Hähnchen und Austernpilze in Tomatensauce mit Nudeln

Hähnchen und Austernpilze in Tomatensauce mit Nudeln

Hähnchen und Austernpilze in Tomatensauce sind ein super schnelles Gericht – ideal wenn mal nicht allzu viel Zeit zum Kochen bleibt!

HähnchenMitTomate,Mozarella&Austernpilzen

Zutaten für 2 Personen:

1 Hähnchenbrustfilet

3-4 Knoblauchzehen (eingelegt in Kräuteröl)

1/2 Zwiebel

1 Handvoll Austernpilze

200g Pizza-Tomaten

2 EL Tomatenmark

1 TL Kräuter der Provence

Pfeffer & Salz

1 TL Paprikapulver (scharf)

1 TL Cayennepfeffer (wenn man es scharf mag)

etwas frischen Gouda (ca. 30-40g)

1 EL Butter

200g Fusili

etwas Petersilie (frisch oder getrocknet)

Zubereitung:

Das Hähnchenbrustfilet braten und zum Abkühlen beiseite stellen. Super eignen sich auch die Reste vom Brathähnchen. Sobald das Hähnchen abgekühlt ist in kleine Stücken schneiden und in den Topf geben. Die halbe Zwiebel feinhacken und die eingelegten Knoblauchzehen in Scheiben schneiden. Alles zusammen mit etwas Öl anbraten. Die Austernpilze grob zerkleinern und dazu geben.

Das Nudelwasser aufsetzen und die Nudeln im Salzwasser kochen bis sie gar sind.

Wenn Alles kurz angebraten ist die Pizza-Tomaten dazugeben. Mit dem Tomatenmark, den Kräutern, Pfeffer & Salz, Paprikapulver und Cayennepfeffer abschmecken.

Den Gouda mit der Käsereibe in die Tomatensauce reiben. Das Stückchen Butter dazugeben.

Sobald der Gouda zerschmolzen ist die fertigen Nudeln unter die Sauce heben. Auf dem Teller anrichten und mit etwas frischer oder getrockneter Petersilie bestreuen.

Ein unglaublich schnelles Gericht – wer hier zügig arbeitet kann problemlos in 15-20 Minuten fertig sein!




Hähnchenbrust im Speckmantel mit Gemüse in Weißweinsoße und Kräuterstampfkartoffeln

Hähnchenbrust im Speckmantel mit Gemüse in Weißweinsoße und Kräuterstampfkartoffeln

Eines der ersten Rezept hier auf meinem Blog und noch dazu eines das mich zur Küchenschlacht begleitet hat. Im Original ist es aus Jamie Olivers 30 Minuten Menüs* Kochbuch, ich habe mittlerweile die eine oder andere Kleinigkeit angepasst. Auf jeden Fall steht dieses Gericht super schnell auf dem Tisch wenn ihr euch beeilt und ist damit genau das Richtige für die schnelle Feierabendküche. Aus den Kräuterstampfkartoffeln ist im Laufe der Zeit übrigens ein Kräuter-Kartoffelpüree geworden, aber das könnt ihr natürlich so machen wie ihr möchtet!

Hähnchenbrust im Speckmantel

Zutaten für 2 Personen:

2 Hähnchenbrustfilets (300-350g)

4 Streifen Bacon

4 Zweige Rosmarin

1 rote Zwiebel

2-3 Knoblauchzehen

2 Zitronen (Bio)

200g Cocktailstrauchtomaten

5 große weiße Champignons

200g Butter

400ml trockener Weißwein, z.B. australischer Chardonnay

300g Kartoffeln

150ml Milch

1 Prise Muskat

1 kleines Bund Petersilie

Salz und Pfeffer


 Zubereitung:

Den Backofen auf 200 °C (Umluft) vorheizen. Kartoffeln schälen, in einen kleinen Topf mit Salzwasser geben und kochen.

Hähnchenbrustfilets der Länge nach halbieren und mit je einem Streifen Bacon umwickeln. Alle 4 Hähnchenbrustfilets im Speckmantel für 5 Minuten in eine heiße, ofenfeste Pfanne mit Deckel oder einen flachen Topf geben und rundum anbraten. Die geviertelten Pilze und die Zwiebel dazu geben, kurz mit anbraten…

Hähnchenbrust im Speckmantel

… und alles mit dem Weißwein ablöschen. Die Cocktailstrauchtomaten abwaschen und die Knoblauchzehen schälen. Alles ordentlich verteilt in die Form geben. Den Saft aus der Zitrone pressen und dazu geben. Den Rosmarin ebenfalls dazu legen.

