Karottenaufstrich mit Kichererbsen

Kennt ihr das wenn man eine Portion Hummus übrig hat die nicht so richtig für alle reicht aber natürlich trotzdem verwertet werden will? Da kann man dann entweder mit mehreren Dips verschiedene Optionen anbieten oder man streckt das Ganze. Ich habe mich in diesem Fall für das Strecken entschieden und mit im Ofen gebackenen Karotten einen Karottenaufstrich mit Kichererbsen gezaubert. Den habe ich dann wiederum mit knusprig gebackenem Roastbeef getoppt – wenn ihr aber nicht ganz so stark auf die schlanke Linie achten müsst könnt ihr auch sehr, sehr gut Bacon nehmen. Dieser Dip kam dann auf’s Brot und so wurde daraus ein super leckeres Abendessen für „unter der Woche“!



Karottenaufstrich mit Kichererbsen und Roastbeef

Zutaten Karottenaufstrich mit Kichererbsen für 4 Brote:

6 große Karotten

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 Zitrone

ca. 200g Hummus oder:

200g Kichererbsen + etwas Flüssigkeit aus der Dose

Pfeffer & Salz

1 Prise Cumin

1 EL Öl

etwas Zitronensaft

als Topping:

8 Scheiben Roastbeef oder Bacon

als bunte Beilage:

Gewürzgurken

Gurke

Tomaten

Zubereitung:

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Die Karotten schälen, der Länge nach halbieren und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Zwiebel schälen und vierteln, den Knoblauch in der Schale dazu legen. Mit wenig Öl beträufeln und mit Pfeffer und Salz würzen. Das Gemüse für ca. 25-30 Minuten bei 180°C Umluft backen bis die Karotten weich und etwas gebräunt sind. 

Den Hummus bereit stellen oder die Kichererbsen mit etwas Flüssigkeit aus dem Glas / der Dose, Pfeffer und Salz, Zitronensaft und Cumin pürieren.

Die Karotten aus dem Ofen holen und sofort das Roastbeef / den Bacon auf das Blech legen. Die Temperatur auf 200°C erhöhen und die Aufschnittscheiben 10 Minuten knusprig backen.

In dieser Zeit Karotten, Zwiebel und Hummus zusammen in einen hohen Becher geben. Den Knoblauch aus der Schale drücken und mit etwas Zitronensaft ebenfalls dazu geben. Alles mit dem Stabmixer zu einer dicken Masse pürieren. Mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken.

Die Brote großzügig mit dem Karottenaufstrich mit Kichererbsen bestreichen. 

Gurke, Tomaten und Gewürzgurken aufschneiden und als kleine Beilage mit auf die Teller geben.

Das gebackene Roastbeef aus dem Ofen holen und auf den Karottenbroten platzieren.

Greift zu!

Karottenaufstrich mit Kichererbsen und Roastbeef




Skyr-Avocado-Aufstrich mit knackigem Gemüse

Seid ihr eher die süßen oder herzhaften Frühstücksfans? Ich kann ja beides gut essen – aber tatsächlich ist es doch häufiger herzhaft und so ein richtige süßes Naschfrühstück bildet eher die Ausnahme. Damit es aber nicht immer nur Wurst oder Käse auf dem Brot gibt experimentiere ich auch super gerne mit verschiedenen Aufstrichen. Und so kam mir die Idee meine Skyrcamole etwas abzuwandeln und daraus eine Art Frühlingsquark zu machen. So ist mein Skyr-Avocado-Aufstrich mit knackigem Gemüse entstanden – mit roter Paprika und Karotten von der Wurzel bis zur Blattspitze. Seid ihr gespannt? Dann ist es jetzt an der Zeit für ein Frühstück!



Skyr-Avocado-Aufstrich mit knackigem Gemüse

Zutaten für 2-3 Portionen:

1 Avocado

150g Skyr

Salz

etwas frische Chili (ohne Kerne)

1/2 Limette

1/2 rote Paprika

2 Karotten + etwas Karottengrün (alternativ Petersilie)

1/4 Zwiebel

etwas Brot

Zubereitung:

Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale lösen und in eine kleine Schüssel geben. Salzen und mit einer Gabel zerdrücken. Den Skyr unterrühren.

