Haferflockencookies mit weißer Schokolade

Für eine Kuchenrunde im Büro hatte ich eigentlich ganz andere Pläne. Aber wie es im Leben manchmal so ist, der kleine Mann hatte eine ordentliche Beule am Kopf und aufgeschlagene Knie – also bin ich in den Mama-Modus geswitcht und habe mit ihm auf der Couch Bücher angeschaut und viel getröstet und dabei komplett vergessen, dass ich eigentlich backen wollte. Das ist mir dann beim Abendessen wieder eingefallen und somit brauchte ich ganz dringend zwei Rezepte ohne Küchenmaschine. Denn dreimal dürft ihr raten wie müde das Kind noch wäre wenn es hört, dass ich unten backe. Also gab es neben einem saftigen Schokoladenkuchen der im Topf zusammengrührt wurde noch schnell ein paar Cookie. Haferflockencookies mit weißer Schokolade um genau zu sein. Als Vorlage haben mir dazu die veganen und ziemlich gesunden Zimt-Cookies mit Haferflocken gedient die es schon seit 2017 hier auf dem Blog gibt. Diesmal aber mit einem guten Schuss Chai-Sirup und weißer Schokolade – wer spontan sein will muss auch mal flexibel sein. Das Ergebnis war auf jeden Fall super lecker – was will man mehr?!



Haferflockencookies mit weißer Schokolade

Zutaten für 20 Haferflockencookies mit weißer Schokolade:

150g grobe Haferflocken

75g zarte Haferflocken

2 reife Bananen

2 TL Leinsamen, geschrotet

50ml Wasser

60ml Chai Sirup*

2 TL Chia Samen

2 EL Sonnenblumenkerne

4 EL gepuffter Quinoa

20g Hafermehl

1/2 TL Zimt

50g Schokotropfen, weiße Schokolade*

Zubereitung:

Die Leinsamen und die Chia Samen in eine ausreichend große Schüssel geben und mit warmem Wasser aufgießen. Einige Minuten quellen lassen und dann die Sonnenblumenkerne, das Hafermehl, den Quinoa und den Zimt untermengen. 

Die Bananen und dne Chai Sirup dazu geben und alles mit der Gabel zu einem klebrigen Brei zerdrücken. Die Haferflocken und die weißen Schokodrops untermengen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Haferflockenmasse mit feuchten Händen zu ca. 20 Cookies formen und die Haferflockencookies mit weißer Schokolade für 20-25 Minuten auf mittlerer Schiene in den Backofen schieben.

Ab und an per Sichtkontrolle den Bräunungsgrad prüfen. 

Die fertigen Cookies auf dem Blech abkühlen lassen und dann in einer passenden Keksdose lagern. 

Viel Spaß beim Naschen!

Haferflockencookies mit weißer Schokolade




Rote Grütze – mein Lieblingsrezept

Eigentlich will ich euch schon wieder seit Wochen zeigen was in meinem Gemüsebeet so los ist, aber irgendwie komme ich einfach nicht dazu. Also konzentrieren wir uns jetzt einfach mal auf die Obsternte. Unser Kirschbaum hat dieses Jahr so viele Süßkirschen getragen wie noch nie zuvor… es waren sicherlich gute 500g. Nicht die Welt, aber wir haben uns gefreut! Die Stachelbeersträucher waren etwas zurückhaltender und haben zu dritt nur 350g auf die Waage gebracht – zwei der Sträucher haben rote Beeren, der dritte hat grüne Stachelbeeren. Trotzdem habe ich für mich entschieden, dass ich mit diesem optischen Makel in meiner roten Grütze leben kann. Die Johannisbeeren waren mal wieder nicht zu bremsen, die Äste der Hochstämmchen haben sich gebogen und waren voll mit kleinen roten Beeren. Jetzt stellte sich natürlich die Frage was ich aus diesem bunten Mix mache und die Antwort war „rote Grütze“! Wer sich jetzt denkt, dass man dafür doch eher Sauerkirschen nimmt – ja, kann man. Aber ich finde die Johannisbeeren geben schon eine ordentliche Portion Säure ab und mit den Süßkirschen habe ich mir einiges an Zucker gespart den ich sonst für gewöhnlich dazugeben würde.  Falls ihr also auch noch einen bunten Mix an Beeren habt, kann ich euch meine rote Grütze nur empfehlen – aber Vorsicht, die hat Suchtpotential!