Hähnchenbrust im Speckmantel

Mehrere Butterflocken einrühren. Mit dem Deckel abdecken und für ungefähr 15 Minuten in den vorgeheizten Ofen stellen.

Die inzwischen gar gekochten Kartoffeln abgießen und zurück in den Topf geben. Stampfen und mit der restlichen Butter und der Milch verrühren. Die Petersilie klein hacken und untermengen. Mit Pfeffer, Muskat und Salz abschmecken.

Hähnchenbrust im Speckmantel

Den mit den Hähnchenbrüsten kurz vor Ende aus dem Ofen nehmen.

Die Hähnchenbrüste im Speckband zusammen mit den gestampften Kartoffeln, etwas von dem Gemüse und der Weißwein-Butter-Soße auf dem Teller anrichten.

Hähnchenbrust im Speckmantel

Guten Appetit!

Hähnchenbrust im Speckmantel

Hähnchenbrust im Speckmantel




Gänsebraten mit Rotkohl, Grünkohl, Maronen und Klößen

Gänsebraten mit Rotkohl, Grünkohl, Maronen und Klößen

Dieser Gänsebraten ist mein persönliches Highlight am Jahresende. Gefüllt wird die Gans mit Beifuß, Äpfeln, Zwiebel und Walnüssen. Als Beilage gibt es Rotkohl, Grünkohl, Maronen, geschmorte Apfelstücken und Klöße. Da eine Gans für 7 Personen etwas zu klein ist ergänze ich den 5,3 kg schweren Braten hier durch 4 zusätzliche Keulen und eine weitere Gänsebrust.

Mein Tipp zur Gans: immer beachten, dass die Gans noch in den Bräter passen muss!

Update 26-12-2012: Ein weiterer 2. Weihnachtsfeiertag mit großem Weihnachtsmenü bei uns. Gewicht der Gans – 6,6kg! Absoluter Rekord aber auch absolutes Limit. Dank meines neuen XXL-Bräters haben Gans und Bräter noch knapp in den Ofen gepasst. Mehr geht einfach nicht. Dieses Jahr habe ich es auch endlich geschafft mit einigen Fotos die lückenhafte Bilderstrecke vom letzten Jahr zu schließen, andere Fotos werden dann wohl im nächsten Jahr „überarbeitet“.

Weihnachtsgans_ (1)

Gans_Brust Gans_Keule

Zutaten für 8 Personen:

1 Gans (hier 5,3kg)

4 Gänsekeulen (hier zusammen 1,5kg)

1 Gänsebrust (hier 1,1kg)

1 Bund Beifuß

3 Zwiebeln (1 für die Füllung, 2 später für die Sauce)

5-6 Boskop Äpfel (1-2 für die Füllung, der Rest später als Beilage)

Salz

300g Walnüsse (100g für die Füllung, der Rest später für die Sauce)

Vorsichtshalber: 1 Glas (400ml) Gänsefond – falls nicht genug Bratensaft entsteht kann man so später die Sauce ergänzen!

Holzzahnstocher oder Garn – zum Verschließen der Gans


Zutaten für den Rotkohl:

1,6 kg Rotkohl

4 Lorbeerblätter

10 Nelken

7 Pimentkörner

2 1/2 EL Essigessenz oder ca. 10-12 EL heller Speiseessig (z.B. Balsamico Bianco)

2-3 EL Zucker

2 TL Salz

2 Gläser Rotwein (ca. 300ml)

1/2 L Wasser

3-4 EL  frisch abgeschöpftes Gänsefett aus dem Bräter!

2 Äpfel

1 Zwiebel

etwas Pfeffer bei Bedarf zum Abschmecken


Zutaten für den Grünkohl:

1 kg Grünkohl

1 1/2  Zwiebeln

1 Stück Speck (300g)

2-3 EL frisch abgeschöpftes Gänsefett aus dem Bräter!

