Kräuter Kartoffelspalten

Kräuter Kartoffelspalten

Eine meiner beliebtesten Beilagen überhaupt sind diese Kartoffelspalten. Sie passen zu Steaks, zu einem schönen Schmorbraten, zu Burgern, zu Grillfleisch… ihr seht schon: sie sind super vielseitig! Außerdem sind sie super einfach gemacht – Kartoffeln schneiden, alles in den Backofen schieben und ab und an einen Blick darauf werfen ob sie fertig sind. Man tut sich übrigens einen großen Gefallen damit, wenn man das Backblech mit Backpapier auslegt.

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Zutaten für ein Backblech Kartoffelspalten (3-4 Personen):

1,5 kg Kartoffeln

ca. 80ml Olivenöl

frischer Knoblauch – je nach Geschmack 4-8 Zehen

2 kleine Zwiebeln

2 Zweige frischer Rosmarin und / oder 1 kleines Bund frischer Thymian

Pfeffer

Salz


Zubereitung:

Die Kartoffeln ordentlich abwaschen und in Spalten schneiden. Kleine Kartoffeln vierteln, größere Kartoffeln vorher mittig halbieren und dann vierteln. Wichtig ist, dass einigermaßen gleichgroße Spalten entstehen, sonst hat man später Probleme mit der Garzeit.

Die Kartoffeln gleichmäßig auf dem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Die Zwiebeln schälen und viertel, die Knoblauchzehen ungeschält und im Stück dazu geben, dadurch bekommen sie eine tolle Süße und können später einfach aus der Schale gedrückt werden.

Die Thymian- oder Rosmarinzweige so wie sie sind zwischen die Kartoffelspalten legen. Die Rosmarinblätter kann man alternativ auch vom Zweig lösen und entweder die ganzen Blätter über den Kartoffeln verteilen, oder vorher kleinhacken und dann über die Kartoffeln streuen. Kleingehackt kann man die Blätter später angenehmer mitessen. Wenn keine frischen Kräuter verfügbar sind können auch getrocknete Kräuter verwendet werden.

Kartoffelspalten, Zwiebeln, Knoblauch und Kräuter mit dem Olivenöl begießen, so dass alles leicht mit Öl überzogen ist.

Mit Pfeffer und Salz (nach Möglichkeit frisch gemahlen) würzen und ordentlich vermengen.

Alles für ca. 35 Minuten bei 200°C in den Backofen schieben. Die Kartoffeln sind fertig, wenn sie den gewünschten Bräunungsgrad erreicht haben.

Eine tolle Beilage zu Steak und Braten!

Perfekt zum dippen: Kräuter-Frischkäse-Dip

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Kartoffelspalten




Grünkohl – der Klassiker

Grünkohl – der Klassiker

Grünkohl ist eine super Beilage zu festlichen Gerichten, als Ergänzung zum Rotkohl oder eigenständig mit einer leckeren Fleischeinlage. Bessere Hälfte liebt ihn und freut sich jedes Jahr riesig, wenn die Saison wieder los geht. Grünkohl zu kochen ist übrigens ganz einfach und wer es einmal gemacht hat wird nie wieder zum Glas greifen wollen! Wichtig ist nur – und das kann ich nicht oft genug sagen – man muss ihn vorher gründlich waschen. Nichts ist schlimmer als sandiger Grünkohl auf dem Teller. Nun aber genug der vielen Worte, jetzt kommt das Rezept. Unterschätzt dabei abern icht die Vorbereitungszeit, bei 1kg frischem Grünkohl kann es gut und gerne 30 Minuten dauern bis aller Kohl von den Rispen gerupft und blanchiert ist.

Grünkohl - der Klassiker

Zutaten für 4-6 Personen:

1 Zwiebel

150g Speck mit Schwarte

2-3 EL (wenn möglich) frischer Gänseschmalz, alternativ etwas neutrales Pflanzenöl

1 kg frischer Grünkohl

Pfeffer und Salz

7-8 Pimentkörner

Zubereitung:

Den Grünkohl in der Spüle in kaltem Wasser gründlich durchwaschen. Das ist wirklich wichtig um die Sandrückstände zu entfernen. Wer Glück hat und so zarte Blätter wie auf diesem Foto erwischt kann direkt weiter machen und die Blätter etwas klein schneiden, haben die Blätter allerdings starke Rispen sollten sie unbedingt von den Rispen gezupft oder geschnitten werden. Die Rispen kommen dann weg, der Rest wird etwas klein geschnitten.