Rote Grütze - mein Lieblingsrezept

Zutaten für ca. 1,7 kg rote Grütze:

500g Süßkirschen

350g Stachelbeeren

500g rote Johannisbeeren

400ml roter Fruchtsaft 

1 Vanilleschote

60g Zucker

3 EL Instantmehl Typ 405 oder Speisestärke

Zubereitung:

Die Kirschen entsteinen – bei dieser kleinen Menge mache ich das kurzerhand mit einem Messer. Die Johannisbeeren von den Rispen zupfen und von den Stachelbeeren die Stiele entfernen. Alle Beeren waschen und zusammen mit den Kirschen in einen kleinen Topf geben. Die Vanilleschote halbieren und auskratzen. Das Vanillemark zu den roten Früchten geben. Das Mehl oder die Speisestärke (ich persönlich finde die Konsistenz bei Instantmehl noch einen Tick besser) Mit etwas Saft verrühren und kurz beiseite stellen. Den restlichen Fruchtsaft zu den Beeren in den Topf geben und bei hoher Hitze schnell aufkochen. 

Den Zucker einrühren und gut umrühren bis er sich gelöst hat. Die Hitze reduzieren und 1-2 Minuten später das Mehl langsam einrühren. 

Köcheln lassen bis die rote Grütze die gewünschte Konsistenz hat. Bei mir dauert das in etwa 10 Minuten.

Die rote Grütze vollständig abkühlen lassen und mit Vanilleeis, pur, mit Vanillesauce, Joghurt oder Skyr servieren.

Ein Träumchen!

Rote Grütze - mein Lieblingsrezept




Schokoladiger Streuselkuchen mit Pudding und Kirschen

Zum Geburtstag bekommt Bessere Hälfte fast jedes Jahr einen Kirschkuchen von mir gebacken. Da gab es hier schon die unterschiedlichsten Varianten und in diesem Jahr habe ich mich entschieden den Rhabarberkuchen mit Streuselboden in eine schokoladige Version zu verwandeln. Ein schokoladiger Streuselkuchen mit Pudding und Kirschen – der ist schneller gemacht als man denkt und schmeckt einfach unglaublich lecker… nicht nur zum Geburtstag!



Schokoladiger Streuselkuchen mit Pudding und KIrschen

Zutaten:

300g Mehl

150g weiche Butter

150g Zucker + 3 EL für die Puddingfüllung

20g Backkakao

1 Päckchen Dr. Oetker Vanillepudding Klassik

300ml Milch

250g Schattenmorellen (Abtropfgewicht aus dem Glas)

Zubereitung:

6 EL von der Milch mit dem Puddingpulver und dem Zucker kalt verrühren. Die restliche Milch für die Puddingfüllung in einem kleinen Topf erhitzen, die Pudding-Milch Mischung unterrühren und unter ständigem rühren weiter erwärmen bis eine dicke Creme entsteht. Die Puddingcreme zum Abkühlen beiseite stellen.

Mehl, Zucker und Kakao vermischen und mit der Butter zu einem bröseligen Teig verkneten. 

Eine Springform mit Backpapier auslegen und etwas mehr als die Hälfte vom Teig als Boden hinein drücken. 

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Puddingcreme auf dem Kuchenboden verstreichen. Die Kirschen durch ein Sieb abgießen und auf dem Pudding verteilen. Den restlichen Streuselteig gleichmäßig über den Kuchen bröseln. 

Den Kuchen auf mittlerer Schiene für 45-50 Minuten in den Ofen schieben. 

Anschließend darf euer schokoladiger Streuselkuchen mit Pudding und Kirschen vollständig abkühlen bevor er aus der Form gelöst und angeschnitten wird. 

Viel Spaß beim Genießen!