200 ml Gemüsebrühe

Pfeffer und Salz

eine Prise Piment


Zutaten für die Maronen:

600g Maronen (vorgekocht und Vakuum verpackt)

4 EL Butter

5 EL Zucker

1 Becher Sahne (Schlagsahne, 200g)

150ml Rotwein (möglichst trocken)


Zubereitung:

Die Faustregel bei Geflügel lautet: pro Kg eine Stunde im Ofen. Es ist also wichtig sich vorher genau zu überlegen wie lange man braucht (Vorbereitung, Zubereitung, usw.), was man wie schachtelt oder parallel macht und sicherzugehen, dass man auch wirklich nichts vergessen hat!

Hier mein grober Zeitplan als Richtlinie:

1. Gans waschen, füllen und ab in den Ofen

2. Die Töpfe für Rotkohl und Grünkohl vorbereiten (Zwiebeln, Speck, Äpfel, usw.)

3. Grünkohl zubereiten

4. Rotkohl zubereiten

Jetzt werden erst mal lange Zeit nur die Töpfe betreut, erst 1 Stunde vor Schluss kommen die Gänseteile (Brust und Keulen) in den Ofen

5. Klöße kochen

6. Maronen zubereiten

7. Gans aus dem Bräter nehmen und Sauce zubereiten

Grundsätzlich kann man sagen, dass eine „ganze Gans“ etwas weniger Zuwendung braucht als später die einzelnen Teile. Mit gelegentlichem Wenden (ca. 1x pro Stunde) und regelmäßigem, aber nicht zu häufigem Übergießen mit Bratenfett ist so eine Gans absolut zufrieden.

Jetzt geht’s aber los:

Die Gans aus der Verpackung befreien und einen Blick über die Haut werfen, ob noch irgendwo ein widerspenstiger Federkiel steckt. Falls ja -> mit einer Pinzette oder ähnlichem Werkzeug entfernen. Die Gans unter fließend lauwarmem Wasser abspülen und auch von innen ordentlich auswaschen. Dabei direkt abtasten ob noch irgendwo Rest der Innereien hängen und diese entfernen. Den Vogel ordentlich abtropfen lassen und von außen mit Küchenpapier trocken tupfen. Jetzt kann es weitergehen.

Die Gans auf den Rücken legen und von innen mit Salz einreiben. Hier darf es ruhig 1 gestrichener Esslöffel voll sein! Dann das Beifuß Bund in die Bauchhöhle legen. Es ist wichtig, dass der Beifuß zuerst in die Gans kommt, da man die dünnen Zweige sonst nur schwer an der Füllung vorbei bekommt ohne, dass sie abbrechen. Bei der weiteren Füllmenge kommt es einfach auf die Größe der Gans an. Ich bleibe bei Zwiebeln und Apfel im Verhältnis 1 Zwiebelstück und 2 Apfelstücken. Also z.B. 1 Zwiebel und 2 Äpfel oder 1/2 Zwiebel und 1 Apfel. Wenn die Gans mit Zwiebeln und Äpfeln schön gefüllt ist halte ich die Beine etwas hoch und gebe noch eine ordentliche Handvoll Walnüsse dazu. Etwas schütteln (wirklich nur leicht), dann suchen sich die Nüsse ihren Weg zwischen die Apfel- und Zwiebelstücken und verteilen sich in der Gans.

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Jetzt die untere und obere Öffnung mit Zahnstochern oder Garn verschließen. Ich nehme lieber Zahnstocher. Anschließend die Gans von außen noch leicht mit Salz einreiben (ca. 2 TL).

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Den Ofen auf 180°C vorheizen und die Gans mit der Brust nach unten in den Bräter legen.

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Die Gans beginnt mehr oder weniger sofort Fett auszuschwitzen. Nach ca. 20 Minuten 1/2 l kochendes oder zumindest heißes Wasser in den Bräter geben. Ab jetzt immer ein  Auge darauf haben, dass etwas Wasser/Bratensaft im Bräter bleibt und ab und an etwas nachfüllen.

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In dieser Zeit den Grünkohl in der Spüle in kaltem Wasser einweichen und waschen. Das ist wichtig um evtl. Sandrückstände zu entfernen. Einen Topf mit Salzwasser aufsetzen und den Kohl portionsweise blanchieren. Mit einer Schaumkelle in ein Sieb heben und im gleichen Wasser die nächste Portion blanchieren bis Alles einmal durch ist. Sollte das eine oder andere Blatt 2x blanchiert werden ist das nicht weiter schlimm, der Kohl kocht ja eh noch mehrere Stunden. Nach dem Blanchieren mit kaltem Wasser abduschen. Das hat in diesem Fall nicht den Zweck die Farbe zu erhalten sondern den Kohl abzukühlen. Das überschüssige Wasser auspressen und den Kohl auf dem Schneidebrett klein hacken. Speck und Zwiebeln kleinschneiden und schon in den Grünkohltopf werfen. Jetzt wieder ein Auge auf die Gans werfen!