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Einen Topf mit Salzwasser aufsetzen und den Grünkohl portionsweise blanchieren. Mit einer Schaumkelle in ein Sieb heben und im gleichen Wasser die nächste Portion blanchieren bis alles einmal durch ist. Bei einem großen Topf und 1kg Grünkohl muss man in ca. 4 Portionen arbeiten. Sollte das eine oder andere Blatt 2x blanchiert werden ist das nicht weiter schlimm, der Kohl kocht ja eh noch mehrere Stunden.

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Die Schwarte vom Speck schneiden, den Speck und die Zwiebel klein würfeln und etwas Schmalz oder Öl ein einen größeren Topf geben. Das Fett erhitzen. Ich nehme dazu wenn möglich gerne direkt frisch ausgeschwitztes Fett aus dem Bräter wenn nebenbei die Gans bruzzelt oder Gänseschmalz vom letzten Braten. Die Speckwürfel und die Schwarte anbraten und dann die Zwiebel dazu geben.

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Alles sanft anschwitzen bis die Zwiebel glasig ist…

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… dann nach und nach den blanchierten Kohl mit in den Topf geben und mit 1 Tasse aufgießen. Mit etwas Salz, Pfeffer und den zerstoßenen Pimentkörnern würzen.

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Bei mittlerer Hitze (Stufe 8 von 14) abgedeckt köcheln lassen. Regelmäßig umrühren und nach ca. 45 Minuten auf leichte Hitze reduzieren (Stufe 5 von 14). Bei Bedarf noch etwas Wasser aufgießen. Der Grünkohl darf jetzt noch ungefähr 90 Minuten lang köcheln.  Ungeführ 30 Minuten vor Ende den Deckel abnehmen und den Kohl im offenen Topf weiterköcheln lassen.

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Insgesamt sollte der Grünkohl mindestens 2 Stunden Zeit haben. Er kann aber auch ohne Probleme 4 Stunden köcheln. Gegen Ende mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Fertig!

Grünkohl - der Klassiker




Blätterteigschnecken mit Hackfleisch oder Lachs

Blätterteigschnecken mit Hackfleisch oder Lachs

Diese Blätterteigschnecken sind ideal für große Buffetts! Egal ob mit Fleisch oder Fisch, sie sind schnell vorbereitet und müssen dann nur noch in den Ofen während man sich schon dem nächsten Projekt widmen kann. Dazu passen wunderbar ein paar Dips auf Joghurt Basis wie zum Beispiel Knoblauch-Joghurt Dip oder ein California Dip.

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Zutaten für 8-10 Teigteilchen:

1 Rolle Blätterteig

500g Hackfleisch oder Lachs

1 Zwiebel

2 EL Öl

200g geriebener Gouda

1 Ei

Pfeffer und Salz


Zubereitung:

Die Zubereitung ist für beide Blätterteigschnecken-Sorten gleich. Der einzige Unterschied ist die Vorbereitung für den Lachs falls Teilchen mit Fisch gemacht werden. Man kann natürlich auch Thunfisch oder ähnliches verwenden!

Also – Vorbereitungsschritt für Lachs:

Den Fisch aufteilen. Die Hälfte wird mit dem Stabmixer oder der Küchenmaschiene püriert. Die verbliebene Hälfte wird fein gehackt und unter den pürierten Fisch gehoben um wieder eine etwas festere Konsistenz zu bekommen.

Ab hier wird für beide Arten gleich gearbeitet:

Die Zwiebel kleinschneiden (die Stücken sollten wirklich fein geschnitten sein) und in der Pfanne anschwitzen ohne das sie Farbe bekommt. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.

Hackfleisch oder Fisch mit dem geriebenen Gouda und den abgekühlten Zwiebelstücken zu einer Masse verkneten. Käse und Zwiebeln sollten gleichmäßig verteilt sein.

Jetzt den Blätterteig auf der Arbeitsfläche ausbreiten. Der Teig sollte quer liegen. Das Fleisch oder den Fisch auf dem Blätterteig verteilen – wichtig ist, dass an der vorderen Kante ein ca. 2-3 cm breiter Streifen Teig frei bleibt. Das Verteilen von Fleisch oder Fisch geht am besten mit den Händen. Beim Hackfleisch ruhig mit der flachen Hand das Fleisch plattdrücken und an die Kanten verteilen. Es sollte jetzt wirklich ganz gleichmäßig flach auf dem Teig sein. Ein Ei aufschlagen und mit einem Pinsel griffbereit halten.