Schokoladiger Streuselkuchen mit Pudding und KIrschen




Traumhafter Karamellkuchen

Ich bin ja ein absoluter Süßschnabel und probiere gerne mal neue Aufstriche aus – aber ich muss zugeben, dass man bei dem Chai Spiced Caramel Aufstrich von Grashoff schon bei kleinster Menge einen absoluten Zuckerschock bekommt. Er schmeckt trotzdem irgendwie lecker, ist aber einfach viel zu süß um ihn auf ein Brot zu schmieren. Also erging es ihm wie schon so vielen Aufstrichen vor ihm und ich habe ihn zu den Backzutaten gestellt. Nicht lange, nur zwei oder drei Tage… dann habe ich mich in den Tiefen des Blogs auf die Suche nach einem passenden Rezept gemacht und bin auf den saftigen Eierlikörkuchen gestoßen. Mit ein paar kleinen Anpassungen ist daraus ein traumhafter Karamellkuchen geworden – locker, saftig süß und einfach lecker!



Traumhafter Karamellkuchen

Zutaten für eine 25cm Kastenkuchenform:

4 Eier

250g Zucker

250g Mehl

150g weiche Butter (zimmerwarm)

250g Grashoff Caramel Aufstrich*, hier „Chai Spiced“

150ml Milch

1 Prise Salz

1 Päckchen Backpulver

Außerdem:

etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform mit Backpapier auslegen.

Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und die Masse kurz beiseite stellen. Die Eigelb mit den restlichen Zutaten vermengen und den Eischnee vorsichtig unterheben. 

Den Teig in die Kastenform* füllen und diese für ca. 70 Minuten auf mittlerer Schiene in den Backofen schieben. Den Ofen so lange wie möglich nicht öffnen damit der Kuchen nicht zusammenfällt. Ab und an per Sichtkontrolle den Bräunungsgrad prüfen und den Kuchen bei Bedarf abdecken. Am Ende unbedingt die Stäbchenprobe machen.

Den fertigen Karamellkuchen abkühlen lassen, aus der Form heben und mit Puderzucker bestäubt servieren.

Traumhafter Karamellkuchen

Stück für Stück genießen!

Traumhafter Karamellkuchen




Mandel-Cranberry Hefegugelhupf

Ich muss ja zugeben, dass mich süßes Hefegebäck nie sonderlich gereizt hat. Mittlerweile habe ich aber so ein paar Rezepte die es mir durchaus angetan haben und bei denen ich ausgesprochen gerne nasche. Wichtig ist nur, dass das Hefegebäck nicht trocken wird sondern irgendwie immer noch luftig-fluffig ist. Den Elsässer-Gugelupf ohne Alkohol habe ich schon einige Male gebacken und diesmal habe ich mit Cranberrys und gemahlenen Mandeln experimentiert. Den Schritt das Obst einzuweichen habe ich mir für meinen Mandel-Cranberry Hefegugelhupf mit soft Cranberrys übrigens gespart. Mit etwas Marmelade oder pur ein absoluter Hefetraum!



Mandel-Cranberry Hefegugelhupf

ZUTATEN FÜR EINE 22CM GUGELHUPFFORM:

400g Weizenmehl, Typ 405

70g Zucker

8g Salz

2 Eier

15g frische Hefe

180g Milch, hier fettarm

90g weiche Butter + 15-20g um die Form einzufetten

150g soft Cranberrys

60g gemahlene Mandeln

ganze Mandeln – Anzahl abhängig von der Gugelhupfform, hier 16 Stück

1-2 TL Puderzucker

Die Hefe und die Milch in eine kleine Schüssel geben und mit der Gabel kurz umrühren damit sich die Hefe etwas löst. Mehl, Salz, Zucker, Eier, Mandeln, Cranberrys und die Hefe-Milch in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und 5 Minuten langsam verkneten. Die weiche Butter dazu geben und alles weitere 2-3 Minuten auf etwas schnellerer Stufe kneten.

Den Teig abgedeckt 90 Minuten gehen lassen bis er sein Volumen in etwa verdoppelt hat. 

