ist nämlich wirklich gut! Dazu gab es hausgemachte Pommes, so kann Fastfood schmecken…

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Zutaten für 2 Personen:

4 Bratwürste, Sorte ganz nach Geschmack

Für die Sauce:

2 Schalotten

2 große Knoblauchzehen

etwas Öl

3 eingelegte, geröstete Paprika

1/2 Tube Tomatenmark

2 kleine, rote Chilis

200ml Sud aus dem Paprikaglas

500ml Gemüsebrühe

2 TL scharfes Paprikapulver

1/2 EL scharfes Currypulver

1 Prise Salz

Für die Pommes:

6 Kartoffeln

300ml Sonnenblumenöl

2 TL mildes Paprikapulver

1 TL Salz

Zubereitung:

Die Kartoffeln in Stifte schneiden. Je nach Lust und Laune vorab schälen oder nicht.

Die Schalotten und die Knoblauchzehen in Würfel schneiden und im Öl anschwitzen. Die Paprika und die Chilis etwas klein schneiden und mit in die Pfanne geben. Das Tomatenmark zufügen und alles zusammen etwas anrösten.

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200ml Sud aus dem Paprikaglas dazugeben und kurz bei hoher Hitze einkochen lassen. In dieser Zeit in einer zweiten Pfanne oder einem breiten Topf das Öl für die Pommes erhitzen.

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Die Pommes in zwei Portionen frittieren sobald das Öl ca. 180°C erreicht hat. Die einreduzierten Currysauce mit Brühe auffüllen und nochmals etwas einkochen lassen.

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Wenn die Sauce eine dickliche Konsistenz hat mit Paprikapulver und Curry würzen, dann kommt sie in den Becher für den Stabmixer und wird fein püriert bis keine Stücken mehr zu sehen sind. Abschmecken und bei Bedarf noch etwas Salz dazu geben.

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Die Pommes kurz auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen. Während die zweite Runde frittiert die Bratwürste braten.

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Für die Pommes das Salz mit dem milden Paprikapulver vermischen. Pommes und Würzsalz in eine Schüssel geben und gut durchschütteln.

Die fertig gebratenen Würste aufschneiden und zusammen mit den Pommes auf einen ausreichend großen Teller geben. Die Currysauce je nach persönlicher Vorliebe über oder neben die Wurst geben.

Wurst, Pommes und Sauce restlos verputzen!

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Sauerkraut-Bratwurst Wrap mit Ahornsirup

Sauerkraut-Bratwurst Wrap mit Ahornsirup

Ein ganz schnelles Abendessen – ein Rest Sauerkraut, eine Bratwurst. Das klingt eigentlich nicht nach einem Wrap, der ist schließlich gesund und mit Salat, Hähnchen oder Räucherlachs gerollt. Aber was soll’s, probieren wie es einfach mal aus. Die Wurst wird klein gepflückt und gebraten, dann glasiere ich sie mit Ahornsirup. Dazu das Sauerkraut und eine Tortilla – und am Ende ein überraschendes und unglaublich leckeres Gericht!

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Zutaten für 1 Wrap:

1 große Weizenmehltortilla

1 rohe Bratwurst

etwas Pfeffer

2-3 EL Ahornsirup

1 Hand voll fertig zubereitetes Sauerkraut

Optional:

3 EL Schmand

1-2 TL scharfer Senf

Zubereitung:

Die Bratwurst aus dem Darm befreien, klein zupfen und ohne zusätzliches Fett in einer kleinen, beschichteten Pfanne anbraten. Mit Pfeffer würzen und zum Ende mit Ahornsirup beträufeln und ein letztes Mal in der Pfanne schwenken.

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Das Wurstbrät beiseite stellen und die Tortilla kurz von beiden Seiten in der Pfanne erwärmen. Die Tortilla aus der Pfanne nehmen und das Sauerkraut auf höchster Stufe schnell erwärmen.

Sauerkraut und Wurstbrät auf der Tortilla platzieren und alles wie einen Wrap aufrollen.

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Wer möchte kann noch einen Dip aus Senf und Schmand anrühren, aber den braucht man eigentlich nicht.

Den Wrap halbieren und sofort servieren. Der Mix aus der herben Süße des Ahornsirups, dem leicht salzigen Wurstbrät und dem kräftigen Sauerkraut ist einfach genial.

Lasst es euch schmecken!

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Chinesische Schweinebällchen mit scharfem Gemüse

Chinesische Schweinebällchen mit scharfem Gemüse

Kennt ihr ihn – diesen Heißhunger auf chinesisches Essen? Oder zumindest auf das, was wir hier als chinesisches Essen kennen? Ich habe ihn ab und an – trotzdem gehen wir irgendwie nie zum Chinesen. Es ergibt sich halt nicht. Also gab es kurzerhand Zuhause chinesische Schweinebällchen mit scharfem Gemüse und Cashewkernen. Für die Bällchen habe ich Wurstbrät verwendet – das Gemüse ist zack-zack hintereinander weg in den Küchenmaschinenaufsatz für den Stabmixer gewandert. Dazu etwas Reis – schon gibt es chinesisch für Zuhause.

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Zutaten für 4 Personen:

2 große, feine Bratwürste

1 EL Sojasauce

1 TL gemahlener Ingwer

1 TL Cumin

1/2 L Gemüsebrühe

2 Handvoll Cashewkerne

3 Karotten

1 Pak-Choi

1 Zwiebel

2-3 Knoblauchzehen

2 scharfe Chilis

1 Handvoll getrocknete Muh-Err Pilze

2 Hand voll Sprossen

2 EL Austernsauce

160g Reis

Zubereitung:

Das Wurstbrät aus dem Darm befreien und mit Sojasauce, gemahlenem Ingwer und Cumin in eine Schüssel geben. Mit dem Handrührgerät zu einer glatten Masse verarbeiten.

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Karotten, Zwiebel und Knoblauch schälen und fein raspeln oder in der Küchenmaschine verarbeiten.

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Die Cashewkerne in der Pfanne ohne Fett anrösten und beiseite stellen.

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Die Brühe in der Pfanne aufkochen und mit nassen Händen kleine Bällchen aus der Fleischmasse formen und in die kochende Brühe setzen.

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Nach 3-4 Minuten darf das geraspelte Gemüse dazu. Vom Pak-Choi die grünen Blattanteile abzupfen und den Rest in Streifen schneiden und ebenfalls in die Pfanne geben.

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Die Chili in feine Ringe schneiden und in die kochende Brühe geben.

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In der geschlossenen Pfanne einige Minuten köcheln lassen. In dieser Zeit den Reis in einen Topf mit kochendem Salzwasser geben und die Pilze in einer kleinen Schüssel mit heißem Wasser überbrühen.

Wenn der Reis fast fertig ist werden die Pilze klein geschnitten und zusammen mit dem grünen Rest vom Pak-Choi und den Sprossen in die Pfanne gegeben.

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Kurz köcheln lassen. Der Reis sollte schön locker sein.

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Die Sauce mit Austernsauce abschmecken.

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Reis, Fleischbällchen, Gemüse und Sauce auf passende Schälchen verteilen. Wer nur für 2 Personen kocht kann die Bällchen samt Gemüse und Sauce wunderbar einfrieren und muss dann beim nächsten Mal nur frischen Reis kochen.

Wer möchte ein Schälchen?

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