Brotauflauf mit Tomaten und Spinat

Falls ihr jetzt zur Oktoberfestzeit ein paar Laugenbrezeln übrig habt… nein, vielleicht müsste ich anders anfangen. Ich teste mich gerade quer durch ein neues Backbuch und um ehrlich zu sein ist das Rezept für „Laugenbrezeln“ hier nicht gerade auf große Begeisterung gestoßen. Die wurden nämlich nicht wie bei mir in „richtige“ Lauge getunkt, sondern nur in einen Sud aus Backnatron. Somit war schnell klar, dass es sich nicht lohnt die Hälfte einzufrieren – aber für den Müll waren sie natürlich auch zu schade. Also habe ich daraus kurzerhand einen Brotauflauf mit Tomaten und Spinat gezaubert. Dazwischen noch ein paar Pilze und am Ende etwas Käse on top und schon wird daraus ein super leckerer Auflauf. Ihr könnt natürlich auch anderes Brot nehmen, schmecken wird es so oder so!



Brotauflauf mit Tomaten und Spinat

Zutaten für 4 Personen:

4 Laugenbrezeln

600g Cocktailtomaten

1 Knoblauchzehe

250g Spinat

5-6 Champignons

etwas Olivenöl

Pfeffer & Salz

1 kleines Bund Basilikum

100g geriebener Käse, z.B. Gouda

Zubereitung:

Die Brezeln in kleine Würfel schneiden und in einer Auflaufform verteilen. 

Die Pilze in dünne Scheiben schneiden. Etwas Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Pilze gold-braun anbraten. Die Pilze auf den Brotwürfeln verteilen und den Spinat in die Pfanne geben. Eine Prise Salz und etwas Wasser zufügen und kurz aufkochen damit der Spinat zusammenfällt. Den Spinat über die Brotwürfel geben. 

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Die Tomaten in die Pfanne geben und mit etwas Öl beträufeln- Erhitzen und immer wieder umrühren. Nach 4-5 Minuten die Tomaten mit dem Kartoffelstampfer* zerdrücken und mit Pfeffer, Salz und dem fein gehackten Knoblauch würzen. Den Sud noch 1-2 Minuten köcheln lassen. Das Basilikum grob hacken und untermengen. Die Tomatensauce über den Brotauflauf geben und am Ende den Käse darüber verteilen. 

Die Auflaufform für 12-15 Minuten in den Backofen schieben bis der Käse den gewünschten Bräunungsgrad hat. 

Die Auflaufform aus dem Ofen holen und den Brotauflauf mit Tomaten und Spinat auf passende Teller verteilen.

Guten Appetit!

Brotauflauf mit Tomaten und Spinat




Thunfisch mit Feta-Bohnencreme

Dieses Abendessen ist ganz spontan entstanden und hätte ursprünglich gar nicht unbedingt ein Rezept bekommen sollen. Schließlich gibt es hier auf dem Blog seit Kurzem schon die Auberginen-Bohencreme und das Lamm auf der Zucchini-Bohnencreme. Mein Thunfisch mit Feta-Bohnencreme kommt nämlich ganz wunderbar mit wenigen Zutaten aus der Vorratsecke aus und ist schon in wenigen Minuten fertig. Fast zu einfach für einen Blogbeitrag… Dann war die Creme allerdings beim Abschmecken so lecker, dass ich mit dem Teller schnell noch in die Fotoecke gehüpft bin. Bessere Hälfte und der kleine Mann haben dazu noch etwas Brot verputzt, ich war auch ohne Brot sehr zufrieden. Perfekt, wenn keine Zeit zum Einkaufen ist!



Thunfisch mit Feta-Bohnencreme

Zutaten für 2-3 Personen:

260g weiße Bohnen (aus der Dose) 

150g Fetakäse, hier light

Pfeffer & Salz

10 Blättchen Basilikum

1 Prise Chiliflocken

1 Knoblauchzehe 

1 Schalotte

1/2 Zitrone

1 Dose Thunfisch (im eigenen Saft)

Zubereitung:

Die Bohnen unter fließendem Wasser in einem feinen Sieb abspülen bis sich kein Schaum mehr bildet. Die Schalotte schälen und grob würfeln. Die Bohnen mit der Schalotte in einen kleinen Topf mit kaltem Wasser geben, aufkochen und 2-3 Minuten kochen lassen. Abgießen und zusammen mit dem geschälten Knoblauch, einer Prise Pfeffer, Salz und Chiliflocken, dem Zitronensaft, den Basilikumblättchen und dem Schafskäse in den Mixer* geben und zu einer glatten Creme mixen. Abschmecken und bei Bedarf mit Pfeffer und Salz abschmecken. 