Die Chili halbieren, entkernen und sehr fein hacken. Je nach persönlicher Vorliebe etwas mehr oder weniger davon untermengen.

Die Karotten und die Zwiebel schälen und sehr fein würfeln, die Paprika halbieren, entkernen und ebenfalls in kleinste Würfel schneiden. Das Karottengrün fein hacken.

Alles gemeinsam unter den Skyr-Avocado-Aufstrich heben. Den Aufstrich mit Salz, Chili und Limettensaft abschmecken. 

Den Aufstrich im Schälchen auf den Tisch stellen oder direkt auf’s Brot streichen. Dabei schmeckt er wirklich auf jedem Brot, egal ob Schwarzbrot, Toast oder Baguette oder ein ganz schlichtes Knäckebrot – dieser Aufstrich passt immer.

Habt einen schönen Tag!

Skyr-Avocado-Aufstrich mit knackigem Gemüse




Skyrcamole – Guacamole mit Skyr

Kennt ihr das, wenn man sich denkt „ach, nur für mich lohnt es sich nicht so zu kochen…“? Manchmal denke ich das ja auch und in der Regel stellt sich die Frage auch nicht wirklich, schließlich kocht man für die ganze Familie. Wenn man aber mal ganz alleine frühstückt, dann sollte man sich auch die Zeit für sich selbst nehmen. Bei mir war es einfach die Überlegung: „koche ich mir ein Ei oder pochiere ich es?“ Und ganz ehrlich, sooo viel mehr Arbeit macht das Pochieren auch nicht. Aber kommen wir auf den Punkt – als Punktezähler habe ich mich dafür entschieden keine klassische Guacamole wie diese hier zu zaubern, sondern das Ganze mit Skyr zu kombinieren. Eine Skyrcamole, oder anders auch eine Guacamole mit Skyr. Dafür gibt es coole Topings wie Räucherlachs, pochiertes Ei, Hähnchenbrustaufschnitt oder einfach ein paar Gurkenwürfeln, das Ganze könnt ihr auf Toast, Graubrot, Knäckebrot oder Schwarzbrot anrichten – ganz wie es euch gefällt. Für eine Person reicht der Aufstrich für 2-3 Tage, was will man mehr?  



Skyrcamole - Guacamole mit Skyr

Zutaten für 2-3 Personen / 2-3 Tage:

1 Avocado

200g Skyr

Pfeffer & Salz

1 Frühlingszwiebel

1/2 Zitrone

1 Prise Chiliflocken

Für die Toppings:

Räucherlachs + Gurke

Ei, Essig und Salz

Außerdem:

etwas Brot

Zubereitung:

Die Avocado halbieren und aus der Schale lösen. Zusammen mit dem Skyr in ein ausreichend großes Schälchen geben und mit einer großen Prise Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen. Alles mit der Gabel zu einer cremigen Masse zerdrücken. Die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden und untermengen. 

Die Skyrcamole mit etwas Zitronensaft abschmecken und kurz ziehen lassen.

Wer als Topping pochierte Eier machen möchte bringt Salzwasser mit einem guten Schuss Weißweinessig zum kochen, reduziert die Hitze, rührt in der Mitte einen Strudel, setzt mit der Suppenkelle das Ei in die Mitte und pochiert es für 2-3 Minuten. Das Ei mit der Schaumkelle aus dem Wasser heben und auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen. 

Wer Lachs und Gurke als Topping nimmt würfelt die Gurke klein und zupft den Lachs in Stücke.

Die Skyrcamole großzügig auf das Brot streichen und das Topping der Wahl darauf platzieren.

Habt einen schönen Tag!