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Jetzt die hintere Kante anheben und ca. 1 cm weit umschlagen. Den Teig von hinten nach vorne zu einer Schnecke aufrollen. Die vordere Kante mit dem aufgeschlagenen Ei bestreichen. Das Ei wirkt als „Kleber“ damit sich die Rollen nicht sofort wieder auflöst.

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Mit einem scharfen Messer die Teigrolle in 8-10 Scheiben schneiden (je nach Geschmack etwas dicker oder dünner).

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Die Teigschneckchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Etwas Abstand einplanen, der Blätterteig geht im Ofen noch etwas auf.

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Die Schnecken rundherum mit etwas Ei bepinseln. So bekommen sie später einen schönen gold-braunen Farbton.

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Jetzt geht es in den Backofen. Dieser sollte bei Ober-/Unterhitze oder Umluft auf 180°C vorgeheizt sein. Bei Gas sollten es um die 200°C sein.

Wichtig: im Elektroherd brauchen die Teilchen ca. 25-30 Minuten – man sollte nur ab und an schauen, dass sie nicht zu braun werden. Im Gasofen ist das etwas schwieriger (ich spreche da jetzt aus leidiger Erfahrung). Im Gasherd sollten die Teilchen auf mittlerer Schiene im Ofen sein. Nach der Hälfte der zeit müssen sie umgdreht werden, da sie sonst nur von unten braun werden und oben blass bleiben. Außerdem ist die Dauer hier deutlich höher. EIn Blech braucht ca. 45 Minuten bis die Teilchen fertig sind!

Dazu ein paar Dips und schon hat man einen wunderbaren Baustein auf dem Buffett oder eine leckere Beilage.

Viel Spaß bei Ausprobieren!




Feta-Blattspinat Blätterteigtaschen

Feta-Blattspinat Blätterteigtaschen

Dieses Rezept für leckere Feta-Blattspinat Blätterteigtaschen ist super einfach und lässt sich gut nebenbei machen. Dazu passt ein Knoblauch-Joghurt Dip. So eignen sie sich wunderbar als Beilage oder als kleiner Snack für Zwischendurch!

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Zutaten für 4 Teilchen:

1 Rolle Blätterteig

1 Ei

350g Blattspinat (frisch oder 200g Tiefkühlware)

4 Scheiben Feta Käse (ca. 50g)

Salz

Knoblauchpulver

Zutaten für den Dip:

200g Griechischer Joghurt (10% Fett)

1 Frühlingszwiebel

2 Knoblauchzehen

etwas frisch gemahlener Pfeffer

etwas Salz


Zubereitung:

Den Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen und flach auslegen.

Den Spinat kurz in Salzwasser blanchieren und ordentlich trockenschleudern. Wenn Tiefkühlspinat verwendet wird ordentlich das Wasser auspressen! Den Blätterteig in 4 Rechtecke schneiden. auf jedes Stück etwas Spinat legen. Auf keinen Fall in der Mitte und auch nicht zu weit am Rand. Es werden ja später noch Päckchen gefaltet.

Vom Feta Käse 4 Scheiben abschneiden. Je eine Scheibe auf den Spinat legen.

Die Blätterteig-Rechtecke jetzt in der Mitte falten. Am Rand um den Spinat-Käse festdrücken. Überstehenden Teig einfach abschneiden.

Die Päckchen mit Ei bepinseln. Obendrüber Salz und Knoblauchpulver geben.

Das Ganze für ca. 25 Minuten bei 200° Ober-/Unterhitze in den Backofen geben.

Für den Dip die Frühlingszwiebeln in Scheiben schneiden. Den Knoblauch schälen und pressen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Alles verrühren.

Zum Servieren mit etwas Petersilie bestreuen – guten Appetit!




Griechischer Bulgursalat

Griechischer Bulgursalat

Diese etwas mediterranere Variante von meinem klassischen Bulgursalat geht irgendwie in die griechische Richtung. Zumindest für mich. Ich liebe natürlich vor allem den typisch orientalischen Bulgursalat, aber der hier ist eine wirklich leckere Alternative mit Oliven, wenn es mal etwas Anderes sein soll.