Die Gugelhupfform* mit der restlichen Butter einfetten und in jede Vertiefung eine Mandel setzen. Den Teig auf der mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche einige Male falten und in der Mitte ein Loch machen. Den Teig wie einen großen Donut in die Gugelhupfform geben. 

Den Teig ein weiteres Mal gehen lassen, hier 30 Minuten bei 40°C im Gärmodus vom Backofen, alternativ in etwa 60 Minuten bei Raumtemperatur. 

Den Gugelhupf aus dem Ofen nehmen, die Temperatur auf 180°C Umluft vorheizen und den Mandel-Cranberry Hefegugelhupf auf mittlerer Schiene 40-45 Minuten lang backen. Dabei gelegentlich per Sichtkontrolle den Bräunungsgrad prüfen.

Mit der Stäbchenprobe testen ob der Gugelhupf gar ist und den Hefegugel 10-15 Minuten in der Form auskühlen lassen bevor ihr ihn auf einen ausreichend großen Teller stürzt und ihn dort vollständig auskühlen lasst.

Den Puderzucker in ein kleines Sieb geben und den fertigen Mandel-Cranberry Hefegugelhupf damit bestäuben.

Anschneiden und bis auf den letzten Krümel verputzen!

Mandel-Cranberry Hefegugelhupf




Knusprige Pistazienkekse mit weißer Schokolade

Wir sind frisch aus dem Urlaub zurück und tatsächlich habe ich das erste Mal seit es diesen Blog gibt vorher keine Rezepte vorgeschrieben. Ich bin aber sicher, dass ihr die letzte Woche auch so gut überstanden habt und starte zur Entschädigung mit einer kleinen Nascherei. Knusprige Pistazienkekse mit weißer Schokolade und Tonkabohne sind vor dem Urlaub noch schnell in den Ofen gewandert. Knusprig, nussig, süß und lecker – wer möchte gerne knuspern?



Knusprige Pistazienkekse

Zutaten für ca. 25 knusprige Pistazienkekse:

150g Butter

100g weiße Schokolade

75g gemahlene, gesalzene Pistazien

250g Mehl

1/2 Päckchen Backpulver

200g Zucker

1 Tonkabohne

Zubereitung:

Die Pistazien schälen und in einem kleinen Mixer mahlen.

Die Butter mit dem Zucker in einem kleinen Topf schmelzen. Die Schokolade dazu geben und bei kleiner Hitze schmelzen lasen. 

Die Tonkabohne mit einer feinen Reibe* dazu raspeln. Mehl und Backpulver vermengen und zusammen mit den Pistazien unterrühren.

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und den Teig mit zwei Esslöffeln in ca. 25 kleinen Portionen darauf verteilen. Den Keksteig mit dem Löffel platt drücken und die Blech für 15 Minuten in den Ofen schieben. Nach 10 Minuten tauschen das ober und das untere Blech die Plätze. 

Die knusprigen Pistazienkekse abkühlen lassen und in einer Keksdose aufbewahren. 

Knusprige Pistazienkekse

Viel Spaß beim Knuspern!

Knusprige Pistazienkekse




Cashew-Banane-Schokoladen Cookies

Wir haben am Wochenende Kekse gebacken – Nusskekse um genau zu sein. Zwei Sorten sind in den Ofen gewandert und eine davon waren diese super weichen und leckeren Cashew-Banane-Schokoladen Cookies. Die sind gleichzeitig weich und klebrig und haben trotzdem eine hauchzarte Knusperkruste. Außerdem schmeckt man sowohl die Bananen als auch die Cashewkerne neben der Schokolade noch wunderbar heraus. Für uns haben die leckeren Kekse definitiv Lieblingskekspotential – aber überzeugt euch doch einfach selbst!



Cashew-Banane-Schokoladen Cookies

Zutaten für ca. 25 Cookies:

100g Butter

150g brauner Zucker

150g Zartbitterschokolade

180g Mehl

30g Backkakao

1 TL Backpulver

2 sehr reife Bananen

1 Prise Salz

50g Cashewkerne, gemahlen

Zubereitung:

Die Butter und die grob gehackte Schokolade in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze schmelzen lassen. Den Zucker einrühren und die Banane zerdrücken und unterheben. 