Die Feta-Bohnencreme auf tiefe Teller verteilen und den klein gepflückten Thunfisch darauf platzieren. 

Wer möchte stellt dazu noch etwas Brot auf den Tisch.

Super schnell und super lecker!

Thunfisch mit Feta-Bohnencreme




Kassler-Sauerkrautpfanne mit Kartoffeln

Ich bin noch nicht bereit zu sagen, dass der Herbst vor der Tür steht… aber langsam schleichen sich zwischen den sonnigen Sommertagen auch ein paar kühlere Tage ein und bei mir kommt mal wieder etwas heimisches Soulfood auf den Tisch. Meine Kassler-Sauerkrautpfanne mit Kartoffeln ist ein super unkompliziertes „One Pan“ Rezept das perfekt ist um auf leichtem Weg deftiges Essen auf den Tisch zu zaubern! Denn besonders viele Kartoffeln braucht das Gericht nicht und auch bei der Sahne kann man mit leichten Alternativen auf sich achten. Somit ist dieses Rezept auch noch deutlich leichter als die Schupfnudeln mit Sauerkraut – wobei ich natürlich weiß, dass ihr die wirklich liebt. Aber vielleicht habt ihr ja trotzdem Lust auf ein wenig Abwechslung auf dem Teller.  



Kassler-Sauerkrautpfanne mit Kartoffeln

Zutaten für 2-3 Personen:

400g rohes Sauerkraut

1 kleine Zwiebel

Pfeffer & Salz

6-7 Pimentkörner

1 TL Kümmel

2 Lorbeerblätter

60ml Schlagsahne oder Rama Creme Fine

250g Kartoffeln

300g Kassler (mager)

Zubereitung:

Die Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden. Das Sauerkraut in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser abspülen. Beides zusammen mit 2 Tassen Wasser in einen kleinen Topf geben. Die Kartoffeln putzen und klein würfeln. Eine Prise Salz, den Pfeffer, den Kümmel, die Lorbeerblätter und die im Mörser zerstoßenen Pimentkörner dazu geben und alles 60 Minuten sanft köcheln lassen. 

Am Ende der Kochzeit das Kassler in mundgerechte Stücke schneiden und untermengen und die Sahne einrühren. Ein letztes Mal mit Pfeffer und Salz abschmecken und die Kassler-Sauerkrautpfanne mit Kartoffeln in tiefen Tellern servieren.

Guten Appetit!

Kassler-Sauerkrautpfanne mit Kartoffeln




Kartoffelcurry mit Zucchini und Kokos

Die letzte Zucchini ist geerntet und abgesehen davon, dass einige Exemplare mit in meine jährliche all-time-favorite Tomatensauce eingebacken wurden habe ich auch einiges an Suppen, Eintöpfen und anderen Leckereien damit gezaubert. Eines der letzten Rezepte in diesem Jahr wird also dieses Kartoffelcurry mit Zucchini und Kokos. Bei der Schärfe könnt ihr nach Lust und Laune variieren und auch beim Gemüse dürft ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen. Ich habe mich hier für die Kombination mit Kartoffeln und Karotten entschieden, aber Kürbis wäre natürlich auch eine schöne Idee!



Kartoffelcurry mit Zucchini und Kokos

Zutaten für 2-3 Personen:

250g Kartoffeln
250g Zucchini
3 Karotten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Frühlingszwiebel
1/4 Chili
2 EL Kokos-Chips*
Salz
1/2 Zitrone
1/2 L Wasser
1 EL Kokosöl
1 TL Kurkuma
1 TL Currypulver

Zubereitung:

Die Kartoffeln und die Zucchini in mundgerechte Würfel schneiden. Die Karotten, die Zwiebel und den Knoblauch schälen und zusammen mit den Pilzen in Scheiben schneiden, die Frühlingszwiebel in Ringe schneiden und die Chili fein hacken. 