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Zutaten für den Bulgursalat:

150g Bulgur (1 Tasse)

2 1/2 Tassen Brühe

Salz & Pfeffer

ein kleines Bund Petersilie

3 TL Tomatenmark

2 EL Paprikamark

6-8 EL Olivenöl

3-4 Lauchzwiebeln

10 grüne Oliven (entsteint)

10 schwarze Oliven (entsteint)

1 milde rote Chili

1 rote Paprika (oder 1/2 rote + 1/2 grüne Paprika)

2 Knoblauchzehen

1 Zitrone


Zubereitung:

Den Bulgur nach Packungsanleitung kalt abbrausen und in Brühe kochen. Wenn man den geschlossenen Topf anschließend für wenige Minuten in kaltes Wasser stellt kühlt der Bulgur schneller ab und kann weiterverarbeitet werden. In dieser Zeit wird die rote Chili sehr fein gehackt und die Lauchzwiebel in dünne Ringe geschnitten. Die Oliven in Scheiben schneiden.

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Die Paprika halbieren, vom Kerngehäuse befreien und in sehr kleine Würfel schneiden. Das Tomatenmark mit Paprikamark und Olivenöl verrühren und den Saft aus der Zitrone dazugeben. Den Knoblauch pressen und ebenfalls untermischen. Mit Pfeffer und Salz würzen.

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Die Petersilie fein hacken und mit dem Rest vermengen. Den abgekühlten Bulgur (darf noch lauwarm sein) unter die Petersilie-Öl Masse heben. Mit etwas Pfeffer und Salz abschmecken und je nach Geschmack noch mit etwas Chilipulver eine leichte Schärfe verleihen.

Fertig!

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Tsatziki

Tsatziki

Tsatziki ist ein absoluter Klassiker unter den Beilagen. Er passt zu Gegrilltem, gefüllten Weinblättern, Blätterteigteilchen, Gyros und noch vielem mehr. Die Menge an Knoblauch kann natürlich jeder selbst bestimmen, ich verrate euch an dieser Stelle aber ein paar Tricks wie ihr die perfekte Konsistenz in euren Tsatziki bekommt!

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Zutaten als Beilage für 6 Personen:

500g griechischer Joghurt (10% Fett)

1 Salatgurke

1,5 EL  getrockneter Dill

2-5 Knoblauchzehen (je nach persönlichem Geschmack, hier 2 große Zehen)

1 EL Olivenöl

Pfeffer & Salz


Zubereitung:

Die Gurken waschen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die entkernten Gurkenviertel mit einer Gemüsereibe oder in der Küchenmaschine* grob reiben. Wenn es schnell gehen muss oder der Tsatziki eine eher flüssige Konsistenz bekommen soll könnt ihr einfach das überschüssige Gurkenwasser ausdrücken und vorsichtig wegkippen.Wenn der Tsatziki aber seine typische dicke, crémige Konsistenz bekommen soll gebt ihr die geriebene Gurke in ein feines Sieb. Dann einfach kräftig salzen und 20 Minuten lang abtropfen lassen. Ihr werdet sehen wie viel Wasser sie dabei noch verliert!

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Den Joghurt zusammen mit dem fein gehackten (oder gepressten) Knoblauch, dem Dill, einer guten Prise frisch gemahlenem Pfeffer und etwas Olivenöl in eine ausreichend große Schale geben.

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Alles ordentlich umrühren und die abgetropften Gurkenraspel unterheben. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Wenn es zeitlich passt wenigstens 30 Minuten, besser etwas länger, ziehen lassen. Wer noch ein paar Scheibchen Gurke über hat kann den Tsatziki damit dekorieren, das sieht immer noch etwas netter aus.

Das war’s auch schon!




Raclette Saucen und ein paar Ideen

Raclette Saucen und ein paar Ideen

Der Titel für diese Seite ist ganz bewusst gewählt. Die Zutaten für Raclette sind ohne Grenzen variabel. Fisch, Fleisch, Gemüse, 101 Käsesorten – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die Frage, die man sich aber immer wieder stellt, ist: „welche Raclette Saucen mache ich nur dazu???“ Ich habe meistens viele Ideen, aber wenn man nur zu zweit raclettiert wird es halt schnell zu viel. Hier eine Sammlung meiner Lieblingsdips und eine Liste meiner bevorzugten Raclette-Zutaten. Der Vorteil bei den Dips – die Basis ist für alle fast gleich, den Unterschied machen die Gewürze!