Mehl, Backpulver, Backkakao und Salz vermischen und in die Schokolade rühren. 

Die Cashewkerne in einem kleinen Mixer* mahlen und am Ende unter den Schokoladenteig mengen.

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. 

Den Teig mit zwei Esslöffeln zu kleinen Häufchen formen und auf die Bleche setzen. Mit dem Löffel etwas platt drücken und die Kekse für 15 Minuten in den Ofen schieben. Die Cashew-Banane-Schokoladen Cookies sollten nach dem Backen noch weich sein.

Die Kekse abkühlen lassen und anschließend in einer Keksdose aufbewahren. 

Viel Spaß beim Naschen!

Cashew-Banane-Schokoladen Cookies




Matcha-Marmorgugelhupf

Heute habe ich das vierte und letzte Rezept meiner grünen Woche 2019 für euch auf den Tisch gezaubert. Ein Matcha-Marmorgugelhupf ist es geworden – mit einem super unkomplizierten Teig und: meine Nase macht der wach! Der Kuchen hat dabei nur eine leichte Süße, aber das passt ganz wunderbar in Kombination mit dem schokoladigen Teig. Dazu ein Glas Milch oder Kakao und der Nachmittag ist perfekt.



Matcha-Marmorgugelhupf ohne Ei

Zutaten für eine 22cm Gugelhupfform:

250g Zucker

250g weiche Butter

400g Mehl

100g Speisestärke

350ml Milch

3 gehäufte TL Backpulver

1 Prise Salz

15g Matchapulver

25g Backkakao

Puderzucker

Zubereitung:

Die Butter mit dem Zucker schaumig aufschlagen. Das Mehl mit der Speisestärke, dem Salz und dem Backpulver vermischen. 

Abwechselnd die Mehlmischung und etwas Milch in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und alles zu einem glatten Teig aufschlagen. 

Die Backform mit Butter einfetten. Den Teig halbieren und in die eine Hälfte das Matchapulver* und in die andere den Backkakao einrühren. 

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Zuerst den Matchateig und dann den Schokoladenteig in die eingefettete Kuchenform geben und dann alles mit einem großen Löffel etwas vermengen. Nicht rühren, nur in großen Kreisen von unten nach oben durch den Teig gehen! 

Den Gugelhupf für ca. 45 Minuten in den Ofen schieben. Ab und an per Sichtkontrolle den Bräunungsgrad prüfen und am Ende die Stäbchenprobe machen. 

Den Kuchen aus dem Ofen holen und kurz auskühlen lassen. Den Matcha-Marmorgugelhupf auf einen großen Teller stürzen und vollständig auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben, anschneiden und mit einem Glas Milch vernaschen.

Matcha-Marmorgugelhupf ohne Ei

Lasst es euch schmecken!

Matcha-Marmorgugelhupf ohne Ei




Weihnachtsbäckerei – Fake Lebkuchenplätzchen

Wie sieht es bei euch aus – backt ihr noch fleißig oder habt ihr von Plätzchen und Co schon die Nase voll? Ich fülle die Keksdose immer wieder auf und dieses Rezept für Fake Lebkuchenplätzchen ist dieses Jahr einer meiner großen Favoriten. Der Teig ist nämlich wirklich einfach und unkompliziert gemacht, kommt ohne Ei aus und kann damit auch von kleinen Backhelfern genascht werden, und eignet sich perfekt um daraus niedliche Plätzchen auszustechen. Die kann man dann nach Lust und Laune mit Zuckerguss oder Zuckerschrift verzieren. Das Originalrezept ist aus dem aktuellen Rewe „Deine Küche“ Magazin, ich habe es nur minimal abgewandelt und dort werden sie auch nicht als „Fake Lebkuchen“ beschimpft sondern als Omas Plätzchenklassiker. So oder so, lecker sind sie auf jeden Fall. Und wenn zwei Muttis mit zwei kleinen Kindern backen gibt es automatisch auch mal ein paar knusprige Plätzchen… zumindest bei uns. Die sind aber auch super lecker, probiert doch einfach aus wie die Plätzchen euch am besten schmecken! 