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Jetzt (nach ca. 1 Stunde) das erste Mal großzügig das ausgeschwitzte Fett abschöpfen. Eine ordentliche Kelle in den Grünkohltopf geben. Eine ordentliche Kelle in den Rotkohltopf geben. Den Rest in Gläser abfüllen. Wichtig ist, dass dabei kein Wasser in das Glas geschöpft wird, sonst ist der Schmalz später nicht lange haltbar. Die Gans auf den Rücken drehen und zurück in den Ofen schieben.

Für den Grünkohl den gewürfelten Speck und die Schwarte (am Stück) zusammen mit den Zwiebeln und dem Gänsefett bei starker Hitze anbraten. Dann den klein geschnittenen Grünkohl dazugeben, alles ordentlich umrühren und die Hitze reduzieren (Stufe 5 von 9). 1/2 l Brühe aufkochen und ebenfalls in den Topf geben. Nochmals umrühren, Deckel drauf und ab jetzt nur noch gelegentlich ans umrühren denken. Die Schwarte gibt reichlich Geschmack ab und kann am Ende im Stück raus gefischt werden.

Zwischendurch immer nach der Gans schauen, bei Bedarf Fett abschöpfen oder die Gans mit Fett übergießen. Einmal pro Stunde sollte die Gans umgedreht werden.

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Weiter geht’s zum Rotkohl. Die Zwiebeln kleinschneiden und in den Topf zum Gänsefett geben. Den ersten Rotkohl in feine Streifen schneiden. Den Topf erhitzen und sobald die Zwiebeln glasig werden den Kohl dazugeben. Mit Wasser, Essig und Wein ablöschen. Nelken, Lorbeerblätter, Piment und Zucker dazugeben und alles zusammen aufkochen. In dieser Zeit den zweiten Kohl kleinschneiden und portionsweise dazugeben sobald Platz im Topf ist. Alles regelmäßig umrühren und bei mittlerer Hitze im offenen Topf köcheln lassen. Die Äpfel schälen, kleinschneiden und ebenfalls in den Topf geben.

Wieder nach der Gans schauen, das Fett abschöpfen, die Gans umdrehen und zurück in den Ofen schieben.

 Rotkohl und Grünkohl immer wieder umrühren und bei Bedarf etwas Wasser aufgießen. Sobald der Kohl eingekocht ist abschmecken und nochmal würzen.

Die Gans regelmäßig mit Fett übergießen.

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90 Minuten vor Ende die zusätzlichen Gänseteile zubereiten. Die Brust und die Keulen von allen Seiten salzen. Die Fleischseite jeweils mit Thymian würzen. Die Gans im Ofen nach unten stellen und die Gänseteile in einer Auflaufform nach oben stellen. 1-2 Tassen Wasser in die Auflaufform geben.

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Auch aus der Auflaufform das überschüssige Fett abschöpfen und die Gänseteile regelmäßig übergießen. Die restlichen Äpfel in Scheiben schneiden und zusammen mit den Nüssen auf Bräter und Auflaufform verteilen.

40 Minuten vor Ende das Salzwasser für die Klöße aufsetzen und die Klöße nach Packungsanleitung zubereiten. Falls die Klöße dann ein wenig früher fertig sind abschrecken, aus der Hülle pellen und bis zum servieren warm stellen.

Jetzt fange ich mit den Maronen an. Hierzu den Zucker in geschmolzener Butter karamelisieren. Die Maronen gleichmäßig darin wenden. Mit Rotwein ablöschen und den Rotwein bei starker Hitze einreduzieren lassen bis er fast sirupartig wird. Den Topf von der heißen Herdplatte nehmen und kurz abkühlen lassen. Die Sahne einrühren und bei niedriger Hitze nochmals 10 Minuten köcheln lassen.

Nicht  vergessen immer wieder nach der Gans und den Gänseteilen zu gucken und beides mit Fett zu übergießen. Dann die Gans zum tranchieren aus dem Ofen holen und die Gänseteile aus der Auflaufform nehmen.