Skyrcamole - Guacamole mit Skyr




Erbsen-Auberginen Dip

Heute habe ich das dritte Rezept aus meiner grünen Woche für euch vorbereitet – einen super leckeren und total unkomplizierten Erbsen-Auberginen Dip! Der ist nicht nur ganz wunderbar für alle Punktezähler geeignet, sondern auch genau das Richtige für alle Fans gegrilltem Hähnchen mit passendem Dip. Wer mag serviert dazu noch etwas Brot, mir persönlich reicht der frische Dip mit dem zarten Fleisch vollkommen aus. 



Erbsen-Auberginen-Dip

Zutaten als Dip für 3-4 Personen:

250g Tiefkühlerbsen

2 Auberginen

1/2 Bund Petersilie

1 Knoblauchzehe

1/2 Zwiebel

Pfeffer & Salz

1 Zitrone

1 TL Olivenöl

Zubereitung:

Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.

Die Auberginen halbieren und mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Das Blech für ca. 40-45 Minuten in den Backofen schieben.

Die Auberginen aus dem Ofen holen und kurz etwas abkühlen lassen. In dieser Zeit einen Topf Salzwasser zum kochen bringen und die Erbsen für 8-10 Minuten darin köcheln lassen. Sie sollen gar werden aber trotzdem ihre tolle Farbe behalten. 

Die Zwiebel schälen und klein würfeln. Für die letzten 3 Minuten zu den Erbsen in den Topf geben. Alles durch ein feines Sieb abgießen und in den Standmixer geben. 

Die Haut von der gebackenen Aubergine abziehen und die Aubergine zusammen mit der grob gehackten Petersilie und der geschälten Knoblauchzehe in den Mixer geben. Olivenöl, den Saft von der halben Zitrone, Pfeffer und eine Prise Salz zufügen und alles mixen bis ein gleichmäßiger Dip entsteht. 

Den Erbsen-Auberginen Dip mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken und in einem passenden Schälchen anrichten. 

Erbsen-Auberginen-Dip

Viel Spaß beim Dippen!

Erbsen-Auberginen-Dip




Lachs-Skyr-Aufstrich mit Gurke

Ja, eigentlich gab es mit dem Thunfisch-Avocado-Aufstrich gerade erst einen Brotaufstrich mit Fisch – aber dieser Lachs-Skyr-Aufstrich mit Gurke war so leicht und unkompliziert, dass ich ihn euch auf keinen Fall lange vorenthalten wollte. Schließlich starten einige von uns mit dem Vorsatz etwas leichter zu essen ins neue Jahr und da macht sich dieser leichte Aufstrich ganz wunderbar für ein unkompliziertes Abendbrot. Dabei ist er dank der Gurke auch nochmal ein bisschen frischer als der Skyr-Lachsaufstrich aus dem letzten Jahr. Eigentlich eine Art fischiger Tzatzikiaufstrich… und dazu passt ein kleiner Tomatensalat oder einfach noch ein paar Scheibchen Gurke!



Lachs-Skyr Aufstrich mit Gurke

Zutaten für 1 Schälchen / 4 Personen:

250g Lachsfilet (mit Haut)

150g Skyr

1/3 Salatgurke

2 Frühlingszwiebeln

Pfeffer & Salz

1 kleine Knoblauchzehe

8 Scheiben Knäckebrot (oder anderes Brot)

Zubereitung:

Eine beschichtete Pfanne ohne zusätzliches Öl erhitzen und den Lachs auf der Hautseite je nach Dicke in etwa 8 Minuten lang braten. Das Fischfilet am Ende einmal kurz wenden und fertig garen. Zum Abkühlen beiseite stellen. 

In dieser Zeit die Salatgurke grob reiben oder fein würfeln. den Skyr in eine kleine Schüssel geben und die Gurke untermengen. Die Frühlingszwiebel in sehr feine Ringe schneiden und den Knoblauch sehr fein hacken. Beides unter den Skyr heben und mit Pfeffer und Salz würzen. 

