Kalbsfiletspieße mit Ajvar-Marinade

Kalbsfiletspieße mit Ajvar-Marinade

Vor ein paar Tagen haben wir mit Freunden gegrillt und es wurden leckere Kalbsfiletspieße mitgebracht. Die fand ich total klasse, zumal es keine riesigen Spieße waren, sondern kleine und feine Spießchen die nur kurz auf den Grill hüpfen müssen um dann super lecker und würzig weiter auf den Teller zu wandern. Die mitgebrachte Variante war aus einem kleinen türkischen Supermarkt und hat mich dann zu diesem unkomplizierten Rezept inspiriert – Kalbsfiletspieße mit Ajvar-Marinade. Die Marinade ist schnell gemixt und die Spieße genau so flott gegrillt. Herz was willst du mehr? 

Kalbsfiletspieße mit Ajvar-Marinade

Zutaten für 8 Kalbsfiletspieße mit Ajvar-Marinade:

500g Kalbsfilet

3 EL Ajvar, selbst gemacht oder fertig aus dem Glas

1 TL Senf

2 EL Orangensaft

1 TL Olivenöl

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Aus Ajvar, Senf, Orangensaft und Olivenöl eine dicke Marinade anrühren. Die Marinade kräftig mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Das Kalbsfilet in kleine Stücke (maximal 2xcm groß) schneiden und auf Schaschlickspieße stecken. Die Spieße rundum mit der Marinade einreiben und mindestens 1-2 Stunden, besser etwas länger im Kühlschrank ziehen lassen.

Fertig, so dürfen die feinen Grillspieße dann auch schon auf das Rost hüpfen.

Greift zu!

Kalbsfiletspieße mit Ajvar-Marinade




Kräftiger Bohnen-Paprika Dip

Kräftiger Bohnen-Paprika Dip

Meistens gibt es bei uns zum Abendbrot ja warmes Essen, aber manchmal ist auch einfach etwas Brot mit einem tollen Dip genau das Richtige. In diesem Fall kam zum Brot mein kräftiger Bohnen-Paprika Dip auf den Tisch. Das Ajvar war in diesem Fall selbst gemacht, aber wenn ihr den noch nicht vorbereitet habt und es wirklich schnell gehen soll, dann greift einfach zum Glas eures Vertrauens und euer Dip wird nicht weniger lecker werden. Viele Zutaten braucht ihr nicht – also nix wie ran an den Herd… oder eher an den Mixer! Der Dip passt übrigens auch wunderbar zu Geflügel vom Grill – nur falls ihr doch noch ein bisschen mehr braucht als nur etwas Brot.

Bohnen-Paprika Dip

Zutaten als Dip für 3-4 Personen:

240g dicke weiße Bohnen (aus der Dose, Abtropfgewicht)

2 EL Ajvar, selbst gemacht oder fertig aus dem Glas

1/2 Zitrone

2 Knoblauchzehen

1/4 Zwiebel

Salz

1 Prise geräuchertes Paprikapulver

1 EL neutrales Pflanzenöl

1/2 Tasse Orangensaft

Zubereitung:

Die Bohnen in ein feines Sieb geben und unter fließend kaltem Wasser abspülen bis kein Schaum mehr entsteht. Die Bohnen, eine halbe Tasse Orangensaft, den Ajvar, die geschälte Zwiebel und den Knoblauch, Salz, Paprikapulver, Öl und den frisch gepressten Zitronensaft in den Mixer geben und mixen bis keine Stücke mehr zu sehen sind. Bei Bedarf noch etwas Wasser zufügen und nochmal mixen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Den Bohnen-Paprika Dip mit Zitronensaft und Salz abschmecken und in einem passenden Schälchen anrichten.

Viel Spaß beim Dippen!

Bohnen-Paprika Dip




Cevapcici mit Reis

Cevapcici mit Reis

Seid ihr Fans von Cevapcici? Ich konnte sie jahrelang nicht ausstehen, das lag aber einzig und allein an einigen negativen Erfahrungen mit der TK-Variante. Solche Zeiten sind lange vorbei, aber aus irgendeinem Grund habe ich sie bisher noch nicht selbst gemacht. Dabei ist das wirklich ganz einfach. Als Bessere Hälfte nun immer wieder mal in der Kantine Cevapcici mit Reis gegessen hat wollte ich ihm damit Zuhause auch mal eine Freude machen. Und sie waren wirklich lecker! Perfekt für die kommende Grillsaison – dazu etwas Ajvar und noch ein kleiner, bunter Salat und schon steht ein leckeres Essen auf dem Tisch.