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Neben dem runden Severin Raclette-Partygrill* haben wir mittlerweile übrigens einen Tefal Raclettegrill* – der ist lang und schmal – so passt er wunderbar mittig auf den Tisch ohne zu viel Platz wegzunehmen. Außerdem lässt sich die glatte Teppan Yaki Grillfläche deutlich besser reinigen als die gewellte.

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Zutaten für das Raclette – als Beispiel für 2 Personen:

5 Champignons

1 Paprika, z.B. 1/2 gelbe & 1/2 rote Paprika

3 Tomaten

1 kleine Dose Mais

1/2 Zwiebel

2 Frühlingszwiebeln

2 Möhrchen

Brot, z.B. Baguette

Wachteleier als Spiegelei – ein „kleiner“ Hingucker!

10 Scheiben Raclettekäse – kaufe ich von der Frischtheke, hier Schweizer Raclettekäse und Raclettekäse mit Knoblauch

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Fleisch zum Braten:

150-200g Rinderfilet oder Steak (Entrecôte)

4-6 Garnelen, je nach Größe

150g Hähnchenbrust

150g Schweinefilet oder -rücken

zusätzlich als Kleinigkeit Weinbergschnecken aus dem Ofen

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Meine Raclette Saucen:

Wie Anfangs schon erwähnt ist die Basis für alle Dips / Raclette Saucen ähnlich. Ich stelle einfach mehrere Schälchen oder Tassen nebeneinander, lege die Basis vor und würze dann jeden Dip individuell. So bekommt man in kurzer Zeit viele verschiedene Dips und für jeden ist etwas dabei. Ihr werdet überrascht sein wie schnell das geht!

Meine Basis:

Joghurt (3,5% Fett oder auch Soja-Joghurt)

Schmand oder Créme fraîche

Mayonnaise


Kräuter Dip:

4 EL Joghurt

2 TL Schmand

2 TL Frischkäse

2 TL fein gehackte, frische Petersilie

2 TL Schnittlauchröllchen

etwas frischer Knoblauch

Pfeffer & Salz

eine kleine Prise Paprikapulver

Kräuter Dip zum Raclette

Zubereitung:

Joghurt, Schmand und Frischkäse zu einer glatten Sauce verrühren. Mit den sehr fein gehackten Kräutern, Pfeffer, Salz und Paprikapulver würzen.

Fertig!

Kräuter Dip zum Raclette


Curry Dip:

4 EL Joghurt

2 TL Mayonnaise

1/2 Knoblauchzehe

etwas Paprikapulver

Currypulver (ruhig etwas scharf)

Pfeffer und Salz

Zubereitung:

Die Mayonnaise unter den Joghurt rühren, mit dem gepressten Knoblauch, Paprikapulver, Curry, Pfeffer und Salz abschmecken.

Fertig!

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California Dip:

4 EL Joghurt

1 TL Schmand

1 TL Mayonnaise

Paprikapulver

1 TL Honig

Pfeffer & Salz

Limettensaft

etwas Tabasco Sauce

etwas Worcester Sauce

1 Prise Zucker

1 TL fein gehackte Petersilie oder Frühlingszwiebel

1/2 TL Tomatenmark

etwas weniger als 1/2 TL Paprikamark

Zubereitung:

Joghurt, Schmand und Mayonnaise vermengen. Mit Paprikapulver, einem guten TL Honig, Salz und Pfeffer, einem ordentlichen Schuss Limettensaft, einem kleinen Schuss Tabasco und Worcester Sauce, etwas Zucker und ein wenig fein gehackter Petersilie oder Frühlingszwiebel abschmecken. Tomaten- und Paprikamark dazugeben.

Fertig!

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Preiselbeer Dip:

4 EL Joghurt

1 TL Schmand

1 TL Frischkäse

2 TL Preiselbeeren

frisch gemahlene rosa Pfefferbeeren

etwas fein gehackte Petersilie

Zubereitung:

Joghurt, Schmand und Frischkäse vermengen, Preiselbeeren unterheben und mit frisch gemahlenen rosa Pfefferbeeren würzen. Etwas fein gehackte Petersilie dazu.

Fertig!