Das Kokosöl in einer ausreichend großen Pfanne erhitzen und die Kartoffeln darin anbraten. Die Karotten, Pilze, Zwiebel und Knoblauch dazu geben und alles kurz gemeinsam anschwitzen. 

Kurkuma, Salz und Curry dazu geben, alles gut vermengen und dann mit dem Wasser ablöschen. Die Kokos-Chips einrühren und alles abgedeckt 15 Minuten köcheln lassen. Für die letzten 4-5 Minuten die Zucchini und die Chili dazu geben.

Das Curry mit Salz, Zitronensaft und Chili abschmecken. 

Das Kartoffelcurry mit Zucchini und Kokos auf tiefen Tellern anrichten und mit den Frühlingszwiebelringen garnieren. 

Guten Appetit!

Kartoffelcurry mit Zucchini und Kokos




Seafood mit Tomaten auf Kartoffelpüree

Eigentlich versuche ich ja den Begriff Seafood im Rezepttitel zu vermeiden – aber Kabeljau und Garnelen hätten das Ganze irgendwie so lang gemacht und so ist es kurz und knapp Seafood mit Tomaten auf Kartoffelpüree geworden. Ein absolut spontanes Rezept das ich nur in letzter Sekunde fotografiert habe weil ich den Verdacht hatte, dass das ein wirklich leckeres Abendessen werden sein könnte. Und das war es – die Kombination aus einem frischen Tomatensalat, Fisch und Garnelen und einem cremigen Kartoffelpüree war gleichzeitig leicht und lecker – einfach pures Sommersoulfood!



Seafood mit Tomaten auf Kartoffelpüree

Zutaten für 2-3 Personen:

250g Kartoffeln

etwas Butter

 Pfeffer & Salz

150ml Milch

1 Prise Muskat

Für das Seafood:

etwas Olivenöl

250g Kabeljau

150g Garnelen

1 kleine Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Pfeffer & Salz

etwas frische Chili

1/2 Zitrone

Für den Salat:

300g Cocktailtomaten

1/2 Zwiebel

einige Blättchen Basilikum

Pfeffer & Salz

etwas Olivenöl

Balsamicoessig

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser gar kochen.

Die Tomaten halbieren, die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Den Salat mit Pfeffer und Salz würzen und mit Essig und Öl anmachen. Das Basilikum fein hacken und untermengen. Den Salat kurz beiseite stellen und ziehen lassen. 

Den Fisch in Würfel, den Knoblauch und die Zwiebel in dünne Scheiben schneiden. Das Öl in einer beschichteten Pfanne* erhitzen und die Zwiebel mit dem Knoblauch darin anschwitzen. Den Kabeljau und die Garnelen dazu geben und gut vermengen. Alles mit Pfeffer und Salz würzen und mit einem Spritzer Zitronensaft abschmecken. Am Ende je nach Geschmack etwas fein gehackte Chili dazu geben.

Die Kartoffeln abgießen und zurück in den Topf geben. Etwas Butter dazu geben und alles mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken. Die Milch einrühren und alles mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken. 

Das Seafood mit Tomaten und Kartoffelpüree auf tiefen Tellern anrichten. 

Genießt die letzten Sommertage!

Seafood mit Tomaten auf Kartoffelpüree




Skyrcamole – Guacamole mit Skyr

Kennt ihr das, wenn man sich denkt „ach, nur für mich lohnt es sich nicht so zu kochen…“? Manchmal denke ich das ja auch und in der Regel stellt sich die Frage auch nicht wirklich, schließlich kocht man für die ganze Familie. Wenn man aber mal ganz alleine frühstückt, dann sollte man sich auch die Zeit für sich selbst nehmen. Bei mir war es einfach die Überlegung: „koche ich mir ein Ei oder pochiere ich es?“ Und ganz ehrlich, sooo viel mehr Arbeit macht das Pochieren auch nicht. Aber kommen wir auf den Punkt – als Punktezähler habe ich mich dafür entschieden keine klassische Guacamole wie diese hier zu zaubern, sondern das Ganze mit Skyr zu kombinieren. Eine Skyrcamole, oder anders auch eine Guacamole mit Skyr. Dafür gibt es coole Topings wie Räucherlachs, pochiertes Ei, Hähnchenbrustaufschnitt oder einfach ein paar Gurkenwürfeln, das Ganze könnt ihr auf Toast, Graubrot, Knäckebrot oder Schwarzbrot anrichten – ganz wie es euch gefällt. Für eine Person reicht der Aufstrich für 2-3 Tage, was will man mehr?  