Die Haut vom Lachs lösen und den Fisch zerrupfen. Den Fisch mit dem Skyr vermengen und alles mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Den Lachs-Skyr-Aufstrich mit Gurke auf die Brotscheiben verteilen.

Dazu ein paar Scheibchen Gurke oder einen kleinen Tomatensalat anrichten.

Lachs-Skyr Aufstrich mit Gurke

Greift zu!

Lachs-Skyr Aufstrich mit Gurke




Thunfisch-Avocado-Aufstrich

Wie schon in den vergangenen Jahren möchte ich auch dieses Jahr wieder eine grüne Woche auf dem Blog veranstalten – das bedeutet während der Internationalen Grünen Woche nur grüne Rezepte hier auf dem Blog posten. Eine Idee dafür war dieser Thunfisch-Avocado-Aufstrich – nur ist der leider nicht so richtig grün geworden… Gut für euch, so bekommt ihr das Rezept für den leckeren Aufstrich schon heute serviert! Bei uns gab es das Ganze als schnelles Abendbrot unter der Woche auf Schwarzbrot und Knäckebrot, Bessere Hälfte möchte beim nächsten Mal gerne Toastbrot dazu haben. Das passt ganz sicher auch, ihr seid also absolut flexibel.



Thunfisch-Avocado-Aufstrich

Zutaten für 2-3 Personen:

3 Scheiben Brot nach Wahl

1 Dose Thunfisch

1 Avocado

1 Knoblauchzehe

1/2 Limette

2 Frühlingszwiebeln

Pfeffer & Salz

6 Cocktailtomaten

Zubereitung:

Den Thunfisch zerpflücken und in eine kleine Schüssel geben. Die Avocado aus der Schale löffeln und dazu geben. Den Knoblauch dazu pressen und den Limettensaft darüber auspressen. Alles mit der Gabel zerdrücken. 

Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und die Cocktailtomaten klein würfeln. Einen Teil der grünen Frühlingszwiebelringe und ein paar Tomatenstücke beiseite legen, den Rest vorsichtig unter den Aufstrich heben.

Den Thunfisch-Avocado-Aufstrich mit Pfeffer und Salz abschmecken und auf den Broten verteilen. Die restlichen Tomatenstücke und Frühlingszwiebelringe darüber geben.

Wer möchte legt noch ein paar Scheiben Gurkenscheiben oder extra Tomaten mit auf den Teller. 

Greift zu!

Thunfisch-Avocado-Aufstrich




Fonduesaucen und ein paar Ideen

Fonduesaucen und ein paar Ideen

Es ist so weit – im Dezember laufen Raclettegrills und Fonduesets wieder zur Höchstform auf und ich bin mittendrin statt nur dabei. Seit letztem Jahr sind wir stolze Besitzer eines Fonduesets und ich muss zugeben: die erste Frage die sich mir gestellt hat war nicht „was versenken wir zuerst im Fonduetopf?“, sondern eher „wie rechnet man Biskin von Gramm in Liter um?“  Das ist aber auch unpraktisch – das Fassungsvermögen des Fonduetopfs ist in Liter angegeben während auf dem Block Pflanzenfett Gramm stehen. Eine ausgiebige Internetrecherche hat ergeben, dass das Ganze so pauschal schwierig zu beantworten ist weil es irgendwas mit der Dichte und Zusammensetzung des Fetts zu tun hat. Aber alle Angaben lagen so in etwa bei „1kg Pflanzenfett ergibt in flüssiger Form ca. 900-950ml“. Das reicht mir als Information vollkommen aus, ich benötige für mein Tefal Fondue* zwischen 1-1,2 Liter und nehme also die 1kg plus die 250g Packung. Kommen wir aber zum eigentlichen Thema – Fonduesaucen und ein paar Ideen rund um das Thema Fondue. Beim Fleisch bleiben wir ganz klassisch Rinderfilet, Schweinefilet und Hähnchenbrustfilet und auch die Entscheidung für die passenden Saucen steht schnell fest. Meine liebsten Raclettesaucen machen sich erfahrungsgemäß auch ganz wunderbar zum Fondue und so kommen neben einer würzigen BBQ-Sauce auch noch ein California Dip, eine Currysauce, ein Preisselbeer Dip und ein Meerrettich Dip auf den Tisch. Als Begleitung etwas Brot und ein Nudelsalat und wir sind rundum zufrieden. Was darf bei euch zum Fondue auf keinen Fall fehlen? 