Knoblauch Dip (mein absoluter Liebling):

4 EL Joghurt

2 TL Schmand

Pfeffer & Salz

3 große Zehen Knoblauch

Zubereitung:

Joghurt und Schmand vermengen, mit Pfeffer und Salz abschmecken. 3 große Knoblauchzehen pressen und einrühren. Sehr knoblauchlastig, aber unglaublich lecker. Je länger dieser Dip ziehen darf, desto besser wird er.

Fertig!

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Meerrettich Dip:

4 El Joghurt

2 TL Schmand

2 TL Meerrettich

1/2 Knoblauchzehe

Pfeffer & Salz

Meerrettich Dip zum Raclette

Zubereitung:

Joghurt, Schmand und Meerrettich vermengen, mit dem gepressten Knoblauch, Salz und Pfeffer abschmecken.

Fertig!


BBQ Dip:

Komplett andere Basis – aber lecker!

4 EL Ketchup

1 TL Tabasco Sauce

2 TL Worcester Sauce

Salz

etwas Cumin

Cayenne Pfeffer

Paprikapulver

Zubereitung:

Ketchup, Tabasco- und Worcester Sauce vermengen. Mit Salz und Cumin würzen. Cayennepfeffer und Paprikapulver dazugeben.

Fertig!

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Als kleine Highlights:

Wachtel-„Spiegeleier“ (die sich aber auch wunderbar im Pfännchen machen lassen) und saftige Streifen vom Entrcôte

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Viel Spaß beim Kombinieren und Ausprobieren der Raclette Saucen!

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Kräuterbutter und Tomatenbutter

Kräuterbutter und Tomatenbutter

Diese 2 Kräuterbuttervariationen sind im Handumdrehen gemacht und eignen sich bestens als Butter für Baguettes, zum schönen Steak oder auch Fisch. Man kann die Butter auch für Kurzgebratenes verwenden und bekommt dann von Anfang an ein tolles Aroma an das Fleisch. Und auch für Kartoffelspalten eignet dich die Butter super. Aus Resten kann man wunderbar eine leckere Pasta oder einen Nudelsalat zaubern – da gibt es viele Möglichkeiten. Hier ein Rezept mit dem ihr Kräuterbutter und Tomatenbutter schnell und unkompliziert parallel zubereiten könnt. Das spart Zeit und ist ideal wenn ihr gerade eine große Grillparty oder ein Buffet vorbereitet!

Kräuterbutter und Tomatenbutter

Zutaten – Kräuterbutter:

125g Butter (zimmerwarm, nicht frisch aus dem Kühlschrank!)

1/2 Bund frische Petersilie

5-6 Zweige frischer Thymian

1 Zweig frischer Rosmarin

1/2 kleine fein gehackte weiße oder rote Zwiebel

1 Knoblauchzehe

Salz

Pfeffer

Zutaten – Tomatenbutter:

125g Butter (nicht frisch aus dem Kühlschrank!)

1/2 kleine fein gehackte weiße oder rote Zwiebel

1/2 Bund frisches Basilikum

1 TL Dill (getrocknet)

1 Knoblauchzehe

8 Soft Tomaten oder alternativ 2 EL Tomatenmark

1 Schuss Zitronensaft

1TL Honig

Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Wenn beide Sorten Butter parallel zubereitet werden geht es wirklich ganz flott. Zwei Schälchen nebeneinander aufstellen und los geht’s… max. 10 Minuten. Auch hier ein Tipp – wenn ihr einen kleinen Mixer habt könnt ihr die Kräuter mit etwas Salz, dem Knoblauch und der Zwiebel auch fein mixen.

Die Butter auf beide Schälchen aufteilen. Sie sollte nicht aus dem Kühlschrank kommen! Wenn sie doch noch zu hart ist und gerade ein köchelnder Topf auf dem Herd steht folgender Tipp von mir:

Den Topfdeckel umgedreht auf den Topf setzen (Griff nach unten) und die Butter im Papier in den Deckel legen. Im Auge behalten das sie nicht zu sehr anschmilzt. Nach kurzer Zeit ist sie schön cremig und lässt sich super verarbeiten.