Skyrcamole - Guacamole mit Skyr

Zutaten für 2-3 Personen / 2-3 Tage:

1 Avocado

200g Skyr

Pfeffer & Salz

1 Frühlingszwiebel

1/2 Zitrone

1 Prise Chiliflocken

Für die Toppings:

Räucherlachs + Gurke

Ei, Essig und Salz

Außerdem:

etwas Brot

Zubereitung:

Die Avocado halbieren und aus der Schale lösen. Zusammen mit dem Skyr in ein ausreichend großes Schälchen geben und mit einer großen Prise Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen. Alles mit der Gabel zu einer cremigen Masse zerdrücken. Die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden und untermengen. 

Die Skyrcamole mit etwas Zitronensaft abschmecken und kurz ziehen lassen.

Wer als Topping pochierte Eier machen möchte bringt Salzwasser mit einem guten Schuss Weißweinessig zum kochen, reduziert die Hitze, rührt in der Mitte einen Strudel, setzt mit der Suppenkelle das Ei in die Mitte und pochiert es für 2-3 Minuten. Das Ei mit der Schaumkelle aus dem Wasser heben und auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen. 

Wer Lachs und Gurke als Topping nimmt würfelt die Gurke klein und zupft den Lachs in Stücke.

Die Skyrcamole großzügig auf das Brot streichen und das Topping der Wahl darauf platzieren.

Habt einen schönen Tag!

Skyrcamole - Guacamole mit Skyr




Lamm auf Zucchini-Bohnencreme

Die Zucchiniernte ist in diesem Jahr mal wieder mehr als Ergiebig, das habe ich ja schon im Rezept für den sommerlichen Nudeltopf erwähnt, und so habe ich die Möglichkeit jede Menge neue Rezepte auszuprobieren. Eins davon ist dieses Lamm auf Zucchini-Bohnencreme – mit zartem Lammfilet, buntem Paprikagemüse und einer leichten Creme aus weißen Bohnen und gebackener Zucchini. Dazu ein paar frische Kräuter und eine Prise grobes Meersalz und schon steht ein leckeres Abendessen auf dem Tisch! 



Lamm auf Zucchini-Bohnencreme

Zutaten für 2-3 Personen:

350g Lammfilet

1 rote Paprika

1 gelbe Paprika

Olivenöl

Pfeffer & Salz

etwas frischer Oregano

1 Dose weiße Bohnen, 240g Abtropfgewicht

300g Zucchini

1 kleine Knoblauchzehe

1/2 Zitrone

Zubereitung:

Die Zucchini in Scheiben schneiden, auf ein Backblech legen, mit etwas Olivenöl beträufeln und salzen. Das Blech bei 200°C auf mittlerer Schiene für 25-30 min in den Backofen schieben.

Die Bohnen in ein feines Sieb geben und unter fließend kaltem Wasser abspülen. Die Bohnen mit einer geschälten Knoblauchzehe in den Mixer* geben und beiseite stellen. 

Die Paprika in waschen, halbieren, entkernen und in Streifen schneiden. In zwei Pfannen jeweils etwas Öl erhitzen. In einer Pfanne das Fleisch rundum scharf anbraten und dann die Hitze reduzieren. Das Fleisch 3-4 Minuten fertig braten und dann kurz beiseite legen um es ruhen zu lassen.

Gleichzeitig in der anderen Pfanne die Paprikastreifen erhitzen. Die Hitze etwas reduzieren und die Paprika garen. Die Paprikastreifen mit Pfeffer und Salz würzen.

Die Zucchini aus dem Ofen nehmen und zusammen mit Pfeffer und Salz zu den Bohnen in den Mixer geben. Mixen bis eine glatte Creme entsteht. Die Creme nochmals mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken und auf die Teller verteilen. 

Die Paprikastreifen darauf platzieren. Das Fleisch in Tranchen aufschneiden und auf dem Paprikagemüse anrichten. Ein paar Blättchen frischen Oregano darüber zupfen und etwas grobes Salz mit auf den Teller geben. Das Lamm auf Zucchini-Bohnencreme sofort servieren.