Weihnachtsbäckerei - Fake Lebkuchenplätzchen

Zutaten für ca. 70 Fake Lebkuchen-Plätzchen

180g Butter, ungesalzen (im Original Süßrahmbutter)

250g Zucker

80g flüssiger Honig

100ml Wasser

3-4 TL Weihnachtsgewürz, selbst gemacht oder gekauft* (im Original ein Mix aus Ingwer, Karadamon, Zimt und Nelken zu gleichen Teilen)

500g Weizenmehl, Typ 405

1 TL Backpulver

100g Puderzucker

Zuckerdeko 

Zubereitung:

Butter, Zucker, Honig, Wasser und Weihnachtsgwürze verrühren. Mehl und Backpulver mischen und nach und nach dazu geben. 

Den Teig straff in Frischhaltefolie einschlagen und 3 Stunden kalt stellen. 

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ca. 4-5mm dick ausrollen und mit den Lieblingsplätzchenformen ausstechen. 

Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Plätzchen ca. 8-12 Minuten backen bis sie den gewünschten Bräunungsgrad erreicht haben. Wir finden sie perfekt wenn der Rand leicht Farbe bekommt.

Die Plätzchen im Lebkuchenstil mit Zuckerschrift…

Weihnachtsbäckerei - Fake Lebkuchenplätzchen

… oder typisch Plätzchen mit dick angerührtem Zuckerguss und bunter Zuckerdeko verzieren.

Weihnachtsbäckerei - Fake Lebkuchenplätzchen

In der Plätzchendose bleiben die Fake Lebkuchenplätzchen einige Tage zart. 

Viel Spaß beim Backen!

Weihnachtsbäckerei - Fake Lebkuchenplätzchen




Weihnachtsbäckerei – Bratapfelkuchen ohne Ei

Weihnachtsbäckerei – Bratapfelkuchen ohne Ei

Stellt euch einen Blondie vor – weiße Schokolade, ein unglaublich saftiger Teig und dazu noch eine ordentliche Prise weihnachtliche Aromen. So kommt dieser Bratapfelkuchen ohne Ei aus dem Ofen. Dank Apfelmark, Rosinen und gemahlenen Mandeln ist das Ganze ein Kuchen gewordener Bratapfel. Die weihnachtliche Backform ist das i-Tüpfelchen, aber auch in der Kastenform oder in einer Auflaufform (also wie ein Brownie) kann man den Kuchen ganz wunderbar backen. Weihnachtsbäckerei in Kuchenform – nach dem Spekulatiuskuchen scheint das wohl dieses Jahr mein Motto zu werden! 

Weihnachtsbäckerei - Bratapfelkuchen ohne Ei

Zutaten für einen Bratapfelkuchen:

200g weiße Kuvertüre

125ml Rapsöl

250g Zucker

270g Apfelmark

150ml Milch

250g Mehl

80g gemahlene Mandeln

50g Rosinen

3-4 TL Weihnachtsgewürz, gekauft* oder nach diesem Rezept

Backtrennspray oder etwas Öl

etwas Puderzucker

Zubereitung:

Die Rosinen in der Milch einweichen. Die grob gehackte Kuvertüre und das Öl in einen ausreichend großen Topf geben und schmelzen lassen. Den Zucker und das Apfelmark einrühren.

Mehl, Mandeln und Weihnachtsgewürz mischen und langsam untermengen bis ein dicker gleichmäßiger Teig entsteht. Dann langsam die Milch mit den Rosinen einrühren.

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.

Die Backform mit Backtrennspray oder Öl einfetten und den Teig hinein füllen.

Den Kuchen für 45-50 Minuten auf mittlerer Schiene in den Backofen schieben.

Den Bratapfelkuchen in der Form auskühlen lassen und auf einen großen Teller stürzen. Mit etwas Puderzucker bestäuben.

Weihnachtsbäckerei - Bratapfelkuchen ohne Ei

Frohe Weihnachtszeit!

Weihnachtsbäckerei - Bratapfelkuchen ohne Ei