Fondue Saucen und ein paar Ideen

Zutaten für 4 Personen: 

*ich rechne pro Person ca. 200g Fleisch*

300g Rinderfilet

300g Schweinefilet

300g Hähnchenbrustfilet

1250g Biskin

etwas Weißbrot, z.B. Baguette

Für den California Dip:

4 EL Joghurt

1 TL Schmand

1 TL Mayonnaise

Paprikapulver

1 TL Honig

Pfeffer & Salz

Limettensaft

etwas Tabasco Sauce

etwas Worcester Sauce

1 Prise Zucker

1 TL fein gehackte Petersilie oder Frühlingszwiebel

1/2 TL Tomatenmark

etwas weniger als 1/2 TL Paprikamark

Zubereitung:

Joghurt, Schmand und Mayonnaise vermengen. Mit Paprikapulver, einem guten TL Honig, Salz und Pfeffer, einem ordentlichen Schuss Limettensaft, einem kleinen Schuss Tabasco und Worcester Sauce, etwas Zucker und ein wenig fein gehackter Petersilie oder Frühlingszwiebel abschmecken. Tomaten- und Paprikamark dazugeben.

Für die Currysauce:

4 EL Joghurt

2 TL Mayonnaise

1/2 Knoblauchzehe

etwas Paprikapulver

Currypulver (ruhig etwas scharf)

Pfeffer und Salz

Zubereitung:

Die Mayonnaise unter den Joghurt rühren, mit dem gepressten Knoblauch, Paprikapulver, Curry, Pfeffer und Salz abschmecken und einige Minuten ziehen lassen.

Für den Preiselbeer Dip:

4 EL Joghurt

1 TL Schmand

1 TL Frischkäse

2 TL Preiselbeeren

frisch gemahlene rosa Pfefferbeeren

etwas fein gehackte Petersilie

Zubereitung:

Joghurt, Schmand und Frischkäse vermengen, Preiselbeeren unterheben und mit frisch gemahlenen rosa Pfefferbeeren würzen. Etwas fein gehackte Petersilie dazugeben und den Dip kurz ziehen lassen.

Für den Meerrettich Dip:

4 El Joghurt

2 TL Schmand

2 TL Meerrettich

1/2 Knoblauchzehe

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Joghurt, Schmand und Meerrettich vermengen und den Dip mit dem gepressten Knoblauch, Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz ziehen lassen.

Für die BBQ-Sauce:

4 EL Ketchup

1 TL Tabasco Sauce

2 TL Worcester Sauce

Salz

etwas Cumin

Cayenne Pfeffer

Paprikapulver

Zubereitung:

Ketchup, Tabasco- und Worcester Sauce vermengen. Mit Salz und Cumin würzen. Cayennepfeffer und Paprikapulver dazugeben. Alles kurz ziehen lassen.

Fondue Saucen und ein paar Ideen

Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Alle Dips vorbereiten und bis zum Servieren kalt stellen. Das Fett in den Fonduetopf geben und nach Gebrauchsanweisung erhitzen. Mit einem ersten Stück Fleisch testen ob das Fett heiß genug ist. Danach jeweils ein Stück Fleisch auf die Fonduegabel spießen und nach persönlichem Geschmack garen. Gerade beim Rinderfilet ist weniger mehr – das wird bei mir nur ganz kurz erhitzt damit es innen noch schön medium ist. Nach dem Frittieren könnt ihr das Fleisch mit Pfeffer und Salz würzen oder einfach direkt ein die Saucen dippen.