Guten Appetit!

Lamm auf Zucchini-Bohnencreme




Haferflockencookies mit weißer Schokolade

Für eine Kuchenrunde im Büro hatte ich eigentlich ganz andere Pläne. Aber wie es im Leben manchmal so ist, der kleine Mann hatte eine ordentliche Beule am Kopf und aufgeschlagene Knie – also bin ich in den Mama-Modus geswitcht und habe mit ihm auf der Couch Bücher angeschaut und viel getröstet und dabei komplett vergessen, dass ich eigentlich backen wollte. Das ist mir dann beim Abendessen wieder eingefallen und somit brauchte ich ganz dringend zwei Rezepte ohne Küchenmaschine. Denn dreimal dürft ihr raten wie müde das Kind noch wäre wenn es hört, dass ich unten backe. Also gab es neben einem saftigen Schokoladenkuchen der im Topf zusammengrührt wurde noch schnell ein paar Cookie. Haferflockencookies mit weißer Schokolade um genau zu sein. Als Vorlage haben mir dazu die veganen und ziemlich gesunden Zimt-Cookies mit Haferflocken gedient die es schon seit 2017 hier auf dem Blog gibt. Diesmal aber mit einem guten Schuss Chai-Sirup und weißer Schokolade – wer spontan sein will muss auch mal flexibel sein. Das Ergebnis war auf jeden Fall super lecker – was will man mehr?!



Haferflockencookies mit weißer Schokolade

Zutaten für 20 Haferflockencookies mit weißer Schokolade:

150g grobe Haferflocken

75g zarte Haferflocken

2 reife Bananen

2 TL Leinsamen, geschrotet

50ml Wasser

60ml Chai Sirup*

2 TL Chia Samen

2 EL Sonnenblumenkerne

4 EL gepuffter Quinoa

20g Hafermehl

1/2 TL Zimt

50g Schokotropfen, weiße Schokolade*

Zubereitung:

Die Leinsamen und die Chia Samen in eine ausreichend große Schüssel geben und mit warmem Wasser aufgießen. Einige Minuten quellen lassen und dann die Sonnenblumenkerne, das Hafermehl, den Quinoa und den Zimt untermengen. 

Die Bananen und dne Chai Sirup dazu geben und alles mit der Gabel zu einem klebrigen Brei zerdrücken. Die Haferflocken und die weißen Schokodrops untermengen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Haferflockenmasse mit feuchten Händen zu ca. 20 Cookies formen und die Haferflockencookies mit weißer Schokolade für 20-25 Minuten auf mittlerer Schiene in den Backofen schieben.

Ab und an per Sichtkontrolle den Bräunungsgrad prüfen. 

Die fertigen Cookies auf dem Blech abkühlen lassen und dann in einer passenden Keksdose lagern. 

Viel Spaß beim Naschen!

Haferflockencookies mit weißer Schokolade




Sommerlicher Zucchini-Nudeltopf

Die Zucchiniernte fällt in diesem Jahr mal wieder besonders reichlich aus und ich bin fleißig dabei alte und neue Rezepte auf den Tisch zu zaubern. Natürlich versuche ich dabei immer wieder zu variieren damit es nicht langweilig wird, aber deshalb muss es noch lange nicht kompliziert sein. Mein sommerlicher Zucchini-Nudeltopf ist zum Beispiel ganz flott gemacht, verbindet Pasta mit viel Gemüse und ist somit sowohl kinder- als auch punktefreundlich. Bei mir kamen noch ein paar Tomaten aus eigener Ernte, frische Kräuter und Karotten in den Topf, ihr könnt aber auch einzelne Zutaten austauschen und einfach das nehmen was ihr gerade zur Hand habt!



Sommerlicher Zucchini-Nudeltopf

Zutaten für 3 Personen:

130g Spirelli

4 Tomaten

3 Karotten

500g Zucchini

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

Pfeffer & Salz

4 Pimentkörner

1 Zitrone (nur den Saft)

etwas Basilikum

Zubereitung:

Die Zwiebel, den Knoblauch und die Karotten schälen und in feine Würfel oder Scheiben schneiden. Die Zucchini in mundgerechte Stücke schneiden.

