Sisaket – thailändisch essen in Berlin

Ich finde ja, dass es in Berlin ziemlich viele leckere asiatische Restaurants gibt. Nicht alle davon sind unbedingt authentisch, manche sind eher cross-over und auf den europäischen Gaumen abgestimmt – aber lecker sind einige. Noch viel größer ist allerdings die Zahl der glutamatlastigen Restaurants die man sich auch einfach sparen kann. Aber auch die überleben mysteriöser weise… Ein leckeres und authentisches Restaurant zu finden ist also nicht ganz einfach – selbst auf Tipps aus dem Bekanntenkreis kann man sich nicht immer verlassen. Dank etwas Recherche und letztendlich auch jeder Menge Glück die richtige Entscheidung getroffen zu haben sind wir allerdings kürzlich im Sisaket gelandet – einem thailändischen Restaurant am Hackeschen Markt mit Schwerpunkt auf der Siam Küche.   



Sisaket - thailändisch essen in Berlin

Ich frage ja immer nach einem Tisch am Fenster um Licht für die Fotos zu haben – dort hat man zwar „nur“ den Blick in den Hof, aber ich fand es gemütlich. 

Wir starten mit einer Vorspeise und teilen uns die gebackenen Garnelenbällchen, die Thod Man Gung. Die werden mit sauer eingelegtem Gemüse und einem würzigen Dip serviert. Dazu teilen wir uns den Meierer Riesling – der passt ganz wunderbar zum Essen.

Sisaket - thailändisch essen in Berlin

Danach trennen sich unsere Wege kulinarisch – Bessere Hälfte nimmt die Ped „Sisaket“, die Ente nach Art des Hauses. Die Ente ist unglaublich zart, ein bisschen fettig (aber auf die gute Art) und kommt mit viel frischem Gemüse auf den Teller. Die leichte Schärfe die er sich gewünscht hat wird perfekt getroffen und so steht dem Genuss nichts im Wege.

Ich nehme die Gung Neung Manao – gedämpfte Garnelen mit Chili und Knoblauch, Zitronengras und Koriander. Die sind ohnehin mit zwei Chilis auf der Karte markiert – ich wünsche sie mir richtig scharf und so werden sie auch serviert. Trotzdem kommen die anderen Aromen noch gut zur Geltung.

Sisaket - thailändisch essen in Berlin

Wir entscheiden uns diesmal gegen ein Dessert – das heben wir uns für das nächste Mal auf. Denn eins ist sicher – wir haben unseren neuen Lieblings Thailänder gefunden!