Als Salatbeilage stelle ich gerne den Retro Nudelsalat oder den Nudelsalat mit getrockneten Tomaten und Schafskäse auf den Tisch. Beide sind bei meinen Gästen super beliebt.

Fondue Saucen und ein paar Ideen

Viel Spaß bei eurer nächsten Fondue-Party!

Fondue Saucen und ein paar Ideen




Auberginenmus mit weißen Bohnen und Joghurt

Auberginenmus mit weißen Bohnen und Joghurt

Ich bin ja immer wieder ein großer Fan von so richtig dicken und cremigen Dips. Die Sorte Dip, die man sowohl aufs Brot streichen, als auch mit Hähnchenspießen als „schnelle Beilage und Sauce in einem“ kombinieren kann. Und während die letzten zwei Rezepte (der orange Bohnen-Paprika Dip und das quietsch pinke Rote Bete-Kichererbsenmus) ziemlich knallige Farben hatten ist dieses Auberginenmus mit weißen Bohnen und Joghurt optisch deutlich weniger auffällig. Das gleicht es aber durch seine feine Schärfe und die zitronige Frische problemlos aus. Und weil das Wetter im Moment noch so wunderbar mild ist wird der cremige Dip durch etwas Basilikum aus eigener Ernte abgerundet, das ist aber natürlich nur ein i-Tüpfelchen, wichtig ist eigentlich nur, dass ihr frische Kräuter verwendet!

Auberginenmus mit weißen Bohnen und Joghurt

Zutaten als Dip und Beilage für 2-3 Personen:

1/2 Aubergine

Pfeffer & Salz

250g dicke weiße Bohnen (aus der Dose)

2 EL Olivenöl

1/2 Chilischote

1 Zitrone

2 Knoblauchzehen

100g (fettarmer) Joghurt

10 Blätter Basilikum

Zubereitung:

Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. Die Aubergine halbieren und mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Schale mit einer Gabel mehrfach einstechen und die Aubergine für 25 Minuten in den Backofen schieben.

In dieser Zeit den Knoblauch schälen, die Chili und das Basilikum grob hacken. Alles zusammen mit dem Öl und dem Joghurt in den Mixer geben.

Die weißen Bohnen durch ein Sieb abgießen und unter fließend kaltem Wasser abspülen bis sich kein Schaum mehr bildet.

Die gebackene Aubergine aus dem Ofen nehmen und mit einem großen Löffel aus der Schale kratzen. Die Aubergine ebenfalls in den Mixer geben und alles zu einer glatten, feinen Paste mixen. Das Auberginenmus mit weißen Bohnen und Joghurt mit dem Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken und in einem passenden Schälchen anrichten.

Viel Spaß beim dippen, bestreichen und einfach nur löffeln!

Auberginenmus mit weißen Bohnen und Joghurt




Aufstrich à la Obazda „Light“ – schnell und einfach hausgemacht

Aufstrich à la Obazda „Light“ – schnell und einfach hausgemacht

Es ist mal wieder so weit – die Rettungstruppe ist unterwegs um leckere Spezialitäten vom Oktoberfest vor einem tristen Dasein als Fertigprodukt zu retten. Denn ganz, ganz viele Sachen sind zuhause schneller und unkomplizierter gemacht als man denkt. Die Idee zu dieser Rettung hatte übrigens die liebe Ingrid vom auchwas Blog. Okay, eines muss ich vorweg sagen – dieser Obazda ist in der „Light“ Version so leicht wie es für den Bayrischen Klassiker eben irgendwie möglich ist, aber trotz fettreduziertem Camembert und leichtem Frischkäse ist er natürlich noch recht gehaltvoll. Das liegt nicht zuletzt an der Butter – viel braucht man für dieses Schälchen mit dem leckeren Aufstrich nicht, aber der Geschmack lässt sich einfach nicht wirklich ersetzen. Wenn ihr wissen wollt was es für so einen richtig „echten“ und originalen Obazda so braucht solltet ihr unbedingt mal hier bei der Turboshausfrau vorbeischauen. Tatsächlich habe ich auch gelernt, dass man den Aufstrich nur Obazda nennen darf, wenn er in Bayern hergestellt wurde. Deshalb also hier „nur“ ein Aufstrich à la Obazda (um der Form damit hoffentlich genüge zu tun…)