Einen Topf mit ca. 1,2 L Salzwasser zum kochen bringen. Die Pasta, die Karotten, die Zwiebel und den Knoblauch hinein geben. Die Pimentkörner im Mörser* zerstoßen und zusammen mit den Zucchinistücken und einer guten Prise Pfeffer dazu geben. Alles mit schräg aufgelegtem Deckel auf mittlerer Stufe (hier 7 von 14) köcheln lassen.

Die Tomaten in Stücke schneiden und auf die tiefen Teller verteilen.

Sobald die Nudeln gar gekocht sind den Zucchini-Nudeltopf vom Herd nehmen und die klein gehackten Basilikumblätter in den Eintopf geben. Bei Bedarf noch etwas Wasser zufügen. Mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken und die vorbereiteten Tomatenwürfel mit der heißen Suppe übergießen.

Sofort servieren und bis auf den letzten Zucchiniwürfel verputzen.

Guten Appetit!

Sommerlicher Zucchini-Nudeltopf




Linguine mit Attilus Kaviar – Kooperation

** Dieses Rezept enthält Werbung

Heute habe ich ein ganz besonderes Rezept für euch – auch wenn es unglaublich schnell gemacht ist. Vor Kurzem gab es hier ja zum Hochzeitstag die herzhaften Kräuter-Pancakes mit Kaviar und ich habe euch von dem ganz wunderbaren Attilus Kaviar vorgeschwärmt den ich schon vor Jahren auf einem tollen Event im Hotel Palace kosten durfte. Damals hat Robin Freeman als Markenbotschafter ein paar tolle Rezeptideen vorgeschlagen und irgendwie sind mir die Linguine mit Attilus Kaviar dauerhaft im Gedächnis geblieben. Ich liebe Pasta einfach, aber kann man Kaviar einfach so in einem Alltagsgericht verwenden? Ich war (aus meiner Sicht) unglaublich mutig und habe es einfach darauf ankommen lassen. Und was soll ich sagen – es war unglaublich lecker! Natürlich ist eine in Creme fraîche geschwenkte Pasta mit ein paar frischen Kräutern ohnehin lecker, aber der weiche Royal Siberian Caviar von Attilus macht aus diesem absolut einfachen Rezept ein kleines Highlight. Nur eines vorweg – die Pasta macht unglaublich satt…! 



Linguine mit Attilus Kaviar

Zutaten für 2 Personen:

150g Linguine

2-3 junge Blätter Zitronenmelisse

1 Blatt marokkanische Minze

2 Zweige Estragon

1/2 Schalotte

Pfeffer & Salz

150g Creme Fraîche 

1/2 Zitrone

20-30g Royal Siberian Caviar**

Linguine mit Attilus Kaviar

Zubereitung:

Die Schalotte schälen und die Kräuter von den Blattstängeln zupfen. Alles in einen kleinen Mixer geben und kurz beiseite stellen. 

Für die Linguine einen Topf Salzwasser zum kochen bringen und die Pasta darin al dente kochen. Zwei Tassen vom Nudelwasser beiseite stellen und die Pasta abgießen. 

Die Linguine zurück in den Topf geben. Einen Schluck Nudelwasser zu den Kräutern in den Mixer geben und alles fein mixen. Die Kräuter zusammen mit der Creme Fraîche unter die Pasta mengen, nach und nach etwas Nudelwasser dazu geben bis die Sauce die gewünschte Konsistenz hat und alles mit Pfeffer und Salz würzen. 

Die Nudeln mit einem Spritzer Zitronensaft abschmecken und auf passende Teller verteilen.

Am Ende eine großzügige Nocke Kaviar auf der Pasta platzieren und die Linguine mit Attilus Kaviar sofort servieren. Der Kaviar soll nicht garen! Wer sich unsicher ist kann den Kaviar auch erst am Tisch auf die Pasta setzen – so kann man das Ganze sogar noch etwas mehr zelebrieren. 

Linguine mit Attilus Kaviar

Jetzt kann jeder selbst entscheiden ob er den Kaviar untermengt oder lieber nach und nach mit auf die Gabel nimmt. 

Genießt eure Pasta!

Linguine mit Attilus Kaviar

** Der Kaviar für diese Rezept wurde mir von Attilus Kaviar zur Verfügung gestellt. Das Rezept für meine Linguine mit Attilus Kaviar und meine Meinung zum Produkt sind davon nicht beeinflusst.