Cevapcici mit Reis

Zutaten für 2-3 Personen:

300g Rinderhackfleisch

3 EL scharfes Ajvar, z.B. nach diesem Rezept

2-3 kleine Knoblauchzehen

1 kleine Zwiebel

1 EL Paprikapulver, edelsüß

Salz & Pfeffer

Olivenöl

Als Dip:

einige Löffel Ajvar

Für den Reis:

120g Reis

etwas Salz

Für den Salat:

150g gemischter Salat

1/2 Salatgurke

10 Cocktailtomaten

Pfeffer & Salz

Balsamicoessig

Olivenöl

Zubereitung:

Die Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen und sehr fein hacken. Das Öl in der Pfanne erhitzen und beides zusammen sanft anschwitzen. Das Ajvar dazu geben und kurz mit anrösten. Paprikapulver, Salz und Pfeffer dazu geben und die Würzmischung zum Abkühlen beiseite stellen. Sobald die Würzmischung abgekühlt ist kann sie gründlich mit dem Hackfleisch vermengt werden.

Cevapcici mit Reis

Das Hackfleisch zu sechs bis sieben, ungefähr 3cm dicken, Rollen formen.

Cevapcici mit Reis

Die Cevapcici können jetzt in der Pfanne oder auf dem Grill zubereitet werden. Für die Beilagen einen kleinen Topf Salzwasser zum kochen bringen und den Reis darin nach Packungsanleitung garen.

Den Salat, die Gurke und die Tomaten waschen und klein schneiden. Alles in einer ausreichend großen Schüssel vermengen aber noch nicht anmachen.

Die Pfanne auswischen und frisches Öl darin erhitzen. Die Cevapcici in die Pfanne geben…

Cevapcici mit Reis

… und rundum anrösten. Dann die Hitze reduzieren und die Cevapcici durchgaren.

Cevapcici mit Reis

Die fertigen Cevapcici mit Reis und Ajvar auf dem Teller platzieren. Den Salat mit Salz und Pfeffer würzen und mit Essig und Öl anmachen. Ich serviere ihn gerne in einem extra Schälchen.

Guten Appetit!

Cevapcici mit Reis

 




Ajvar selber machen

Ajvar selber machen

Ajvar ist ähnlich wie Harissa Paste etwas das man inzwischen in den meisten gut sortierten Supermärkten findet und dort auch gerne mal schnell mit nimmt. Erfahrungsgemäß sind die Varianten im Glas ziemlich unterschiedlich – damit meine ich nicht nur den Schärfegrad – manche sind sehr süß und andere etwas nichtssagend im Geschmack. Ich habe tatsächlich bisher nur eine Sorte Ajvar gefunden die mir richtig gut geschmeckt hat und die finde ich nirgendwo mehr. Da hilft nur Ajvar selber machen! Rezepte gibt es einige – manche mit Zucker, andere mit Essig, die nächsten mit Zitronensaft und dann bleibt ja noch die Frage „normale“ Paprika oder Spitzpaprika. Ich habe ein bisschen experimentiert und am Ende ist dieses Rezept entstanden – genau so wie ich die leckere Paprika-Auberginenpaste am liebsten mag. Und weil sich Ajvar im Kühlschrank nur wenige Tage hält habe ich einige Portiönchen eingefroren. Perfekt für den spontanen Bedarf.

Ajvar selber machen

Zutaten für ca. 400g Ajvar:

1kg rote Spitzpaprika

1 Aubergine

4 Knoblauchzehen

2 Zitronen

250ml Sonnenblumenöl

2-3 kleine, rote Chilischoten (Menge optional je nach gewünschter Schärfe)

Salz

Zubereitung:

Die Spitzpaprika waschen, halbieren, den Strunk und die Kerne entfernen. Die Paprika mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Den Backofen auf 200°C im Grillmodus vorheizen und die Paprika hinein schieben und backen bis die Haut dunkel wird und Blasen wirft. Aus dem Ofen nehmen, beiseite stellen und abkühlen lassen. In dieser Zeit die halbierte Aubergine in den Ofen schieben und für 35 Minuten backen.

Ajvar selber machen

Die Schale von den abgekühlten Paprikahälften abziehen. Die Paprika, den geschälten Knoblauch, die in Ringe geschnittenen Chilis, die gehäutete Aubergine, Salz und Zitronensaft in den Mixer* geben. Das Sonnenblumenöl zufügen und alles im Mixer mixen bis keine Stücken mehr zu sehen sind.