Die Kräuter fein hacken und in die jeweiligen Schälchen geben. Wenn gerade keine Kräuter Saison ist, bzw. keine frischen Kräuter zur Hand sind empfehle ich Tiefkühlkräuter. Das gibt ein wesentlich schöneres Aroma als mit getrockneten Kräutern. Die Zwiebeln fein hacken und auf beide Schälchen aufteilen. Sie sollte aber wirklich sehr fein gehackt sein, größere Stückchen sind nicht ganz so schön.

Den Knoblauch schälen und in die Schälchen pressen oder ebenfalls ganz fein hacken.

Salz und Pfeffer dazugeben.

Für die Tomatenbutter jetzt noch Tomatenmark, Zitronensaft und Honig zufügen.

Erst jetzt anfangen die Zutaten in den Schälchen zu mixen! Zuerst die Kräuterbutter ordentlich mischen und abschmecken. Bei Bedarf noch nachwürzen.

Kräuterbutter und Tomatenbutter

Mit der gleichen Gabel kann man jetzt auch in die Tomatenbutter gehen, andersherum würde man sich rotes Tomatenmark in die Kräuterbutter verschleppen.

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Also auch die Tomatenbutter ordentlich vermischen und abschmecken.

Beide Schälchen mit etwas Petersilie oder Basilikum dekorieren, evtl mit der Gabel noch ein kleines Muster in die Butter zeichnen und fertig sind zwei leckere Buttervariationen!

Bis zum Servieren kalt stellen.

Kräuterbutter und Tomatenbutter




Kräuter-Frischkäse Dip

Kräuter-Frischkäse Dip

Super schnell und super lecker, mehr gibt es da auch nicht groß zu sagen. Dieser Kräuter-Frischkäse Dip passt perfekt zu Folienkartoffeln oder Kartoffelspalten, ist aber auch gut um Gemüsesticks zu dippen.

Kräuter-Frischkäse Dip

Zutaten:

200g Frischkäse oder Kräuterfrischkäse wenn keine frischen Kräuter zur Hand sind

1/2 Bund frischer Schnittlauch

1/2 Bund frische Petersilie

1/2 Bund frisches Basilikum

(Wenn frische Kräuter gerade nicht Saison haben kann man auch die tiefgekühlten nehmen!)

2-3 kleine Knoblauchzehen

max. 100ml Milch

Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Den Frischkäse in eine kleine Schüssel geben, falls frische Kräuter verwendet werden alle Kräuter fein hacken und dazu geben.

Den Knoblauch klein hacken oder pressen und ebenfalls zum Frischkäse geben.

Schlückchenweise Milch in die Schüssel füllen und die Frischkäse-Kräuter-Knoblauch Mischung mit einer Gabel zerdrücken.

Alles solange vermengen, bis eine crémige Masse entstanden ist. Wenn der Dip für Backkartoffeln oder Kartoffelspalten gedacht ist sollte man ihn etwas dicker und crémiger lassen als wenn er für Gemüsesticks oder ähnliches zum Dippen verwendet wird. Dann wird einfach etwas mehr Milch dazu geben.

Zum Schluss mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Achtung: der Frischkäse ist meistens schon etwas salzig, hier also mit Feingefühl würzen!

Wenn die Variante mit Kräuterfrischkäse und Knoblauchpulver gewählt wird ist der Dip in weniger als 3 Minuten fertig.

Aber auch mit frischen Kräutern und frischem Knoblauch muss man nicht mehr als 5-10 Minuten einplanen. Und der kleine Aufwand lohnt sich.




Knoblauch-Joghurt Dip

Knoblauch-Joghurt Dip

Ein ganz schneller und leckerer Dip der wunderbar zu Nachos, herzhaften Gemüsepuffern, Wraps, Kartoffelspalten, Grillfleisch und noch vielem mehr passt. Und bei drei Zutaten plus Pfeffer und Salz braucht ihr hier auch keine lange Einkaufsliste!

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Zutaten:

200g Griechischer Joghurt (10% Fett)

1 Frühlingszwiebel

2 Knoblauchzehen

etwas frisch gemahlener Pfeffer

etwas Salz


Zubereitung:

Den Joghurt in ein Schälchen geben. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und zufügen. Wenn die Frühlingszwiebel sehr groß ist reicht es aus den grünen Anteil zu verwenden. Den Knoblauch schälen und in den Joghurt pressen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Alles verrühren und den Knoblauch-Joghurt Dip noch ein letztes Mal abschmecken. Wenn möglich wenigstens 5 Minuten ziehen lassen.

Fertig – schnell und einfach!

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