Ich habe dazu Laugen-Muffins gebacken, habe die Muffins allerdings nicht lange genug in der Lauge gelassen – deshalb sind sie diesmal etwas blass und ich verschiebe das Rezept auf ein anderes Mal. Den Teig habe ich allerdings wie immer nach diesem Rezept hier gemacht und sie haben sich ganz wunderbar als Träger für den cremigen Obazda gemacht. 

Tatsächlich finde ich den Light-Obazda geschmacklich gar nicht so weit von der Variante entfernt die wir vor Kurzem mit Freunden in einem Nürnberger Biergarten gekostet haben. Meine Biergartenerfahrung in München beschränkt sich ja tatsächlich auf ein paar Würstchen, Krautsalat, ein Bier(chen) – selbst ein großes Bier erscheint einem neben einer Maas ja irgendwie als „Mädchenbier“ – und einen dicken Wespenstich… das Oktoberfest habe ich vor ein paar Jahren nur kurz besucht, im Business Outfit, mit meinem Trolli und meiner Notebooktasche habe ich es zumindest bis zum ersten Stand mit Lebkuchenherzen geschafft um Bessere Hälfte ein kleines Souvenir mitzubringen. Ihr seht, da habe ich noch einiges an Nachholbedarf – zumindest passe ich jetzt wieder in mein Dirndl, da sollte sich mein Erfahrungsschatz in der Zukunft also auf jeden Fall ausbauen lassen. So, genug erzählt, probiert meinen leichten Obazda doch einfach mal aus und erzählt mir wie er euch geschmeckt hat!

Wie immer solltet ihr übrigens auch diesmal bei den anderen Rettern vorbeischauen – es sind ein paar tolle Rezepte zusammengekommen. Die links findet ihr unter dem Rezept.

Obazda light

Zutaten für ein Dip Schälchen:

100g Camembert, hier Geramont Light

150g Frischkäse, 3% Fett, hier Philadelphia balance

20g weiche Butter

Pfeffer & Salz

1 Prise edelsüßes Paprikapulver

1/2 Zwiebel

etwas frische Petersilie

Zubereitung:

Der Camembert sollte sehr reif sein, falls möglich habt ihr ihn schon 1-2 Wochen im Kühlschrank vergessen reifen lassen. Alternativ empfehle ich euch den Camembert mindestens 3 Stunden vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank zu nehmen da er bei Raumtemperatur schnell sehr weich wird und förmlich dahin schmilzt.

Den Frischkäse mit der Butter verrühren. Den Camembert mit einem Teelöffel aus der Rinde kratzen und unter die Frischkäsecreme heben bis alles eine gleichmäßige Masse ist. Die Zwiebel sehr fein würfeln, die Petersilie fein hacken. Beides untermengen und den Obazda mit Paprikapulver, Pfeffer und Salz würzen.

Eine kleine Prise Paprikapulver und etwas Petersilie am Ende auf den Aufstrich geben.

Den Obazda mit etwas Laugengebäck oder einem anderen Brot eurer Wahl servieren.

Obazda light

Lasst es euch schmecken!

Obazda light

Mit dabei bei der Aktion der Rettungstruppe:
auchwas – Haxen mit Kraut
Brigittas Kulinarium – Rettungsaktion -Weisswurst in der Breznpanier mit Bayerischen Erdäpflsalat
Brittas Kochbuch – Knusprig gebratene Haxe mit Sauerkraut und Semmelknödelchen
Brotwein – Laugenbrezeln – bayerische Brezen zum Oktoberfest
CorumBlog 2.0 – Schnitzel mit Kartoffelsalat
Das Mädel vom Land – Vegetarische Wies’n-Jause
evchenkocht – Brezen-Salat mit Weißwurst und Rettich
genial-lecker – Backhendl nach Schuhbeck
lieberlecker – Weisswurst Salat
Madam Rote Rübe – Handgeschabte Käse-Dinkelvollkorn-Spätzle mit Pfifferlinge
magentratzerl – Wurstsalat von Regensburgern
our food creations – Wiesn-Tapas
Pane-Bistecca – Selbstgemachte Schweinsbratwurst
Turbohausfrau – Obazda