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Den Bratensaft bei Bedarf noch mit etwas Fond auffüllen (ich habe hier 400ml ergänzt), aufkochen und je nach Geschmack direkt servieren oder mit etwas Saucenbinder eindicken. Die Walnüsse mit der Schaumkelle aus dem Bratensaft holen und in einem kleinen Schälchen anrichten.

Grünkohl, Rotkohl, Maronen, Klöße, Walnüsse, Sauce und Gänsestücken anrichten.

Guten Appetit beim wohlverdienten Festessen!

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Entenbrust mit Rotkohl und Klößen

Entenbrust mit Rotkohl und Klößen

Egal ob im späten Herbst, in der Vorweihnachtszeit oder an den Weihnachtsfeiertagen – mit diesem Rezept für eine zarte Entenbrust mit Rotkohl und Klößen wird die kalte Jahreszeit gleich viel angenehmer! Je nach Größe der Entenbrust nehme ich ein Stück Brust pro Person, oder ich schneide das Fleisch in Tranchen auf. Und wenn ihr wirklich das volle Programm wollt, dann solltet ihr die Kartoffelklöße unbedingt selbst machen – es ist nur halb so aufwendig wie man denkt und die Mühe lohnt sich.

Entenbrust mit Rotkohl und Klössen

Zutaten für 2 Personen:

2 kleine oder 1 großes Entenbrustfilet – zusammen 400-500g

2 TL Salz – hier Orangen-Rosmarin-Lavendel Salz

1 TL Rosmarin

etwas frisch gemahlener Pfeffer

1 EL Butter

Für den Rotkohl:

1 kg Rotkohl

2 Lorbeerblätter

4 Nelken

3 Pimentkörner

1 1/2 EL Essigessenz oder ca. 4-5 EL heller Speiseessig (z.B. Balsamico blanco)

1 EL Zucker

1 TL Salz

1 Glas Rotwein

1/4 L Wasser

2 EL Schmalz (wer keinen Schmalz hat: Butter geht auch)

1 Apfel

1 kleine Zwiebel

etwas Pfeffer bei Bedarf zum Abschmecken

Für die Beilagen:

1-2 Klöße pro Person, fertig oder nach diesem Rezept

1-2 TL Wildpreiselbeeren für die Sauce und 1-2 TL pro Person zum Anrichten

1 Apfel

350-400ml Rotwein

100 ml Entenfond

1-2 EL Butter


 Zubereitung:

Da der Rotkohl deutlich am längsten braucht starten wir mit dem Rotkohl, wer Rotkohl „aus dem Glas“ verwendet kann direkt zur Ente weiterspringen und den Kohl parallel erwärmen.

Für den Rotkohl zuerst den Kohl ganz fein schneiden oder reiben. In einem großen Topf die Zwiebeln im Schmalz anbraten. Sobald der Kohl geschnitten ist kann er mit in den Topf. Lorbeerblätter, Nelken und Pimentkörner dazugeben und alles mit dem 1/4 Liter Wasser, Essig und Rotwein aufgießen und mit Salz und Zucker würzen. Einmal aufkochen und dann bei mittlerer Hitze (hier Stufe 4 von 9) im offenen Topf köcheln lassen. Den Apfel kleinschneiden und untermengen.

Das Ganze muss jetzt ca. 1,5 Stunden köcheln. Wenn der Kohl nach einer Stunde „fast fertig“ erscheint kann mit der Ente gestartet werden. Ich habe fertige Klöße verwendet. Wer die Klöße selber machen möchte muss hier die entsprechende Zeit (während der Rotkohl köchelt) einplanen.

Den Ofen auf 100°C vorheizen. Die Klöße in Salzwasser legen und aufkochen.

Die Haut der Entenbrustfilets mehrfach einschneiden. Auf der Fleischseite alle Reste von Sehnen (Silberhaut) entfernen. Das Orangen-Rosmarin-Lavendel Salz im Mörser zerstoßen und die Entenbrustfilets von allen Seiten damit einreiben. Die Fleischseite optional zusätzlich mit Rosmarin einreiben. Die Pfanne (am besten macht sich eine schwere, gusseiserne Grillpfanne*) erhitzen und die Entenbrustfilets mit der Hautseite nach unten hineinlegen und bei hoher Hitze anbraten bis die Hautseite gold-braun ist. (Das Fett aus der Pfanne nicht entsorgen!)