Ajvar selber machen

Das recht flüssige Ajvar in einen kleinen Topf geben und auf kleiner Stufe zu einer dicken Sauce / Paste einkochen lassen. Das dauert in etwa 60-70 Minuten.

Ajvar selber machen

In ausgekochte Gläser abfüllen oder in kleinen Behältern einfrieren.

Ajvar selber machen ist total unkompliziert und ihr könnt es genau nach eurem Geschmack würzen.

Viel Spaß beim Kochen!

Ajvar selber machen

 




Paprika Brotschnecke

Paprika Brotschnecke

Diesen Monat wurde der 53. Bread Baking Day unter dem Motto „Swirly Bread“ – „Brot mit Wirbeln/Mustern“ ausgerufen. Das Thema ist super und von mir gibt es dazu diese Paprika Brotschnecke.

Edit: ich hätte nie damit gerechnet, dass diese Paprika Brotschnecke bei euch so beliebt sein wird! Das Rezept habe ich mittlerweile ein klein Wenig überarbeitet und das Ergebnis ist einfach genial – eine super flauschige, saftige und würzige Brotschnecke die von der Konsistenz her ein bisschen wie ein Toastbrot ist. Der Teig ist deutlich luftiger und fluffiger als in der ursprünglichen Version, damit das Brot trotzdem in Form bleibt wird es jetzt in einer ganz normalen Kastenform gebacken. 

Paprika-Brotschnecke

Zutaten für eine 24cm Kastenform / 10 dicke Scheiben:

410g Weizenmehl, Typ 550

21g frische Hefe

10g Salz

270 ml Wasser

2 EL Tomatenmark

1 TL Paprikapulver

30g kalte Butter

Für die Füllung:

2 Lauchzwiebeln

ca. 4-5 EL Ajvar, oder:

100g gegrillte, eingelegte Paprika

2 Knoblauchzehen

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Das Mehl und die klein gebröselte Hefe in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Salz, Tomatenmark und Paprikapulver dazu geben und als letztes das Wasser in die Rührschüssel geben. Den Teig 5 Minuten auf kleiner Stufe verkneten, dann die kalte, in kleine Stücke geschnittene Butter dazu geben und alles für weitere 2-3 Minuten auf höherer Stufe (bei meiner Kitchen Aid* Stufe 3 von 12) zu einem weichen, glatten Teig verkneten.

Den Teig abgedeckt 45 Minuten gehen lassen, auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche 2-3 mal falten und nochmal 45 Minuten gehen lassen.

Während der Teig ruht wird die Füllung vorbereitet. Die Lauchzwiebel grob zerteilen und mit der Paprika, dem Knoblauch, Pfeffer und Salz in einen kleinen Mixer geben. Zu einer würzigen Sauce mixen und kurz beiseite stellen. Alternativ kann man die sehr fein gehackte Lauchzwiebel auch direkt unter einige Löffel Ajvar rühren.

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ca. 2cm dick ausrollen. Die Teigbahn sollte in etwa so breit wie die Kastenform sein.

Paprika-Brotschnecke

Den Teig gleichmäßig mit der Paprikapaste bestreichen und vorsichtig aufrollen. Die Kastenform mit Backpapier auslegen und die gefüllte Teigrolle hinein heben.

Die Paprika Brotschnecke nochmal 30 Minuten im Backofen im Gärmodus oder 45 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.

Das Brot bekommt einen kalten Start im Ofen – dafür direkt vom Gärmodus in den Brotbackmodus wechseln (alternativ ein leeres Backblech unten in den Ofen schieben und von Zeit zu Zeit durch Zugabe von heißem Wasser Schwaden erzeugen). Die Temperatur auf 180°C erhöhen und das Brot insgesamt 45-50 Minuten backen. Das fertige Brot aus dem Ofen holen…

Paprika-Brotschnecke

… und samt Backpapier aus der Form heben. Mit einem Küchenhandtuch bedeckt vollständig auskühlen lassen – dadurch wird die Kruste etwas weicher, so wie es für ein Toastbrot typisch ist.

Das Brot in dicke Scheiben aufschneiden und innerhalb von zwei Tagen verputzen. Zum Einfrieren eignet es sich nicht ganz so gut.

Paprika-Brotschnecke

Genießt dieses „swirly bread“!

Paprika-Brotschnecke