Selbstgemachtes BBQ-Ketchup mit rauchiger Note

Selbstgemachtes BBQ-Ketchup mit rauchiger Note

Aktuell ernte ich im Garten die letzten Tomaten und zauber damit (neben schnellen Pastagerichten und super aromatischen Suppen) in erster Linie meine gebackene Tomatensauce „für die Zeit danach“. Einen Teil der Tomaten habe ich allerdings für dieses selbstgemachte BBQ-Ketchup mit rauchiger Note verwendet. Ketchup selber machen ist ja an sich ganz einfach, man braucht nicht viel dafür – nur Zeit! Die Tomaten werden bei mir zuerst gebacken, dann durch ein feines Sieb gestrichten und anschließend gaaaanz langsam eingekocht. Aber die Mühe lohnt sich, selbstgemachtes Ketchup ist einfach unschlagbar und dank der langen Einkochzeit hat das Ketchup am Ende auch die typische Konsistenz die man kennt und liebt! 

Selbstgemachtes BBQ-Ketchup mit rauchiger Note

Zutaten für ca. 300ml BBQ-Ketchup mit rauchiger Note:

800g Tomaten, bei mir Cocktailtomaten

2 kleine Zwiebeln

3-4 Knoblauchzehen

Salz

2 EL Rohrzucker

60ml Weißweinessig

1 kleines Bund Basilikum

1/2 TL geräuchertes Paprikapulver, bei mir dieses hier*

Zubereitung:

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Große Tomaten halbieren, kleine Tomaten am Stück in eine ausreichend große Auflaufform geben. Den Knoblauch und die Zwiebel schälen, die Zwiebeln vierteln. Beides zu den Tomaten in die Auflaufform geben und für 45-50 Minuten in den vorgeheizten Backofen schieben.

Die gebackenen Tomaten mit der Schaumkelle aus dem Sud heben und in den Mixer geben. Das Basilikum dazu geben und alles fein mixen.

Selbstgemachtes BBQ_Ketchup mit rauchiger Note (3)

Die Tomatensauce nach und nach durch ein feines Sieb* in einen kleinen Topf streichen.

Selbstgemachtes BBQ_Ketchup mit rauchiger Note (3)

Alle festen Bestandteile entsorgen.

Selbstgemachtes BBQ_Ketchup mit rauchiger Note (3)

Die feine Tomatensauce mit Salz, Paprikapulver, Zucker und Essig würzen und kurz aufkochen. Die Temperatur reduzieren (hier Stufe 6 von 14) und die Tomatensauce sanft einköcheln lassen. Dabei regelmäßig umrühren.

Achtung: das Ketchup erreicht seine typische Ketchup-Konsistenz erst wenn es im Kühlschrank erkaltet – es soll als dick werden und deutlich am Löffel kleben, ist aber noch einen Tick flüssiger als das fertige BBQ-Ketchup.

Passende Gläser oder Flaschen auskochen und kurz abtropfen lassen. Das BBQ-Ketchup mit rauchiger Note in die vorbereiteten Gefäße füllen und sofort fest verschließen. Auf Raumtemperatur abkühlen lassen und dann zum vollständigen Abkühlen in den Kühlschrank stellen.

Am besten passt das Ketchup natürlich zu Bratwürsten und Grillfleisch – aber auch kleine Käsehäppchen lassen sich wunderbar in das rauchige BBQ-Ketchup dippen.

Probiert es aus – es lohnt sich!

Selbstgemachtes BBQ-Ketchup mit rauchiger Note