Entenbrust mit Rotkohl und Klössen

Dann beide Filets nehmen und im vorgeheizten Backofen mit der Hautseite nach oben bei 70°C auf dem Rost ca. 20 Minuten garen. (Zeit und Temperatur können je nach Größe der Entenbrüste etwas variieren – zwischendurch ab und an den Drucktest machen).

Alternativ die Hitze in der Pfanne deutlich reduzieren und die Entenbrust auch auf der Fleischseite noch 10 Minuten garen lassen.

Den Kohl abschmecken und bei Bedarf noch mit etwas Essig, Salz, Zucker oder Pfeffer verfeinern.

Während die Ente im Ofen ist den Apfel in Spalten schneiden und in der Pfanne anbraten in der vorher auch die Ente gebraten wurde. Sobald der Apfel weich wird aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Dafür jetzt den Rotwein in die Pfanne geben und stark einreduzieren lassen. Die Konsistenz darf ruhig fast sirupartig sein. Mit dem Entenfond aufgießen, 2 TL Wildpreiselbeeren dazugeben, alles kurz aufkochen, vom Herd nehmen und mit der kalten Butter abbinden. Kurz abschmecken und die Apfelstücken wieder in die Sauce geben.

Die Entenbrust mit Rotkohl und Klößen, Sauce und Apfelstücken anrichten.

Entenbrust mit Rotkohl und Klössen

Wer möchte kann auf jeden Teller noch 1-2 TL Wildpreiselbeeren geben.

Entenbrust mit Rotkohl und Klössen

Fertig – da kommt man doch schon fast in Weihnachtsstimmung!

Entenbrust mit Rotkohl und Klössen

EntenbrustMitRotkohlUndKlößen




Chicken Tikka Masala im europäischen Herbst

Chicken Tikka Masala im europäischen Herbst

Wie stelle ich mir ein Chicken Tikka Masala vor das sich in den europäischen Herbst verirrt hat? Ganz klar: mit Kürbis und Pilzen!

Chicken Tikka Masala im europäischen Herbst

Zutaten für 2-3 Personen:

300g Hähnchenbrustfilets

200g Joghurt

1 EL Senfkörner

3 EL Sonnenblumenöl

2 TL Garam Masala

3 Kardamonkapseln

1 TL Koriander

1 TL Cumin

4 frische Knoblauchzehen

ca. 4cm frischer Ingwer

Salz & Pfeffer

1 TL Cayennepfeffer

2 EL Tomatenmark

5 EL Limettensaft

1/4 Hokkaido Kürbis

1 handvoll Austernpilze

1 handvoll braune Champignons

1 Tasse Wasser

etwas Koriandergrün

120g Basmatireis

Zubereitung:

Zuerst wird die Gewürzmischung hergestellt. Dazu die Senfkörner im Öl anbraten bis sie springen. Dann das Garam Masala, den Koriander, die Kardamonkapseln und Cumin dazugeben. Anschmoren, nebenbei Knoblauch und Ingwer kleinschneiden / pressen und dazugeben.

Das Wasser für den Reis aufsetzen und den Basmatireis im Salzwasser garen.

Dann das Hähnchenbrustfilet kleinschneiden und in der Pfanne anbraten. Den Kürbis schälen, würfeln und dazugeben. Mit etwas Pfeffer und Salz würzen. Nach dem Anbraten bei mittlerer Hitze weitergaren.

Zurück zum Topf mit der Gewürzmischung: den Joghurt dazugeben und die Herdplatte ausstellen damit der Joghurt nicht ausflockt sondern nur warm wird.

Jetzt die geputzten und etwas zerkleinerten Pilze mit in die Pfanne zum Fleisch geben und kurz anschmoren.

Kurz bevor der Reis gar ist die Joghurt-Gewürzmischung in die Fleischpfanne geben. Unterrühren, den Limettensaft, das Tomatenmark, den Cayennepfeffer und die Tasse Wasser dazugeben und nach Bedarf noch etwas mit den verschiedenen Gewürzen aus der Gewürzmischung abschmecken.

Es sollte jetzt den typischen Geschmack von Chicken Tikka Masala haben, mit der Ergänzung durch den leicht süßlichen Kürbis und die Pilze.

Auf dem Teller anrichten und das gehackte Koriandergrün darüber geben.

Ein Experiment der anderen Art – aber sehr lecker!